Die Hexenjägerin 1 Der Zirkel der Nacht

DIE HEXENJÄGERIN

Der Zirkel der Nacht
Von S. A. Hunt

Ist der erste Band der „Malus Domesitca“ Trilogie der Autorin Samara Abigail Hunt. Die US-amerikanische Reihe wurde von der Autorin zuerst im Selbstverlag herausgebracht, da sie recht erfolgreich war, wurde ein Verlag darauf aufmerksam und nahm die Reihe in sein Programm auf. Die weiteren Teile der Reihe erscheinen erst noch im Laufe dieses Jahres bzw. im nächsten Jahr. Der Verlag, der die deutsche Übersetzung in seinem Programm hat, ist der blanvalet-Verlag. Das Buch wurde von Andreas Helweg übersetzt. Die Hexenjägerin gibt es als Taschenbuch für 15 Euro oder als eBook für 9,99 Euro. Der Zirkel der Nacht erschien am 19. April 2021. Der Roman hat 448 Seiten.
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Inhaltsangabe:
Robin Martine ist ein YouTube-Star – ihrem Kanal »Malus Domestica« folgen Tausende, die Robin für ihre erschreckend realistischen Hexenjagd-Videos feiern. Doch was niemand ahnt: Robins Videos sind nicht inszeniert – sie sind real! Die junge Hexenjäger-Punkerin reist mit ihrem Lieferwagen durchs Land, um den Hexenzirkel auszulöschen, der für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist. Aber als Robin ihrem Ziel so nah wie nie ist, erkennt sie, dass die wahre Bedrohung von jemand anderem ausgeht: dem dämonischen Roten Lord, dessen Ankunft die Hexen preisen und der enger mit Robins Familiengeschichte verbunden scheint, als ihr lieb ist …
(Quelle: blanvalet Verlagsseite)

Meine Gedanken und Meinung:
Zuerst einmal möchte ich erwähnen, wie gut ich die Covergestaltung finde, den das Cover war das Erste, wodurch ich auf die Reihe aufmerksam wurde. Die blauen Haare sind auch wirklich ein Blickfang. Das zweite, was mich dann dazu gebracht hat, das Buch lesen zu wollen, war die Inhaltsangabe auf der Rückseite. Ein YouTube-Star, die in Wirklichkeit Hexen jagt und alle halten es für gestellt. Eine wirklich gute Idee. Leider wurden meine Erwartungen an das Buch nicht ganz erfüllt. Was genau ich damit meine, werde ich euch im Folgenden erklären. Voller Freude habe ich mich an die ersten Seiten gemacht. Leider hatte ich schnell das Gefühl, dass ich die ersten Seiten des Buches übersprungen habe, beziehungsweise, dass ich mit dem zweiten Teil begonnen habe und nicht mit dem Esten. Ich habe das dann noch überprüft, es ist wirklich der erste Band und das Buch fängt einfach so an. Was ich wirklich schade finde. Dadurch habe ich sehr lange gebraucht bis ich wirklich in der Handlung drin war und ich auch alles verstanden habe. Das hat ungefähr so hundert bis hundertfünfzig Seiten gedauert. Da wir gerade schon bei Dingen sind, die mir nicht so gut gefallen haben, möchte ich an dieser Stelle auf die Erzählweise des Buches überleiten, bei der jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Figur erzählt wird. Damit habe ich an und für sich kein Problem. Hier war es leider nur so, dass ich einige Kapitel eines Charakters, gerade im Mittelteil, sehr nach Filler und nicht wirklich nach Inhalt angefühlt haben. Da hier sehr wenig Inhaltliches passiert und ich oft das Gefühl hatte, das diese Passage nichts zur eigentlich Handlung beizutragen hat. Der Charakter wird größer gemacht, als seine Beteiligung an der Handlung eigentlich ist. Das hat mich schon etwas genervt. Die Handlung ist im Mittelteil auch eher langsam und es wird öfter in die Vergangenheit geblickt, was ich prinzipiell gut finde, da ich hier noch einen besseren Überblick und ein besseres Verständnis für bestimmte Personen bekommen habe. Leider passiert sonst im Mittelteil nicht viel, erst zum Ende hin, kommt wieder mehr Bewegung in die Handlung. Es kommt mehr Action ins Spiel, dazu noch Spannung und an einigen Stellen auch Grusel. Das Ende ist dann wieder ruhiger mit einem kleinen Cliffhanger für den zweiten Teil.
Die ca. 450 Seiten habe ich innerhalb von drei Tagen gelesen, was auch an dem Schreibstil lag. Dieser ist gut lesbar und ich bin mit der Schreibweise wirklich gut klar gekommen.
Zusammenfassend kann ich über Robin, die Hexenjägerin, Gutes und nicht so Gutes sagen kann. Ich mag die Buchidee, die Charaktere und die allgemeine Handlung. Was ich nicht so besonders mag, ist die Ausführlichkeit eines Charakters, die Schwere im Mittelteil und den ersten Einstieg ins Buch. Von mir bekommt, „Der Zirkel der Nacht“ 3 von 5 Sternen. Den zweiten Teil möchte ich aber auch jeden Fall lesen. Ich möchte ja wissen, wie es weitergeht.

