Kronenkampf - Geschmiedetes Schicksal

KRONENKAMPF

Geschmiedetes Schicksal
Von Valentina Fast

Ist ein Einzelband und erschien im Carlsen Verlag, der Romantasyroman erschien am 28. Juni 2021 und als Taschenbuch umfasst es 400 Seiten, der Verlag empfiehlt das Buch für Leser ab 14 Jahren, das Taschenbuch ist für 15 Euro erhältlich, das eBook für 6,99 Euro.

Inhalt:
»Niemand bräuchte weniger einen Prinzen und niemand hätte mehr einen verdient als du, Fiana.«
Zwei magische Throne braucht es, um das Königreich Alandra gegen die Schatten hinter den Mauern zu schützen. Kupfer und Eisen – einzeln stark, zusammen zerstörerisch. Sie besteigen können nur diejenigen, die im Kronenkampf als Sieger hervorgehen. Fiana lebt seit ihrer Kindheit im Palast und kennt die Regeln der Mächtigen wie kaum jemand sonst. Doch durch ihre Adern fließt ein dunkles Geheimnis, dessen Aufdeckung ihren sicheren Tod bedeuten würde. Als der attraktive Königsbruder Kayden ihm gefährlich nahekommt, bleibt Fiana nur eins – am Kronenkampf teilzunehmen.
(Quelle: Verlagshomepage)

Meine Gedanken und Meinung:
Ich muss direkt vorwegnehmen, dass ich dieses Buch nicht komplett gelesen habe. Ich habe etwa 100 Seiten übersprungen, weil mich der Mittelteil einfach nicht fesseln konnte. Ich habe dann das Ende gelesen, habe diese auch so verstanden und konnte das Buch als gelesen zur Seite legen. Aber wir wollen nicht so negativ sein, deshalb mal etwas Positives. Das Cover ist wirklich cool und hat mich auch direkt auf das Buch aufmerksam gemacht. Auch die Beschreibung auf der Rückseite hat mich angesprochen, dazu noch das viele positive Feedback auf Instagram. Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Der Beginn ist zwar interessant und es wird eine mysteriöse Aura um die Protagonistin errichtet, allerdings ist die Auflösung zum Schluss, dann eher lückenhaft und die daraus resultierenden Konflikte nicht überzeugend oder einfach spannend genug, dass mich die Geschichte halten konnte. Dann gibt es noch eine ziemlich stereotype Liebesgeschichte. Die hat mich zu Beginn interessiert, im Mittelteil dann gar nicht mehr. Vor allem, weil es dann nur noch um die Liebe geht und der Rest etwas vernachlässigt wird. Dazu noch der etwas plumpe Schreibstil, bei dem sich die Dialoge sehr gestelzt und künstlich anfühlen. Auch etwas, was mir negativ auffällt, ich habe das Buch im November gelesen und schreibe die Rezension im Januar, ich kann mich nicht mehr an die Namen der Figuren erinnern. Das ist mal ein eindeutiges Zeichen, dass sie mich nicht erreichen konnten und sie für mich persönlich nicht funktioniert haben.
Zum Fazit, die zugrundeliegende Idee finde ich gut, leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.
Wenn euch das Buch gefallen hat, dann lasst euch diese Meinung nicht nehmen. Alles, was ich geschrieben habe, ist rein subjektiv und nur meine persönliche Meinung.

