Schattenthorn - Bringerin des Lichts

SCHATTENTHRON
Bringerin des Lichts
Von Beril Kehribar

Ist der zweite und abschließende Band der Dilogie
Erschienen am 29. September 2022 beim Carlsen Verlag
Erhätlich als Taschenbuch (Klappenbroschur, 352 Seiten, 15 Euro) und als eBook (9,99 Euro)
Empfohlen ab 14 Jahren
Genre Fantasy, Romance, Romantasy

Inhalt:
Bewahre dein Herz vor der Dunkelheit des Kronprinzen …
Ins Reich der Schatten zu gelangen und dessen Kronprinz Ilias aufzusuchen, hat Kaaya mehrmals an ihre Grenzen gebracht und wäre ohne ihre Freunde undenkbar gewesen. Doch sie haben es geschafft: Arian wurde gerettet. Nun gibt es größere Sorgen, denn der unvermeidbare Krieg rückt immer näher und Kaaya spielt eine gewichtige Rolle darin. Schon bald steht sie zwischen den Fronten und muss sich nicht nur zwischen Licht und Schatten entscheiden, sondern auch, ob sie bei Arian bleibt, oder dem Prinzen hinterherreist, an den sie ihr Herz zu verlieren droht …
(Quelle: Internetseite des Verlages)

Meine Gedanken und Meinung:
Meine Meinung zum ersten Band fiel nicht besonders gut aus. Die Handlung wirkte sehr konstruiert, die Charaktere leider nicht besonders gut ausgearbeitet und der Schreibstil war in meinen Augen etwas holprig. Doch ich wollte Trotzdessen weiterlesen. Ich weiß, es hört sich nicht besonders schlüssig an, aber so bin ich eben.
Meine Erwartungen sind dementsprechend niedrig, wenn nicht so gar nicht vorhanden. Ich würde gerne sagen, dass mich dieser Roman dann überraschen konnte, aber man kann nicht alles haben. Zumindest kann ich sagen, dass sich die Autorin verbessert hat und an ihrem Schreibstil gearbeitet. Ich bin zwar trotzdem noch nicht davon begeistert, aber er liest sich schon flüssiger. Ein kleiner Lichtblick. Leider kann ich nicht besonders viel Positives über die Handlung sagen. Diese ist in meinen Augen noch holprig und es fehlt an Details. Es ist einfach dünn. Das passt auch gut zu den Charakteren. Diese erinnern eher an Pappfiguren.
Vielleicht liegt es daran, dass ich schon so viele Bücher gelesen habe oder das ich nicht an die Zielgruppe. Aber so recht mag ich das nicht glauben. Ich glaube viel eher, dass die Autorin noch etwas üben muss. Leider habe mich die meisten Carlsen Bücher von deutschen Autorinnen nicht überzeugen können, deshalb werde ich erstmal von diesem Verlag Abstand nehmen.
Ich kann Euch die Dilogie nicht empfehlen. Weder die Handlung noch die Charaktere sind ausgereift. Auch der Schreibstil ist immer noch recht holprig.
Dafür ist das Cover einigermaßen hübsch.

The Witch Queen - Entfesselte Magie

THE WITCH QUEEN
Entfesselte Magie
Von Verena Bachmann

Ist der erste Teil einer Dilogie
Erschienen am 28. Juni 2021 beim Carlsen Verlag
Erhältlich als Taschenbuch (368 Seiten, 15 Euro) und als eBook (9,99 Euro)
Genre Fantasy, Romantasy, Urban Fantasy
Empfohlen ab 16 Jahren

Inhalt:
Eine Königin, die keine sein möchte
Die Hexe Enju will nach einem langen Arbeitstag in der Bar ihrer Tante nur eins: endlich in ihr Bett. Doch durch eine Verschiebung der Magie landet sie in einem Viertel der Stadt, in das sie normalerweise niemals einen Fuß setzen würde. In Lapislazuli spielt die Magie schon seit geraumer Zeit verrückt. Doch vor dem Club der Totenbeschwörer fühlt sie sich besonders seltsam an. Dort muss etwas Grausames geschehen sein, für das Enju plötzlich verantwortlich gemacht wird. Um ihre Unschuld zu beweisen, muss sie mit dem attraktiven Anführer der Beasts zusammenarbeiten, der eine ungeahnte Anziehung auf sie ausübt. Aber je mehr Zeit sie mit ihm verbringt, desto näher kommt er dem Geheimnis um die wahre Königin der Hexen …
(Quelle: Internetseite des Verlages)