The Second Princess - Vulkanherz

THE SECOND PRINCESS

Vulkanherz
Von Christina Hiemer

Ist meines Wissens nach, ein Einzelband, der am 18.03.2021 beim Carlsen Verlag erschien. Der Roman ist als Taschenbuch (15 Euro), als eBook (6,99 Euro) und als Hörbuch-Download (20,95 Euro) erhältlich. Das Taschenbuch hat 416 Seiten und wird ab 14 Jahren empfohlen.

Inhaltsangabe:
Auf der Vulkaninsel St. Lucien herrscht die mächtige Dynastie der Bell-Frauen. Seit Jahrhunderten wird die Krone an die älteste Prinzessin weitergegeben. Doch hinter der glamourösen Fassade der Königsfamilie lauern düstere Geheimnisse, die nur die zweitälteste Prinzessin zu hüten weiß. Saphina war immer die jüngste und damit unbedeutendste von drei Schwestern. Nun rückt sie durch unerwartete Ereignisse in der königlichen Thronfolge auf und tritt vollkommen unvorbereitet ein dunkles Erbe an. Und ausgerechnet Dante, der undurchschaubare Adelssohn, soll ihr dabei helfen …

Meine Meinung und Gedanken:
Eigentlich hatte ich für dieses Buch eine ausführliche Rezension geplant, in der ich viel darüber spreche, warum mich dieses Buch nicht überzeugen konnte. Dann kam ich mir selbst in die Quere. Wenn ich ehrlich bin, habe ich gerade, beziehungsweise in der Zeit seit ich das Buch Ende April bis heute (27.05.), mich ausführlich mit einem Roman zu beschäftigen, daher kommen hier „nur“ meine Notizen, die ich mich während und nach dem Lesen gemacht habe.
Die ersten 20 Seiten waren gut, auch wenn ich die Protagonistin von Anfang an etwas unsympathisch ist, habe keinen guten Draht zu ihr und fand sie sehr sprunghaft. Zum Schluss war sie mir auch egal, genau wie der Loveinterest, der männliche Protagonist. Diesen finde ich superunsympathisch und kann das Verliebtsein der beiden auch nicht nachvollziehen, halte null Engagement oder Commitment. Auch die Handlung fand ich nur so mittelgut, am Anfang steht der Unfall mit Maylin, dann kommt lange nichts, nur anteasern und „Fragen werden später beantwortet“ und nach der Hälfte passiert wieder was. Der Climax kommt mit 2 Kapiteln aus, das fand ich viel zu kurz und ich fand das sehr gehetzt, hat mich nicht abgeholt. Der Schreibstil ist gut und fließend und lesbar. Idee fand ich gut, die Umsetzung nicht ganz so, war nicht begeistert.
Für wen das jetzt etwas zusammenhangslos und nicht so richtig Sinn gemacht hat, dem muss ich sagen, dass ich mich während dem gesamten Buch so gefühlt habe.
Von mir bekommt die zweite Prinzessin 2 von 5 Sternen und die sind wirklich gutgemeint, denn durch das letzte Drittel habe ich mich wirklich gequält.

Der böse Ort - Peter Grant Reihe 4

DER BÖSE ORT

Peter Grant Reihe 4
Von Ben Aaronovitch

Vierter Teil der Reihe, Seitenanzahl 400 als Taschenbuch, Erscheinungsdatum 01.05.2021, erhältlich als Taschenbuch (10,95 Euro), eBook (8,99 Euro), Hörbuch (CD 13,09 Euro) und als Hörbuch-Download (11,99 Euro)

Inhaltsangabe:
Magische Architektur in Südlondon
Seltsame Dinge geschehen im Skygarden Tower, einem berüchtigten Sozialwohnblock in Südlondon. Dinge, die eine magische Anziehungskraft auf Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant ausüben. Zunächst geht es nur um ein gestohlenes altes Buch über Magie, das aus der Weißen Bibliothek zu Weimar stammt. Doch dann weitet sich der Fall rasant aus. Denn der Erbauer des Towers, Erik Stromberg, ein brillanter, wenngleich leicht gestörter Architekt, hatte sich einst in seiner Zeit am Bauhaus offenbar nicht nur mit modernem Design, sondern auch mit Magie befasst. Was erklären könnte, warum der Skygarden Tower einen unablässigen Strom von begabten Künstlern, Politikern, Drogendealern, Serienmördern und Irren hervorgebracht hat. Und warum der unheimliche gesichtslose Magier, den Peter noch in schlechtester Erinnerung hat, ein so eingehendes Interesse daran an den Tag legt …