Skulduggery Pleasant -4- Sabotage im Sanktuarium

SKULDUGGERY PLEASANT

Sabotage im Sanktuarium
Von Derek Landy

Ist der vierte Teil der 14-teiligen Serie des Autors Derek Landy, das Taschenbuch erschien 2018, die erste deutsche Auflage erschien am 01.06.2012, alle Teile erscheinen im Loewe-Verlag, erhältlich als Taschenbuch (9,95 Euro), als eBook (9,99 Euro), als Hörbuch (14,29 Euro) und als Hörbuch-Download (10,99 Euro), das Taschenbuch hat 384 Seiten, übersetzt wurde das Buch von Ursula Höfker

Inhalt:
Seit der großen Schlacht ist Skulduggery in der Welt der Gesichtslosen verschwunden. Nur ein Wunder kann ihn jetzt noch retten – oder Walküre: Sie muss ganz schnell seinen Kopf finden, der ihm einst von drei Kobolden in Irland gestohlen wurde.
Während Walküre um die halbe Welt reist, wird der Magier Skarabäus nach 200 Jahren Gefängnis entlassen. Zwar hat er seine Zauberkräfte eingebüßt, doch seine Rachelust ist ungebrochen. Sofort schart er einen Kreis der schlimmsten Übeltäter um sich, unter ihnen auch Remus Crux, der die Seiten gewechselt hat.
Sie alle können Skulduggerys Rückkehr kaum erwarten – denn jeder Einzelne von ihnen hat noch eine Rechnung mit ihm offen.
(Quelle: Loewe-Verlagshomepage)

Meine Gedanken und Meinung:
Nach dem heftigen Ende des letzten Teils gibt es hier einen kleinen Zeitsprung in die Zukunft, in der Walküre immer noch daran arbeitet Skulduggery wieder zurückzuholen. Während ihrer Reise werden neue Figuren eingeführt, die ich allesamt sehr mag und die alle ziemlich kreativ sind. Sowohl von ihren Charakteren her, also auch von ihren Fähigkeiten und Besonderheiten. Aber auch Walküre macht in meinen Augen einen ziemlichen Sprung und sie wird immer erwachsener und sie wird etwas ernster, was natürlich auch der Ausgangssituation geschuldet ist. Aber nicht nur sie wird erwachsener und alles bekommt einen dunkleren Anstrich, sondern auch die Handlung. Ich finde, diese wird mit jedem Band dunkler und es passieren krassere Sachen, aber in einem angenehmen Tempo und es fühlt sich sehr natürlich in seiner Entwicklung an. Das mag ich auch besonders an dieser Reihe, sie fühlt sich sehr natürlich und sehr harmonisch gewachsen an. Ja, es wird immer krasser, aber im richtigen Tempo. Ich persönlich freue mich schon auf den fünften Teil, weil, das, was am Ende des vierten Teils enthüllt wird, ist wirklich krass und jetzt wird es richtig spannend.
Ich vergebe 5 von 5 Sterne.

Zu süß für den Teufel

ZU SÜß FÜR DEN TEUFEL

Von Mutsumi Yoshida

Erster Band, nur der erste Eindruck
Erschienen am 07. Oktber 2021 bei Kazé-Manga, 194 Seiten, davon 2 Farbseiten, erhältlich als Taschenbuch (7,00 Euro), Altersempfehlung ab 12 Jahre

Inhalt:
Der Höllenprinz ist Jungfrau
Diese Prüfung sollte ein Klacks sein für den Sohn eines Höllenfürsten: Shion muss die unschuldige Schülerin Umeko verführen und ihre Seele stehlen, erst dann darf er den Thron besteigen und fortan die Dämonenwelt regieren. Aber dieses Mädel ist viel zu niedlich!!! Sein Herz zerspringt bei jedem ihrer unschuldigen Blicke und seine Hand in ihrer Hand, das ist … das ist … Zum Teufel, was haben Menschenmädchen nur für seltsame Kräfte?!
(Quelle: kaze-online)

Meine Gedanken:
Erstmal zum Cover, das fand ich auf der einen Seite cool mit dem gehörnten Typen mit den Tattoos, auf der anderen Seite mag ich das Neonpink nicht wirklich. Pink ist nicht meine Lieblingsfarbe. Dann die Handlung, die finde ich witzig und auch etwas surreal, aber auch süß. Shion als Charakter mag ich. Er hat Tiefe, die sich auch im Verlauf des ersten Bandes ersichtlich macht. Bei Umeko verhält sich das etwas anders. Sie ist süß und knuffig und sozialinkompetent. An manchen Stellen ist sie mir einfach zu verschroben, da hilft ihr nicht mal mehr das süße Aussehen mehr. Ich hoffe, Umeko entwickelt sich noch ein bisschen. Dann wäre es ein wirklich guter Anime. Beim ersten Lesen vergebe ich 4 von 5 Sterne.