Meine Gedanken und Meinung:
Mit diesem Buch habe ich lange geliebäugelt, schon als es veröffentlicht wurde, spielte ich mit dem Gedanken es mir zu zulegen. Damals habe ich mich dagegen entschieden. Der Inhalt hörte sich zwar interessant, aber auch sehr bekannt an. Wie eine Geschichte, die ich schon zig mal, so ähnlich gelesen habe. Als dann die Buchhandlung Graff eine Signieraktion mit der Autorin veranstaltet hat, konnte ich nicht mehr widerstehen und habe mir direkt beide Bände mit Signatur zugelegt. Mittlerweile denke ich mir, dass ich es mir hätte Sparen können. Aber alles der Reihe nach. Den Anfang fand ich ganz nett, Enju wird bei der Arbeit gezeigt und man wird in ihre Welt mitgenommen, wobei ich sagen muss, dass die Erklärung etwas durcheinander und nicht ganz klar. Schon nach wenigen Kapiteln setzte bei mir dann das Augenrollen ein. Die Charaktere besitzen nur wenigen Eigenschaften und bei vielen zählt wohl gutes Aussehen dazu. Enju ist taff und sie soll cool sein und eben eine harte Socke, aber das kommt bei mir nicht recht an. Ihr Loveinterest, ich habe den Namen vergessen, fällt hauptsächlich durch seine ruppige und unfreundliche Art und natürlich sein unheimlich gutes Aussehen auf. Zwischen den beiden soll sich etwas entwickeln, sie sollen Chemie haben, das habe ich überhaupt nicht gespürt. Generell sind bei mir nur wenige Emotionen angekommen. Der Schreibstil hat es nicht geschafft, mich emotional mitzureißen. Und nein es liegt nicht am Genre, ich lese gerne Romane, die in die gleiche Kerbe schlagen und ich habe auch Spaß daran. Allerdings nicht in diesem Fall. Während des Lesens musste ich mehrfach an die Reihe „Stadt der Finsternis“ denken. In meinen Augen sind beide recht ähnlich, aber „Stadt der Finsternis“ hat mich auf emotionaler Ebene gepackt. „The Witch Queen“ schafft das leider nicht. Die Handlung habe ich bis jetzt noch nicht angesprochen und sie ist auch nicht besonders spannend, es ging doch sehr nach Schema F und ist in meinen Augen nichts besonders.
Ich kann euch dieses Buch nicht empfehlen. Leider.
Ebenfalls habe ich mich dazu entschieden, den zweiten Band nicht zu lesen. Ich kann im Moment nicht erkennen, dass sich die Figuren weiterentwickeln und aus ihnen mehr wird als Stereotypen.
Wenn euch das Buch gefallen hat, dann freue ich mich für euch und die schönen Lesestunden, die ihr hatte. Mich persönlich hat der Roman nicht überzeugt.

Die sechs Kraniche

DIE SECHS KRANICHE
Von Elizabeth Lim

Ist der erste Teil der neuen Reihe der Autorin Elizabeth Lim, erschienen am 18. März 2022 beim Carlsen Verlag, erhältlich als Taschenbuch (480 Seiten, 16 Euro) und als eBook (12,99 Euro), empfohlen ab 14 Jahren, ins Deutsche übersetzt von Birgit Schmitz

Inhalt:
Prinzessin Shiori hat ihre verbotenen magischen Kräfte bisher sorgfältig verborgen. Doch am Morgen ihrer arrangierten Hochzeit verliert sie die Kontrolle über ihre Magie. Ihre Stiefmutter Raikama wittert in ihr eine gefährliche Konkurrentin. Sie verbannt die Prinzessin, verwandelt ihre Brüder in Kraniche und belegt Shiori mit einem Fluch: Sobald ein Wort über ihre Lippen kommt, wird ein Bruder sterben. Auf der Suche nach den Kranichen entdeckt Shiori eine Verschwörung mit dem Ziel, den Thron zu übernehmen. Um das zu verhindern, braucht sie ausgerechnet die Hilfe ihres unbekannten Bräutigams – und sie ist auf alles gefasst, aber nicht darauf, sich zu verlieben …
(Quelle: Internetseite des Verlags)