Meine Meinung und Gedanken:
Zu Beginn möchte ich anmerken, dass ich das Hörbuch zu „Der böse Ort“ im Dezember 2020 gehört habe und ich leider keine Notizen dazu gemacht habe, beziehungsweise kann, ich meine Aufschriebe dazu, nicht finde. Deswegen wird diese Rezension sehr kurz ausfallen und die Detailgetreuigkeit hält sich dementsprechend in Grenzen. An was ich mich noch erinnern kann ich durchwachsen, die Sache mit dem großen magischen Turm fand ich etwas komisch und konnte ihr teilweise nicht richtig folgen. Das weiß ich noch sehr genau, an was ich mich auch noch erinnere, ist, dass die Sache mit dem anderen Magier in diesem Band mehr an Fahrt aufnimmt und dass ich diesen Teil der Geschichte wahnsinnig spannend und auch gruselig fand. Die Charaktere müssten ja mittlerweile bekannt sein und gefallen mir auch noch in diesem Band. Was mich dann aber vollkommen vom Hocker gehauen hat, war das Ende. Als ich fertig war, brauchte ich erst mal etwas Zeit, um die Geschehnisse zu verarbeiten. Auf der einen Seite war ich geschockt von den Entwicklungen, auf der anderen Seite habe ich das Potenzial hinter der Entwicklung gesehen und was nun auf Peter noch alles zu kommen würde. Das Ganze bekommt die Geschichte eine neue Wendung und eine neue Richtung, eine neue Perspektive. Man beginnt automatisch alles zu hinterfragen. Dank dem grandiosen Ende, bekommt der böse Ort von mir 4 von 5 Sternen.

Der Zorn der Regenmacher

DER ZORN DER REGENMACHER

Von Timo Leibig

Ist ein Einzelband, allerdings gibt es noch zwei andere Romane, die in der gleichen Welt spielen, aber unabhängig von einander gelesen werden können. Der Zorn der Regenmacher ist mein erster Roman des Autors. Aber nicht das erste Buch des Autors, dieser hat schon in den verschiedensten Genres geschrieben, ein paar Beispiele sind Thriller, Krimi und Dystopien. Es ist also für jeden Geschmack etwas dabei. Der Roman erschein am 13.04.2021 und das beim Penhaligon Verlag. Das Taschenbuch hat 448 Seiten und ist als Taschenbuch für 16,00 Euro oder als eBook für 12,99 Euro erhältlich.
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank nochmal dafür. [Rezensionsexemplar, Werbung nicht bezahlt]

Inhaltsangabe:
Seit Wochen geht Regen über der Küstenstadt La Harb nieder: Ernten sind vernichtet, Wasserströme höhlen die Straßen aus, die Menschen werden krank. Leyna gehört zu den Heilerinnen der Stadt, den Schwestern der Zeichen. Doch Leyna verbirgt ein schreckliches Geheimnis vor ihrer Gilde: Sie weiß weit mehr über den Ursprung der Krankheit, als ihr lieb ist, und doch ist sie dem Schrecken hilflos ausgeliefert. Als Leyna alle Hoffnung auf Rettung aufgibt, trifft sie auf die Schmuggler Henning und Nante. Die verwegenen Zwillinge haben auf See eine unheimliche Begegnung gemacht. Nur gemeinsam können die drei das Rätsel des nicht enden wollenden Regens lösen und gegen die wahre Bedrohung für La Harb kämpfen. Und die stammt aus der Tiefe des Meeres …

Meine Gedanken und Meinung:
Zu Beginn kann ich schon mal Positives verlautbaren. Da ich zur Zeit frei habe, hatte ich reichlich freie Zeit und habe den Roman auch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen. Das ist schon mal ein sehr gutes Zeichen und ich kann ehrlich sagen, dass mich die Handlung gefesselt hat. Die Stimmung ist wirklich unglaublich gut geschildert, der Regen wird so bedrückend dargestellt, dass ich beim Lesen lieber eine Lampe mehr angemacht. Nicht zuletzt deshalb, weil es die letzten Tage auch bei mir geregnet hat. Der zweite Punkt, der es mir angetan hat, ist die Darstellung und die Aufmachung der Charaktere. Vor allem die drei Hauptfiguren, Leyna, Henning und Nante. Alle drei finde ich faszinierend. Ihre Motivation ist klar erkennbar, ihre Handlungsweise durchweg stringent. Bei den drei Figuren liegt allerdings einer meiner kleinen Kritikpunkte. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine, für mich, sehr vorhersehbare Liebesgeschichte. Ich fand das im Vergleich zu der sonst sehr unvorhersehbaren und auch düstern Handlung nicht passend und das Klischee dahinter ging mir auch auf die Nerven. Diese hätte ich wirklich nicht gebraucht und meiner Meinung nach, hätte die Handlung auch ohne diese wunderbar funktioniert und sie war auch nicht wirklich relevant, auch ein Punkt für mich, warum ich sie nicht mag, die Liebelei ist unnötig. Aber genug davon, ich möchte nochmal auf den Punkt „düster“ zurückkommen. Die Handlung ist wirklich düster und hat auch einige Parallelen zu der Geschichte der Menschheit, die wirklich gut eingearbeitet sind. Diese Teile haben mir wirklich gefallen, die Schrecken, die nicht aufhören. Ob sie nun aus der See kommen oder von den Menschen, ich war gefesselt. Was mich nicht gefesselt hat, waren das letzte Kapitel und der Prolog, die fand ich leider langweilig. Im Vergleich zu der Aufregung der Kapitel davor, aber nicht verwunderlich. Wahrscheinlich hat meine Abneigung auch etwas mit der oben erwähnten unnötigen Liebesgeschichte zu tun. Auf jeden Fall war ich von den letzten Kapiteln nicht begeistert. Nun, zu der Auflösung des Rätsels. Keine Sorge, ich werde keine Details verraten, nur das es dann zum Schluss hin sehr zügig ging und ich hätte es mir ausführlicher gewünscht.
Bevor ich zu meiner Bewertung komme, reflektieren wir noch einmal die Dinge, die mir gefallen haben. Das sind ganz groß sie Stimmung, die Charaktere und die allgemeine Handlung. Aber wo Licht ist, ist auch immer Schatten. In diesem Fall ist der Schatten aber eher kleiner, in Speziellen sind die Schattenseiten die Liebesgeschichte, das rasche Ende und die eher langweiligen letzten beiden Kapitel. In Summe gibt es für den Zorn der Regenmacher 4 von 5 Sterne für mich.