Spinnenkuss - Elemental Assassin 1

SPINNENKUSS

Elemental Assassin 1
Von Jennifer Estep

Ist der erste Band einer 15-teiligen Reihe, das Buch ist am 01.10.2016 beim Piper Verlag erschienen, es ist als Taschenbuch (14 Euro) und als eBook (11,99 Euro) erhältlich, das Taschenbuch hat 448 Seiten, übersetzt von Vanessa Lamatsch

Inhalt:
Gin Blanco führt ein Doppelleben: Tagsüber serviert sie das beste Barbecue der Stadt. Nachts kennt man sie unter dem Namen „die Spinne“ als gefürchtete Auftragskillerin mit einem Talent für Elementarmagie. Doch als sich ihre neue Mission als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Magier braucht, ist Ablenkung – besonders in Form eines sexy Detectives
(Quelle: Piper Verlagshomepage)

Meine Gedanken und Meinung:
Vorneweg muss ich sagen, dass das hier das zweite Mal ist, das ich diesen Roman lesen. Das erste Mal ist allerdings schon mehrere Jahre her und ich konnte mich nur noch teilweise an die Handlung erinnern. Doch ich konnte mich daran erinnern, dass ich das Buch mochte und die Reihe Potenzial hat. Aber alles der Reihe nach. Die Handlung beginnt mit Gin, sie ist mitten in einem Auftrag und wir bekommen direkt und ohne Umschweife mit wie sie arbeitet, mit wem und was für ein Leben sie führt. Diese Einführung hat mich direkt gefesselt und hat mich weiterlesen lassen. Gin ist an sich eine vielschichtige Figur, sie hat diese harte Killerseite, gleichzeitig hat sie auch eine weiche Seite und Menschen, die ihr viel bedeuten. Diese Personen lernen wir dann auch direkt kennen und es wird versucht, dass wir eine Beziehung aufbauen, das funktioniert bei mir nur so mittelgut. Ihre Bezugspersonen führen dann auch zu der Haupthandlung. Diese finde ich interessant, doch sie dient ihn meinen Augen hauptsächlich dazu, weitere Nebencharaktere einzuführen, deren Beziehungen zueinander dazustellen und weitere Konflikte aufzubauen. Dadurch geht sie für mich etwas unter. Es interessiert, mich nur teilweise den gesuchten Bösewicht zu finden, ich bin viel zu sehr damit beschäftigt, mir Gedanken über Charaktere, Worldbuilding und die große Rahmenhandlung zu machen. Leider funktioniert die Handlung auch nur so halb, weil ich zum Auslöser, zum Toten, der alles ins Rollen bringt, nicht wirklich eine emotionale Beziehung aufbauen konnte. Dieser Punkt führt mich dann zum allgemeinen Worldbuilding. Die ist eine Bereicherung und hat mich fasziniert. Eine Mischung aus SinCity (zumindest nach dem, was ich kenne) und Avatar – Der Herr der Elemente (zumindest was die Elementkontrolle angeht), doch es wird nicht stumpf ein Konzept übernommen, sondern es wird angepasst, verändert und auf die Welt zugeschnitten. Die eingeführten Nebencharaktere bringen Leben in die Handlung und es werden Dinge erwähnt, die mich neugierig machen.
Für mich ist „Spinnenkuss“ ein guter erster Band, dem es gelingt, einen befriedigend in eine neue Welt eintauchen zu lassen, allerdings leidet die eigentliche Haupthandlung etwas. 4 von 5 Sterne.