Meine Gedanken und Meinung:
„Die sechs Kraniche“ war ein superspontaner Kauf und der Hauptgrund war der „signierte Ausgabe“-Sticker und die Tatsache, dass es das letzte Exemplar im örtlichen Thalia war. Natürlich hatte ich das Cover und das Buch schon sehr häufig auf Bookstagram gesehen. Heran getraut habe ich mich nie so richtig, meine vorherigen Erfahrungen mit Hype-Büchern war zu dieser Zeit eher schlecht, der Klappentext klang zwar interessant, aber nicht überzeugend genug. Nachdem das Buch dann einige Zeit auf meine SuB verbracht hat, habe ich es gelesen und wurde vollkommen davon gezaubert. Der Einstieg fiel mir unglaublich leicht und die asiatische Welt ist einfach wunderschön. Shiori ist eine typische Prinzessin und zu Beginn nicht die sympathischste, aber im Verlauf der Handlung hat sie sich geändert und weiterentwickelt. Das zugrundeliegende Märchen „Die sechs Schwäne“ der Gebrüder Grimm, kenne ich ihn seinen Grundzügen, aber das spielt ja eher eine untergeordnete Rolle. Die Handlung schlägt noch eine andere Richtung ein. Ich hatte ein wenig Angst davor, dass es etwas eintönig werden könnte, wenn Shiori nicht sprechen kann, doch es wurde gut gelöst und hat zur Spannung beigetragen. Ich weiß nicht mehr, wie oft ich mit ihr mitgefiebert habe und einfach nur wollte, dass alles gut ausgeht und sie es schafft. Was mir negativ aufgestoßen ist, ist der zähe Mittelteil, der nicht wirklich zur großen Handlung beiträgt und meiner Meinung auch etwas kürzer hätte ausfallen können. Das Ende hat das aber wieder aufgewogen und es wieder wettgemacht. Zum Schluss wurde ich überrascht und ich habe jetzt schon den zweiten Teil vorbestellt.
Von meiner Seite aus kann ich das Buch empfehlen. Es war ein wunderschöner Ausflug in eine märchenhafte Welt, ich die ich gern wieder eintauche und ich werde das Buch mit Sicherheit nochmal lesen.

Gladiator´s Love

GLADIATOR´S LOVE
Vom Feuer gezeichnet
Von Asuka Lionera

Ist ein Einzelband und in sich abgeschlossen, erschienen am 28. April 2022 beim Carlsen Verlag, erhältlich als Taschenbuch (448 Seiten, 15 Euro), eBook (6,99 Euro) und Hörbuch-Download (24,95 Euro, ungekürzt), empfohlen ab 16 Jahren

Inhalt:
Zwischen uns brennt ein Feuer
Tag für Tag muss Aeryn als Gladiatorin in der Arena kämpfen und die Gunst der Zuschauer gewinnen. Denn nur so kann sie als versklavte Vantyr, deren Feuermagie versiegelt wurde, in der Fremde überleben. Was ihr bleibt, ist ihr lodernder Stolz und ihr unbändiger Wunsch nach Freiheit. Um nie wieder einen blutigen Kampf bestreiten zu müssen, fasst Aeryn schließlich einen schier unmöglichen Plan, bereit, sogar ihr eigenes Leben zu opfern. Aber ausgerechnet Cato, der Leibwächter eines Arenabetreibers des Landes, bringt ihr zielstrebiges Herz ins Stolpern.
(Quelle: Carlsen Verlagswebseite)