Die Meisterin - Alte Feinde

DIE MEISTERIN

ALTE FEINDE
Von Markus Heitz

Ist der dritte und letzte Teil der Meisterin Trilogie. Auch dieser Teil erschien unter dem Knaur-Verlag. Das Buch hat 480 Seiten und erschien am 01.03.2021. Die Meisterin ist als Taschenbuch für 14,99 Euro und als eBook für 14,99 Euro erhältlich.

Inhaltsangabe:
Ein blutiger Zwischenfall in Leipzig lässt Geneve Cornelius und Vatikan-Polizist Alessandro Bugatti keine Zeit für aufkeimende Gefühle: In der Stadt ist ein uralter Dämon aufgetaucht, der alle Angehörigen der Schattenwelt unterwerfen will. Die Heilerin und letzte Erbin der Scharfrichter-Dynastie Cornelius eilt zurück in ihre Heimatstadt, kann jedoch allein gegen den Dämon nur wenig ausrichten. Geneves einzige Chance sind Verbündete aus Leipzigs Schattenwelt, unter ihnen die mächtige Vampirin Sia und der mysteriöse Bestatter Konstantin Korff. Kann es ihnen gemeinsam gelingen, ihren ältesten Feind ein für alle Mal zu besiegen?

Meine Gedanken und Meinung:
Wer von euch meine Meinung zu den ersten beiden Bänden noch nicht kennt, darf gerne zuerst die Rezension hierzu zu lesen. Dann sind wir alle auf dem gleichen Stand. Jetzt zum großen Finale der Meisterin Trilogie.
Hier sollen alle losen Stränge und Fäden der beiden vorherigen Bücher zusammen. Im Großen und Ganzen bin ich auch zufrieden mit der Lösung und dem Zusammenschluss der Fäden und losen Enden. Auch kommt der Hauptteil der Charaktere aus den vorherigen Büchern noch einmal vor. Das fand ich auch sehr schön, in manchen Fällen hätte es länger sein dürfen oder hätte etwas mehr zur Haupthandlung beitragen können. Auch werden Mysterien gelüftet, die noch offen waren. Nun noch etwas zu der Handlung und mit etwas sehr Wichtigstem, dem Widersacher. Den nur ein interessanter Gegner ist ein guter Gegner. Leider war ich von dem Widersacher nicht besonders begeistert. Mir war er zu mächtig, zu glatt, zu ungreifbar. Mit ihm konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Auch hat er für mich einige Aktionen gebracht, die ich wirklich nicht nachvollziehen konnte und sich dann im Lauf der Geschichte viel Auswirkung haben. Da ich nicht zu viel verraten will, nenne ich nichts Genaues, doch es sterben Figuren, die auch theoretisch einen hohen emotionalen Impact haben. Leider ist davon nicht wirklich etwas bei mir angekommen und meiner Meinung nach haben es die Überlebenden Charaktere nicht überzeugten gehandhabt. Das fand ich wirklich schade. Der letzte Kampf gegen den Bösewicht ist dann auch etwas mir kurzgeraten und ich habe auch nicht so hunterprozentig verstanden, wie genau sich die Auflösung zugetragen hat. Im Grundsatz war es mir durchaus logisch und im Vorfeld aufgebaut, doch die Details waren mir teils schleierhaft. Wie auch schon bei den ersten beiden Teilen, gab es auch hier wieder einen Handlungsstrang in der Vergangenheit, den fand ich zu Beginn wirklich interessant, zum Ende hin allerdings nicht mehr ganz so gut. Warum genau kann ich nicht einmal genau festlegen.
In das Finale hatte ich wirklich große Erwartungen und ich habe mich tierisch auf das Erscheinen des Buches gefreut. Ich habe mir sogar ein signiertes Exemplar bestellt und mich wahnsinnig darauf gefreut. Leider wurden meine Erwartungen etwas enttäuscht und ich bin nicht so zufrieden mit diesem Teil, wie mit dem Zweiten. Generell finde ich den zweiten Band am gelungensten, dann die Ersten und knapp dahinter der dritte Band. Nichtsdestotrotz hat mich das Buch unterhalten und der Schreibstil ist wirklich gelungen. Von mir bekommt „alte Feinde“ 4 von 5 Sterne.