PS: Noch etwas zu der Länge der Reihe, die beträgt 15 Bände und ich bin ein bisschen davon abgeschreckt, da ich befürchte, dass es ausgelutscht wird und dass sich Handlung wiederholen werden. Mal sehen wie viele Bände ich lesen werde. Seid gespannt. Ich bin es auch.

In den Farben der Finsternis - Blutrot

IN DEN FARBEN DER FINSTERNIS

BLUTROT
Von Steffi Frei

Ist der erste Teil einer Vampirreihe der Autorin Steffi Frei, der Titel erschien am 13.08.2021 im Selfpublishing, ist als Taschenbuch (11,99 Euro) und als eBook (2,99 Euro) erhältlich, das Taschenbuch hat 304 Seiten.

Inhalt:
Von der Schönheit der Finsternis … und ihren Abgründen
Milena – eine Künstlerin der Finsternis. Gefangen in ihren eigenen Ängsten.
Rico – ein einsamer Vampir. Voller Verachtung für die vor ihm liegende Ewigkeit.
Zwei fremde Wesen. Eine zufällige Begegnung. Eine Abmachung, die einen hohen Preis fordert. Und dieser Preis ist in Blut zu zahlen …
(Homepage der Autorin)

Meine Gedanken und Meinung:
Da ich generell und schon seit dem Twilighthype ein Fan von Vampiren bin, finde ich jedes Buch, in dem es um Blutsauger geht erst mal ansprechend. Allerdings habe ich mich an den Standartvampiren sattgelesen und freue mich über jeden neuen Aspekt von ihnen. Das ist das erste Positive an diesem Buch, den Vampiren werden neue Aspekte hinzugefügt, da sie erst später im Buch berücksichtigt werden, werde ich sie hier nicht näher ausführen und freue mich einfach, das sie da sind. Was mir auch gefallen hat, sind die Charaktere. Die sind schön menschlich. Jeder hat Ecken und Kanten und ist auf seine Art etwas kaputt, allerdings sind sie keine Wracks, was ich gut finde. Ich habe schon öfters Bücher gelesen und da wurde mit dem Kaputtheitsgrad der Figuren übertrieben, dass es das hier nicht gibt, gefällt mir gut. Außerdem gibt es keine Teenie-Liebesschnulze, das ist auch schön zur Abwechslung. Vor allem da deswegen die Beziehungen und Motivationen der Figuren besser herausgearbeitet werden. Hier freue ich mich auf den zweiten Teil, bei dem es hoffentlich genauso gut weitergeht. Die Handlung ist rund und ich will wirklich den zweiten Band lesen, weil der Schluss mich sonst verrückt macht. Das Ende ist wirklich spannend und stimmungsvoll, aber auch ein bisschen traurig und ich möchte weiterlesen.
Insgesamt hatte ich viel Spaß mit diesem Buch. 4 von 5 Sterne. Ich kann gar nicht genau sagen, warum nicht 5 von 5, aber eine innere Stimme sagt 4, deswegen. Ich hatte grundsätzlich nichts daran auszusetzen, aber das letzte bisschen für ein absolutes Highlight hat dann doch gefehlt.

Vortex -3- Die Liebe, die den Anfang brachte

Vortex

Die Liebe, die den Anfang brachte
Von Anna Benning

Ist das große Finale der Vortex-Trilogie, erschienen bei FISCHER Kinder- und Jugendbuch Verlag, am 26.05.2021 herausgekommen, ab 12 Jahren empfohlen, 544 Seiten, erhätlich als gebundene Ausgabe (18,00 Euro) und als eBook (14,99 Euro)