Meine Gedanken und Meinung:
Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen, da ich ein großer Fan der Frozen-Crowns-Dilogie der Autorin bin und diese zu meinen Jahresfavoriten zähle. Es liegt daher im Bereich des Möglichen, dass ich mit der Handlung, den Charakteren und dem gesamten Buch strenger ins Gericht gehe als mit anderen Büchern. Das versuche ich allerdings zu vermeiden und mich selbst zu hinterfragen. Zu Beginn kann ich schon mal sagen, dass ich das Buch gut fand. Es erreicht zwar nicht ganz die Begeisterung meinerseits wie die oben genannte Dilogie. Aber nichtsdestotrotz war ich während der Lesezeit gut unterhalten. Die Handlung braucht zu Beginn zwar etwas bis wir bei dem Hauptsetting ankommen und die wichtigen Figuren zusammenfinden, aber das ist nichts schlimmes. Es war trotzdem unterhaltsam. Auf einzelne Punkte der Handlung möchte ich nicht detailliert eingehen. Sonst würde ich euch nur zu viel verraten. Bei den Charakteren bin ich etwas zwiegespalten. Aeryn fand ich ziemlich taff, aber auch ein bisschen stereotyp. Da sie schon sehr auf diese starke Frau und Gladiatorin reduziert wird. Sie hat auch ihre weichen Momente, doch wenn ich jetzt an sie zurückdenke, dann bleiben für mich die harten Gladiatorenmomente und ihre harte Schale. Zu Cato habe ich ein ambivalentes Verhältnis. Ich finde ihn sympathisch, die Art wie er mit Aeryn umgeht, finde ich schön und die beiden haben viele romantische Momente zusammen. Allerdings kann ich nicht so recht verstehen, warum er so für sie schwärmt. Klar, sie ist eine tolle Kämpferin, aber die Beziehung, die er aus der Ferne zu ihr aufbaut, fand ich etwas komisch. Ich glaube, dass erste Wort, das mir dazu einfiel, war „gruselig“. Das hat mich ein bisschen an einen Stalker erinnert. Das kann aber auch an mir liegen und ihr seht das anders. Die Triggerthemen fand ich auch nicht zu grafisch dargestellt, falls sich jemand deswegen Gedanken macht. Was mir dann zu schnell ging, war das Ende, hier hatte ich das Gefühl, die Seitenzahl des Buches stand schon fest und es musste noch schnell ein Ende gezimmert werden. Auch wie sich dann alles zusammenfindet, hat sich für mich konstruiert und mir schoss unwillkürlich der Begriff „Deus-Ex-Machina“ durch den Kopf.
Grundsätzlich fand ich das Buch gut. Ich war unterhalten und hatte ein paar Stunden mit leichter Unterhaltung. Die Welt ist einfach, aber stimmungsvoll und stimmig. Der Schreibstil ist wunderbar locker und ich komme unglaublich schnell voran. Das Ende war mir zu gehetzt. Ich kann das Buch weiterempfehlen. (Auch wenn es nicht an die Frozen-Crowns-Dilogie herankommt)

Schattenthron - Erbin der Dunkelheit

SCHATTENTHRON
Erbin der Dunkelheit
Von Beril Kehribar

Ist der erste Band einer Dilogie, der zweite Band erscheint im September 2022, erschienen ist der Roman im Carlsen Verlag, Schattenthron ist das Debüt der Autorin und erschien am 27. Januar 2022, erhältlich als Taschenbuch (15 Euro, 352 Seiten) und als eBook (6,99 Euro), empfohlenes Lesealter ab 14 Jahre

Inhalt:
Kaaya hat keine Vergangenheit, keine Erinnerungen, keine Familie. Nichts außer Arian, der sie einst von den Straßen geholt und bei sich aufgenommen hat. Doch bevor sie ihrem besten Freund sagen kann, was sie wirklich für ihn empfindet, wird seine Seele von einem Schattenelfen gestohlen und er bleibt als Hülle zurück. Um ihn zu retten, reist die 18-Jährige ins Reich der Schatten, wo sie sich inmitten eines uralten Krieges wiederfindet. Das, was Kaaya dort über sich erfährt, bringt alles ins Wanken, an das sie bisher geglaubt hat. Sie muss erkennen, dass sie niemandem mehr vertrauen kann, nicht einmal sich selbst und ihren eigenen Gefühlen – gerade wenn es um den mysteriösen Kronprinzen Ilias geht, der seine ganz persönliche Mission verfolgt …
(Quelle: Carlsen Verlagswebseite)