Celestial City Akademie der Engel Jahr 2

CELESTIAL CITY

AKADEMIE DER ENGEL JAHR 2
Von Leia Stone

Ist, wie man an Titel schon vermuten kann, der zweite Teil einer Trilogie. Wie schon das erste Buch beim ONE Verlag erschienen und als Hardcover für 17,00 Euro oder als eBook für 6,99 Euro erhältlich. Die Hardcoverversion hat 288 Seiten, was für den Preis schon etwas dünn finde.

Inhaltsangabe:
Brielle Atwater ist sich bei drei Dingen absolut sicher:

  1. Schwarze Flügel zu haben ist NICHT normal.
  2. Ihre Seele an die Dämonen zu verkaufen war ein riesengroßer Fehler.
  3. Lincoln Grey ist der größte Idiot, den sie je getroffen hat … aber sich nicht in ihn zu verlieben ist quasi unmöglich.

Meine Gedanken und Meinung:
Wer noch nicht die Rezension zum ersten Band gelesen hat, sollte das jetzt machen, damit wir alle auf dem gleichen Stand sind.
Also, direkt hinein ins Vergnügen. Jahr 2 spielt einige Monate nach dem ersten Teil, die Sommerferien sind vorbei und es ist wieder Zeit für Unterricht. Der Schreibstil und die Figuren unterscheiden sich eigentlich auch nicht groß vom ersten Band. Ich muss sagen, den Plot fand ich okay, manchmal etwas zu vorhersehbar und ich hatte teilweise ein Problem damit, wie schnell und einfach manche „Probleme“ gelöst wurden, die Brielle in den Weg geworfen wurden. Dadurch haben wir nur sehr kurze Momente der Spannung, die sofort wieder weg sind. Außerdem verhalten sich die Charaktere, meiner Meinung nach, etwas zu unverantwortlich für ihr Alter, der Situation, in der sie stecken und wie sie selbst öfters betonten, aufgewachsen sind. Was ich schön fand, war, dass Brielles Familie eine größere Rolle gespielt hat. Jetzt zu dem, was mich am meisten aufgeregt hat. Das Ende. Ich werde nicht genau sagen, was passiert ist, nur so viel, Brielle ist selbst schuld. Vier Seiten vorher wird ihr erklärt, was sie nicht mehr machen kann, und dann geht sie hin und macht genau das, was sie nicht machen soll. Und das Beste ist, dass sie sich zum Schluss noch bemitleidet wie schlecht es ihr geht und über ihre Situation jammert. Brielle, du bist selbst daran Schuld, im zweifel nächstes Mal einfach auf die richtigen Erwachsenen hören und das machen, was man dir sagt.
Für diese Dummheit gibt es 2 von 5 Sternen. Eigentlich wollte ich 3 geben, aber mir fällt gerade auf, wie absolut hirnlos das Ende war, deshalb noch mal ein Stern Abzug. Für Teenies, die es mit dem Nachdenken nicht so haben, ist es vielleicht nicht so schlimm. Ich rege mich bei sowas auf.

Vortex 1 Der Tag, an dem die Welt zeriss

VORTEX

DER TAG, AN DEM DIE WELT ZERRISS
Von Anna Benning

Ist der erste Teil der „Vortex“-Trilogie und auch das Debüt der Autorin, Anna Benning. Erschienen ist das Buch am 04.03.2020 beim Fischer Kjb – Verlag. Der Roman hat 496 Seiten und kostet als gebundene Ausgabe 17,00 Euro und als eBook 14,99 Euro. Der Verlag empfiehlt das Buch ab einem Alter ab 12 bis 16, wobei ich da nicht ganz mitgehe. Ich hätte es eher ab 14 empfohlen und das andere Ende offengelassen, da ich deutlich älter als 16 bin und trotzdem ein tolles Leseerlebnis hatte, mehr dazu später. Der zweite Teil ist ebenfalls schon erhältlich, der dritte zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Er erscheint am 26.05.2021.