Inhaltsangabe:
Nachdem Elaine nicht nur ihre Kräfte, sondern auch Bale verloren hat, droht alles auseinanderzubrechen. Die Armee des Roten Sturms dringt immer weiter vor, und die friedliche Welt, wie Elaine sie sich erträumt hat, scheint in weite Ferne zu rücken. Doch als Elaine Bale im besetzten São Paulo plötzlich gegenübersteht, keimt Hoffnung in ihr auf: Vielleicht kann sie den Jungen, den sie liebt, noch retten. Denn Elaine weiß: Nur zusammen können sie den Urvortex beschützen. Nur zusammen können sie tief hinein in die Vergangenheit reisen. Dorthin, wo alles seinen Anfang nahm …
(Quelle: fischerverlage.de)

Meine Gedanken und Meinung:
Auf diesen Teil, das große Finale, habe ich mich unglaublich gefreut. Hauptsächlich, weil ich großen Spaß mit den ersten beiden Bände hatte. Auch wenn ich nicht immer mit den Entscheidungen der Protagonisten einverstanden, beziehungsweise, konnte ich diese nicht immer komplett verstehen. Aber in diesem Band hat es mich nicht wirklich gestört. Gerade, da ich den Roman an einem Tag gelesen habe. Das ist übrigens ein klares Indiz dafür, dass es hier bei um eine sehr gut geschriebenes, spannendes, fesselndes Buch handelt. Aber alles der Reihe nach. Punkt 1, die Charaktere. Zu Elaine habe ich eine wechselhafte Beziehung. Auf der einen Seite mag ich sie und finde sie durchaus sympathisch, auf der anderen Seite kann ich sie manchmal nicht so ganz verstehen. Bale ist immer noch der coole Typ, der in diesem Band allerdings durch die Geschehnisse auch Risse bekommt und man die Person hinter der Maske erkennt. Die meisten kleineren Charaktere sind mir da schon etwas mehr ans Herz gewachsen, allem voran Susie und Luka. Aber auch Allister, Fagus oder auch Lis und Gilbert. Die Handlung ist, meiner bescheidenen Meinung nach, sehr fesselnd. Allzu viel möchte ich allerdings nicht verraten, um euch die Drehungen und Wendungen nicht vorwegzunehmen. Was die Handlung noch gut unterstreicht, ist der durchweg gelungene Schreibstil der Autorin. Was ich auch noch sagen möchte, die Cover sind wirklich wunderschön und ich muss zugeben, auch das, was mich zu den Büchern hingezogen hat. Das Finale von Vortex bekommt von mir 5 von 5 Sterne.

Im Bann des Drachen

IM BANN DES DRACHEN

Von Thea Harrison

Erster Band der Elders Races-Reihe von Thea Harrison, erschienen am 09.03.2012 beim LYX Verlag, erhältlich als Taschenbuch (9,99 Euro) und als eBook (8,99 Euro), ab einem Alter von 16 Jahren empfohlen

Inhaltsangabe:
Pia Giovanni ist halb Mensch, halb Werwesen. Sie hat sich stets die größte Mühe gegeben, ein unauffälliges Leben zu führen und sich aus dem schwelenden Konflikt zwischen den Werdrachen und den Fae herauszuhalten. Doch das ist mit einem Schlag vorbei, als ein Erpresser sie dazu zwingt, eine Münze aus dem Hort von Dragos Cuelebre zu stehlen. Dragos ist der gefährlichste und mächtigste unter den Werdrachen. Als dieser der Diebin auf die Spur kommt, muss er zu seinem Leidwesen feststellen, dass Rache das Letzte ist, woran er denkt …
(Quelle: LYX Verlagsseite)