Meine Gedanken und Meinung:
Der Hauptgrund warum ich auf das Buch aufmerksam geworden bin, war das Cover, welches ich wirklich gelungen finde. Dazu noch der farbige Buchschnitt, der nur in der ersten Auflage erhältlich ist, hat dann mein Sammlerherz dazu bewegt das Buch zu kaufen. Ich gebe offen zu, dass die Handlung bei der Kaufentscheidung eher eine Nebenrolle gespielt hat. Was nicht verwundert bei der früheren Erfahrung mit diesem Verlag ist. Ich war nicht besonders angetan von den letzten Büchern, die ich aus dem Carlsen Verlag gelesen habe (Kronenkampf oder The Second Princess zum Beispiel). Deshalb habe ich hier meine Erwartungshaltung angepasst und dafür fand ich das Buch dann in Ordnung. Aber der Reihe nach. Die Grundidee fand ich interessant, aber auch altbekannt (das ist an und für sich nichts Negatives, nur fiel es mir hier mehr auf, Gründe dafür folgen später). Die Handlung floss so vor sich hin, hatte einige Höhen, aber auch genauso viele Tiefen. Etwas, was mich an der Handlung gestört hat, war das Zeitgefühl für die Reisen, ich hatte dafür überhaupt keines und ein Gefühl für Entfernungen entsteht leider auch nicht wirklich. Das ist auch ein Grund, warum die altvertraute Handlung aufgestoßen ist, es fühlt sich alles etwas holprig und unausgearbeitete an. Die Handlung ist eher dürftig. Die Charaktere fühlen sich nicht rund an, sie haben keine richtigen Ecken und Kanten. Die Dialoge zwischen den Figuren fühlt sich platt und gestelzt an. Und wer sich jetzt fragt, warum ich das Buch trotz dieser Schwächen als „in Ordnung“ bewerte und nicht als „schwach“. Das Ende hat es für mich, dann doch noch ein stückweit rumreißen konnte. Die letzten 2-3 Kapitel haben mich überrascht und dann ist bei mir die Lust aufgekommen, den nächsten Band doch noch zu lesen und es nicht in der Ecke verstauben zu lassen.
Für mich ist der erste Band von „Schattenthron“ eine okay Unterhaltung für zwischendurch und wenn ich nicht viel von einem Buch erwarte.

Kronenkampf - Geschmiedetes Schicksal

KRONENKAMPF

Geschmiedetes Schicksal
Von Valentina Fast

Ist ein Einzelband und erschien im Carlsen Verlag, der Romantasyroman erschien am 28. Juni 2021 und als Taschenbuch umfasst es 400 Seiten, der Verlag empfiehlt das Buch für Leser ab 14 Jahren, das Taschenbuch ist für 15 Euro erhältlich, das eBook für 6,99 Euro.

Inhalt:
»Niemand bräuchte weniger einen Prinzen und niemand hätte mehr einen verdient als du, Fiana.«
Zwei magische Throne braucht es, um das Königreich Alandra gegen die Schatten hinter den Mauern zu schützen. Kupfer und Eisen – einzeln stark, zusammen zerstörerisch. Sie besteigen können nur diejenigen, die im Kronenkampf als Sieger hervorgehen. Fiana lebt seit ihrer Kindheit im Palast und kennt die Regeln der Mächtigen wie kaum jemand sonst. Doch durch ihre Adern fließt ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung ihren sicheren Tod bedeuten würde. Als der attraktive Königsbruder Kayden ihm gefährlich nahekommt, bleibt Fiana nur eins – am Kronenkampf teilzunehmen.
(Quelle: Verlagshomepage)