Inhaltsangabe:
„Die Vortexe zerstörten unsere Welt. Wir lernten in ihnen zu laufen. Doch niemand ahnte, was sie in uns entfachen würden …“
Für Elaine ist es der wichtigste Tag ihres Lebens: In Neu London findet das spektakuläre Vortexrennen statt, und sie ist eine der Auserwählten. Hunderte Jugendliche jagen bei dem Wettkampf um den Globus – doch nicht zu Fuß. Sie springen in die Energiewirbel, die die Welt vor Jahrzehnten beinahe zerstört haben. Der Sprung in einen Vortex ist lebensgefährlich, doch gelingt er, bringt er einen wie ein geheimes Portal in Sekunden von einem Ort zum anderen. Elaine will das Rennen um jeden Preis gewinnen. Doch mitten im Vortex erwacht eine Macht in ihr, die die Welt erneut erschüttern könnte. Und der Einzige, der Elaine nun zur Seite stehen kann, ist ein Junge, der nichts mit ihr zu tun haben will …

Meine Gedanken und Meinung:
Da die letzte Trilogie, die ich beendet habe nicht besonders gut gewesen, zumindest meiner Ansicht nach und auch diese einem gewissen Hype unterlag, war ich hier ein wenig skeptisch. Allerdings hört sich die Inhaltsangabe wirklich gut an, nach einer frischen Idee gemischt mit bekannten Mustern. Ich muss sagen, mein Vertrauen in den Klappentext wurde nicht enttäuscht. Erst mal zu der Welt, in die Handlung stattfindet. Für mich ist es eine wirklich gelungene Mischung als Magie und Technik. Die verschiedenen Elemente machen wirklich Sinn und die Art und Weise, wie die Magie dazukommt, hat mich wirklich gefesselt. Dazu noch der unglaublich gute Schreibstil, der einen direkt abholt und in die Welt von Elaine hineinzieht. Elaine ist noch ein weiterer Punkt, warum ich das Buch empfehlen kann, sie ist die Protagonistin. Ich mochte sie direkt und habe mit ihr mitgefiebert. Aber nicht nur sie, sondern auch die restlichen Charaktere. Die sind einem zum Teil wirklich ans Herz gewachsen oder man mochte sie nicht. Aber im Grunde haben sie genau das in mir ausgelöst, was sie auslösen sollten. Dann noch zum Ende, die finde ich bei mehrteiligen Reihen immer schwierig, da sie entweder mit einem fetten Cliffhanger enden oder etwas komisch. Doch hier hatte ich keine Probleme mit dem Ende. Es ist, so dass ich mich auf den nächsten Teil freue, aber nicht das Gefühl habe, wenn ich noch etwas mit dem zweiten Teil warte, etwas verpasse.
Meiner Meinung nach ist „Vortex – Der Tag, an dem die Welt zerriss“, ein gelungener erster Band, der Lust auf mehr macht. Von mir bekommen Elaine und Co. 4 von 5 Sternen.

Stadt der Finsternis 3 - Duell der Schatten

DUELL DER SCHATTEN

STADT DER FINSTERNIS BAND 3
Von Ilona Andrews

Der dritte Band der Reihe erschien am 08.02.2010 ebenfalls beim LYX-Verlag. Das Buch hat 336 Seiten und ist als Taschenbuch für 12,95 Euro oder als eBook für 11,99 Euro erhältlich.

Inhaltsangabe:
Nachdem sie dem Orden der Ritter der mildtätigen Hilfe beigetreten ist, kann sich die Söldnerin Kate Daniels vor übernatürlichen Katastrophen kaum noch retten. Und in einer Stadt wie Atlanta, die von den Gezeiten der Magie beherrscht wird, will das schon etwas heißen! Doch als Kates Freund, der Werwolf Derek, halb tot aufgefunden wird, steht sie einer noch weitaus größeren Herausforderung gegenüber. Bei ihren Ermittlungen erfährt Kate von einem geheimen Turnier zwischen den übernatürlichen Wesen der Stadt. Zusammen mit Curran, dem Anführer der Gestaltwandler von Atlanta, kommt Kate einem finsteren Komplott auf die Spur …

Meine Gedanken und Meinung:
Wer mich kennt, oder meine Rezensionen zu den ersten beiden Teilen der Stadt-der-Finsternis-Reihe gelesen hat, weiß, dass ich die ersten beiden Bücher wirklich gut fand. Nach dem zweiten Teil habe ich mich dann auch auf den nächsten Band gefreut und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht. In den Kreis unserer alten bekannten und geliebten Figuren werden noch mehr Figuren hineingeworfen, die ich auch sofort ins Herz geschlossen habe. Ich meine ein Tiger, der kein Blut sehen kann, wie kann man so was nicht ins Herz schließen. Die Haupthandlung lässt dann auch nicht lange auf sich warten und ist spannend, actionreich und ich musste ein paar Mal nach Luft schnappen, weil ein paar megacoole und auch ein wenig beunruhigende Dinge passieren. Ich war voll in der Handlung und habe mitgefiebert. Auch die Beziehung zwischen Kate und Curran kommt voran und ich liebe es. Zusammenfassend kann man sagen, wem die ersten Teile gefallen habe, wird auch an diesem Teil Spaß haben. Wie die anderen Teile auch bekommt „Duell der Schatten“ 4 von 5 Sternen.

GrishaVerse3-Lodernde Schwingen

LODERNDE SCHWINGEN

TEIL 3 DES GRISHAVERSE
Von Leigh Bardugo

Hierbei handelt es sich um das Finale der Legende der Grisha- Reihe oder wie viele von euch es kennen werden, das GrishaVerse. Wie auch bei den vorherigen Teilen gibt es verschiedene Ausgaben, mit verschiedenen Covern von unterschiedlichen Verlagen, mit dem gleichen Inhalt. Meine Version ist vom Knaur-Verlag und ist am 04.05.2020. Die Version des Carlsen-Verlags gibt es schon wesentlich länger. Das Buch hat 432 Seiten und ist als Taschenbuch für 12,99 Euro oder als eBook für 9,99 Euro erhältlich.

Inhaltsangabe:
Tief unter der Erde erholt sich Alina von ihrem verlorenen Kampf gegen den Dunklen, der nun endgültig die Macht über Ravka an sich gerissen hat. In den Höhlen hat sich ein Kult versammelt, der Alina als Sonnenheilige verehrt – doch dort kann sie ihre Kräfte nicht anrufen. Gemeinsam mit Maljen macht sie sich auf die Suche nach dem legendären Feuer vogel, um mithilfe seiner uralten Magie dem Dunklen ein letztes Mal entgegenzutreten. Doch was der Feuervogel fordert, könnte alles zerstören, wofür Alina kämpft …

Meine Gedanken und Meinung:
Wie auch beim zweiten Band hatte ich große Hoffnungen an diesen Teil, ich will wirklich verstehen, warum so viele diese Trilogie so mögen. Deshalb und weil ich neugierig auf das Ende war, wollte ich einfach wissen wie es mit Alina, Mal und dem Dunklen zu Ende geht. Aber leider konnte mich das Ende einfach nicht mitreißen, es hat mich einfach nicht überzeugt. Die erste Hälfte des Buches passiert, für meinen Geschmack und für das Finale einfach zu wenig. Erst sitzen die Figuren in einer unterirdischen Höhle fest und dann in einer Berghöhle. Es gibt nur wenige Szenen, die für Spannung sorgen oder uns mit neuen Informationen versorgen. Teilweise hatte ich auch das Gefühl, dass die Figuren ein bisschen dumm sind (ich finde, gerade einfach kein netteres Wort dafür). Oder sie müssen von irgendjemandem gerettet werden. Hätte sie nicht so verdammtes Glück, wären sie schon lange zum Dunklen gebracht haben. Das bringt mich zum Positiven am Buch und auf seltsame Weise auch zum Negativen des Buches. Es spricht in meinen Augen nicht besonders für die Protagonisten, wenn der Leser auf der Seite des Antagonisten steht und am liebsten nur Szenen mit ihm hätte. Darin müssen nicht mal die eigentlichen Protagonisten vorkommen. Das Verhältnis zwischen ihnen und mir wird auch immer schlechter. Ich kann sie nicht verstehen, habe jegliche Sympathie für sie verloren. Mal mochte ich ja nie besonders, das wird sich auch nicht mehr ändern. Nikolai, den ich im letzten Band sehr sympathisch fand, verliert auch hier ein wenig davon, leider kann ich nicht genau sagen an welcher Stelle. Es ist mehr ein Prozess über die Dauer der Zeit. In der zweiten Hälfte passiert dann endlich mehr. Endlich gehen sie auf die Suche nach dem dritten Kräftemehrer. Was sich dann als absolut unnötig herausstellt. Und darauf habe ich so lange gewartet und so viele Hoffnung darauf gesetzt. Aber gut, dann hatten sie halt einen netten Campingausflug. So langsam steuert dann auch die gesamte Handlung auf das große Finale hinzu. Leider auch eine Enttäuschung, zumindest für mich. Den Plan, den sie aushecken, sie direkt zum Scheitern verdammt, das hätte ich den Protagonisten auch sagen können, als sie ihn sich besprochen haben, aber gut. Das mit dem dumm hatte ich ja schon angesprochen. Und jetzt zu dem, was mich am meisten stört und was mich richtig aufgeregt hat. Die meisten von euch wird das jetzt schocken und es werden wahrscheinlich nicht verstehen. Hier kommt es: Meiner Meinung nach hätten Alina und Mal beim Kampf gegen den Dunklen sterben sollen. Damit hätte ich mich versöhnen können. Das klassische Ende, wie es im Buch beschrieben wird, ist für mich genauso stereotyp wie die gesamte Trilogie. Ein schockierendes Ende wäre da genau das richtige.
Ich werde einfach nicht warm mit der Reihe. Nein, so stimmt das nicht, ich werde nicht mit den Protagonisten warm und der zu stereotypen Handlung. Die Welt mag ich wirklich, ich mag den Dunklen, ein Buch über ihn würde mir gefallen. Aber mit Alina und Mal kann ich nichts anfangen. Ich gebe den lodernden Schwingen 2 von 5 Sternen. Einen für den Dunklen und einen für die Welt.