Meine Gedanken und Meinung:
Ich muss direkt vorwegnehmen, dass ich dieses Buch nicht komplett gelesen habe. Ich habe etwa 100 Seiten übersprungen, weil mich der Mittelteil einfach nicht fesseln konnte. Ich habe dann das Ende gelesen, habe diese auch so verstanden und konnte das Buch als gelesen zur Seite legen. Aber wir wollen nicht so negativ sein, deshalb mal etwas Positives. Das Cover ist wirklich cool und hat mich auch direkt auf das Buch aufmerksam gemacht. Auch die Beschreibung auf der Rückseite hat mich angesprochen, dazu noch das viele positive Feedback auf Instagram. Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Der Beginn ist zwar interessant und es wird eine mysteriöse Aura um die Protagonistin errichtet, allerdings ist die Auflösung zum Schluss, dann eher lückenhaft und die daraus resultierenden Konflikte nicht überzeugend oder einfach spannend genug, dass mich die Geschichte halten konnte. Dann gibt es noch eine ziemlich stereotype Liebesgeschichte. Die hat mich zu Beginn interessiert, im Mittelteil dann gar nicht mehr. Vor allem, weil es dann nur noch um die Liebe geht und der Rest etwas vernachlässigt wird. Dazu noch der etwas plumpe Schreibstil, bei dem sich die Dialoge sehr gestelzt und künstlich anfühlen. Auch etwas, was mir negativ auffällt, ich habe das Buch im November gelesen und schreibe die Rezension im Januar, ich kann mich nicht mehr an die Namen der Figuren erinnern. Das ist mal ein eindeutiges Zeichen, dass sie mich nicht erreichen konnten und sie für mich persönlich nicht funktioniert haben.
Zum Fazit, die zugrundeliegende Idee finde ich gut, leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.
Wenn euch das Buch gefallen hat, dann lasst euch diese Meinung nicht nehmen. Alles, was ich geschrieben habe, ist rein subjektiv und nur meine persönliche Meinung.

The Second Princess - Vulkanherz

THE SECOND PRINCESS

Vulkanherz
Von Christina Hiemer

Ist meines Wissens nach, ein Einzelband, der am 18.03.2021 beim Carlsen Verlag erschien. Der Roman ist als Taschenbuch (15 Euro), als eBook (6,99 Euro) und als Hörbuch-Download (20,95 Euro) erhältlich. Das Taschenbuch hat 416 Seiten und wird ab 14 Jahren empfohlen.

Inhaltsangabe:
Auf der Vulkaninsel St. Lucien herrscht die mächtige Dynastie der Bell-Frauen. Seit Jahrhunderten wird die Krone an die älteste Prinzessin weitergegeben. Doch hinter der glamourösen Fassade der Königsfamilie lauern düstere Geheimnisse, die nur die zweitälteste Prinzessin zu hüten weiß. Saphina war immer die jüngste und damit unbedeutendste von drei Schwestern. Nun rückt sie durch unerwartete Ereignisse in der königlichen Thronfolge auf und tritt vollkommen unvorbereitet ein dunkles Erbe an. Und ausgerechnet Dante, der undurchschaubare Adelssohn, soll ihr dabei helfen …

Meine Meinung und Gedanken:
Eigentlich hatte ich für dieses Buch eine ausführliche Rezension geplant, in der ich viel darüber spreche, warum mich dieses Buch nicht überzeugen konnte. Dann kam ich mir selbst in die Quere. Wenn ich ehrlich bin, habe ich gerade, beziehungsweise in der Zeit seit ich das Buch Ende April bis heute (27.05.), mich ausführlich mit einem Roman zu beschäftigen, daher kommen hier „nur“ meine Notizen, die ich mich während und nach dem Lesen gemacht habe.
Die ersten 20 Seiten waren gut, auch wenn ich die Protagonistin von Anfang an etwas unsympathisch ist, habe keinen guten Draht zu ihr und fand sie sehr sprunghaft. Zum Schluss war sie mir auch egal, genau wie der Loveinterest, der männliche Protagonist. Diesen finde ich superunsympathisch und kann das Verliebtsein der beiden auch nicht nachvollziehen, halte null Engagement oder Commitment. Auch die Handlung fand ich nur so mittelgut, am Anfang steht der Unfall mit Maylin, dann kommt lange nichts, nur anteasern und „Fragen werden später beantwortet“ und nach der Hälfte passiert wieder was. Der Climax kommt mit 2 Kapiteln aus, das fand ich viel zu kurz und ich fand das sehr gehetzt, hat mich nicht abgeholt. Der Schreibstil ist gut und fließend und lesbar. Idee fand ich gut, die Umsetzung nicht ganz so, war nicht begeistert.
Für wen das jetzt etwas zusammenhangslos und nicht so richtig Sinn gemacht hat, dem muss ich sagen, dass ich mich während dem gesamten Buch so gefühlt habe.
Von mir bekommt die zweite Prinzessin 2 von 5 Sternen und die sind wirklich gutgemeint, denn durch das letzte Drittel habe ich mich wirklich gequält.