Kleiner Nachtrag: So sehr mich die Trilogie auch enttäuscht hat, so wenig lässt mich Ravaka und die Grishas los. Seit einiger Zeit ringe ich mit mir, ob ich die beiden Dilogien lesen möchte. Eigentlich möchte ich es, aber ich will auch nicht wieder so bitterenttäuscht werden. Denn wie auch bei dieser Trilogie werden die Dilogien gelobt und von vielen gehypt. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Ich halte euch auf dem Laufenden.

Celestial City - Akademie der Engel Jahr 1

CELESTIAL CITY

AKADEMIE DER ENGEL JAHR 1
Von Leia Stone

Ist der erste Teil einer Trilogie, von der bereits zwei Bände erschienen sind. Der erste Teil der Trilogie erschien am 28.08.2020 beim ONE Verlag. Das Buch ist als gebundene Ausgabe für 17,00 Euro oder als eBook für 6,99 Euro erhältlich.

Inhaltsangabe:
Seit Brielles Mutter ihre Seele an die Dämonen verkauft hat, ist auch das Schicksal der 18-Jährigen besiegelt. Deshalb erwartet sie bei ihrer Erweckungszeremonie, die über ihr weiteres Leben entscheidet, keine großen Überraschungen. Es ist klar, dass sie an der dämonischen Tainted Academy ausgebildet wird. Als dann jedoch pechschwarze Flügel aus ihrem Rücken wachsen, wird sie wider Erwarten an der Fallen Academy der Engel aufgenommen. Mit ihren schwarzen Flügeln ist Brielle dort allerdings eine Außenseiterin. Da hilft es auch nicht, dass der attraktive Lincoln Grey ihr das Leben noch schwerer macht – oder dass sie plötzlich Luzifer persönlich gegenübersteht.

Meine Meinung und Gedanken:
Vorweggesagt muss ich sagen, dass ich mich wirklich auf dieses Buch gefreut habe. Mal wieder so ein richtiges Teeniebuch mit Klarem gut und böse, einer schnulzigen Liebesgeschichte und einer magischen Welt. Leider war es nicht so wirklich das, was ich erwartet habe und so richtig Spaß beim Lesen, wie ich es mir ausgemalt habe, hatte ich auch nicht. Vielleicht wäre es mit sechszehn besser gewesen, aber man wird ja nicht jünger. Aber alles langsam und der Reihe nach. Erstmal die Grundidee mit der Wiederkehr der Engel und Dämonen auf die Erde, die fand ich das Beste am ganzen Buch, auch wenn ich mir an mancher Stelle etwas ausführlichere Beschreibungen und ausschweifendere Hintergrundinformationen gefreut hätte. Das Gleiche gilt für die Figuren, die hätten auch etwas mehr vertragen können. Und wenn ich mehr sagen, dann meine ich Charakter und Persönlichkeit. Sie kamen mir etwas flach und stumpf vor, ihnen fehlte das gewisse Etwas. Aber vielleicht ist das auch dem Genre geschuldet oder der angesprochenen Zielgruppe. Mir kamen die Figuren auch etwas unreif vor, sowohl für ihr Alter, also auch für die Tatsache, wie sie aufgewachsen sind und vor allem, wo sie aufgewachsen sind. Ein bestimmter Punkt ist mir auch etwas sauer aufgestoßen, die Rolle von Brielles Familie. Erst spielen sie eine wichtige Rolle und ein Antrieb für Bielle, im späteren Verlauf scheinen sie wie vom Erdboden verschlugt, keine einiges Wort mehr über sie. Das ist wirklich schade, wenn Figuren einfach fallengelassen werden. Da wir schon von Figuren sprechen kommen wir zum Love Interest von Brielle, Lincoln. Der ist natürlich supersüß und selbstverständlich auch unnahbar, ein richtig harter Typ. Mir war das etwas zu viel und seine perfekte Darstellung fand ich nicht wirklich reizvoll. Mehr habe ich über die Figuren nicht zu sagen. Meine Gedanken zu der Handlung kann ich in wenigen Sätzen zusammenfassen. Sie folgt so ziemlich der Heldenreise und hat einige interessante Stellen, natürlich endet sie mit einem Cliffhanger, so dass man auch den zweiten Band lesen möchte.
Mein Fazit fällt ziemlich ernüchtert aus, wer Gefallen an Teenieromanzen mit fantastischem Einschlag hat, für den kann dieses Buch durchaus etwas sein und Freude daran haben. Mich konnte es nicht wirklich überzeugen, aber für das Wochenende hat es mich unterhalten. Ich vergebe 3 von 5 Sternen. Auf jeden Fall ist noch Luft nach oben für die weiteren Teile.