Splitter aus Silber und Eis

SPLITTER AUS SILBER UND EIS

von Laura Cardea

ist am 01.10.2020 beim Carlsen Verlag erschienen. Der Roman wird ab einem Alter von 16 Jahren empfohlen. Splitter aus Silber und Eis ist als Taschenbuch für 14,00 Euro oder als eBook für 1,99 Euro erhältlich. Das Buch hat als Taschenbuch circa 400 Seiten.

Inhaltsangabe:
Wie weit wirst du gehen, um das Eis in den Herzen zum Schmelzen zu bringen?
Veris ist die Prinzessin des Ewigen Frühlings – und die Schönste im ganzen Reich. Doch als solche trägt sie eine schwere Last: Sie allein soll ihr Volk vor dem Prinzen des Winters schützen, der mit eisigen Splittern die Herzen der Menschen vergiftet. Der Preis aber ist hoch. Als Auserwählte muss sie in den Palast der Winter-Fae, aus dem keines der geopferten Mädchen je zurückgekehrt ist. Dort trifft sie auf den grausamen Prinzen. Und trotz der unendlichen Kälte, die er ausstrahlt, fragt sie sich, ob tief in seinem Inneren nicht doch ein warmes Herz schlägt.

Meine Meinung und Gedanken:

Ich muss schon sagen, den Beginn bis ungefähr der Hälfte fand ich persönlich nicht besonders prickelnd. Das lag vor allem an der Ähnlichkeit zu einer anderen Romanreihe (Der Winter erwacht, Wenn der Sommer stirbt). Die zwei sind nicht nur inhaltlich ziemlich nahe aneinander, sondern ich werfe auch ständig die Titel der Romane durcheinander. Zu Splitter aus Silber und Eis, möchte ich immer Splitter aus Eis und Silber sagen, zu der Winter erwacht, wenn der Sommer stirbt, möchte ich, immer wenn der Winter erwacht, der Sommer stirbt sagen. Ihr merkt schon, ich habe ähnliche Probleme mit beiden Büchern, beziehungsweise mit den drei. Aber jetzt zurück zum eigentlichen Thema: Splitter aus Silber und Eis. Wie schon angesprochen beginnt der Roman sehr typisch für sein Genre. Eine Prinzessin wird in ein fremdes Königreich geschickt, um eine Mission zu erfüllen. Sie kommt an den Hof des fremden Herrschers und sie können sich zu Beginn wirklich nicht leiden, doch wie die Zeit so spielt Gewöhnen sich die beiden aneinander und werden sich mit jedem Tag sympathischer. Ihr habt vielleicht schon an meiner kurzen Nacherzählung, wie nicht gerade begeistert ich von der Handlung war. Ja, die Charaktere sind gut geschrieben und ich kann sie auch gut leiden, allerdings, sind sie nicht so geschrieben, dass sie mich völlig in ihren Bann ziehen. Ich habe tatsächlich überlegt, nach der Hälfte abzubrechen und ein anderes Buch zu lesen. Aber dann. Dann kam diese eine Szene, bei der sich die Handlung um 180 Grad gedreht hat und sie mich erst richtig gepackt hat. Die zweite Hälfte habe ich dann auch sehr viel schneller gelesen als die erste. Die Charaktere, vor allem die Hauptfigur Veris, hat mich viel mehr gepackt. Ihr wurden mehr Dimensionen gegeben und auch der männliche Hauptcharakter hat mehr Charakter und Hintergrundgeschichte bekommen. Eine Nebenfigur, die bisher nur wenige Augenblicke gewidmet bekommen hat, wird näher beleuchtet. Das hat mir sehr gut gefallen. Das Ende war dann auch ein bisschen anders, als ich erwartet hatte, aber nicht viel.
Nun, noch ein paar Worte zum Schreibstil und der Welt, in der die Geschichte spielt. Der Schreibstil ist klar und sehr gut verständlich, mit nachvollziehbaren Satzbau. Die Welt ist eine typische Fantasy-Welt, es gibt Magie und magische Kreaturen. Ich fand sie schön, aber nicht besonders.

Fazit:
Es ist eine gute Geschichte mit einem coolen Twist in der Mitte.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.