Meine Gedanken und Meinung:
Ähnlich wie der zweite Teil, den ich lustigerweise vor diesem Teil gelesen habe, ist „Im Bann des Drachen“ pures Guilty Pleasure. Nur kurz zur Info, meiner Meinung nach, kann man die Bände auch einfach so lesen, ohne mit den Vorgängern vertraut zu sein. Da es sich hier um GP für mich handelt, mache ich mir nicht so viele Gedanken über die Handlung oder die Charakteren, wie bei anderen Büchern. Ich nehme vieles einfach so hin und genieße den Schmalz (übertriebene romantische Aussagen) und akzeptiere einfach Dinge. Natürlich kann man sich darüber beschweren, dass vieles extrem schnell passiert und vielleicht in der Realität anders laufen würde. Aber es ist ja Fantasy, da ist alles möglich. Mir machen solche kitsichigen Geschichten Spaß, für einen verregneten Nachmittag oder wenn ich abends mal nicht schlafen kann, dann ist diese leichte Unterhaltung genau das Richtige. Wer ähnlich wie ich empfindet, wird mit diesem Buch Spaß haben. Wer allerdings nicht viel mit Romance anfangen kann, dem würde ich das Buch nicht empfehlen. 4 von 5 Sterne.

Berlin Monster - Nachts sind alle Mörder grau

BERLIN MONSTER

Nachts sind alle Monster grau
Von Kim Rabe

Ist der erste Band der „Die Monster von Berlin“-Reihe von Kim Rabe. Diese schreibt nicht nur unter diesem Namen sonder auch unter dem Pseudonym Natalie Speer und Christiane Spies. Das Buch erschien am 27.08.2021 beim Lübbe Verlag. Der Verlag empfiehlt das Buch ab einem Alter von 16 Jahren. Der Roman hat 412 Seiten und als Paperback (15 Euro), eBook (9,99 Euro) und als Hörbuch-Download (13,99 Euro) verfügbar.
Mein Paperback wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt, vielen Dank dafür. (Rezensionsexemplar)

Inhaltsangabe:
Privatdetektivin Lucy hat sich auf übernatürliche Fälle spezialisiert. Und von denen gibt es so einige in Berlin, wo es von übersinnlichen Phänomenen nur so wimmelt. Denn vor dreißig Jahren ließ die Strahlung einer Bombe den Aberglauben der Menschen lebendig werden. Heute brüten Dschinns in Kreuzberger Shisha-Cafés, Feen tanzen in Friedrichshainer Clubs, und Hipster-Kobolde sind die Herren der Kneipen von Neukölln. Während Lucy eine Fee aufspüren soll, erschüttert eine Mordserie die Stadt. Hat ihr Verschwinden etwas damit zu tun? Immer tiefer taucht Lucy in den Fall ein, und bald schwebt nicht nur sie in Gefahr, sondern auch jene, die ihr am nächsten stehen…
(Quelle: Lübbe Internetverlagsseite; hier geht´s zum Buch)

Meine Gedanken und Meinung:
Das ist jetzt der vierte Anlauf, den ich unternehme diese Kritik zu starten. Theoretisch ist alles, was ich sagen will in meinen Kopf, nur wollen sich keine rechten Sätze formulieren. Mein Kopf schwankt ständig zwischen verschiedenen Ansätzen und Idee, die Meinung über das Buch ändert sich mit jedem neuen Gedanken, den ich fasse. Gefällt es mir oder gefällt es mir nicht. Wenn es mir gefällt, wie sehr gefällt es mir dann. Was gefällt mir, was stört mich. Würde ich einen zweiten Teil lesen oder lieber nicht. Alles Fragen, die in meinen Kopf kreisen. Also dann, werde ich jetzt den Versuch beginnen, sie alle zu beantworten. Beginnen wir mit der ersten Frage, welche sich jeder Leser stellt: Hatte ich Spaß beim Lesen? Hat mir das Buch in seiner Gesamtheit gefallen? Meine Antwort auf diese Frage kann ich mit einem klaren Ja beantworten. Im Großen und Ganzen mochte ich das Buch, die Handlung ist spannend, die erdachte Welt interessant. Besonders mochte ich, was es alles für Gestalten gibt, die sich in Berlin herumtreiben. Dass es sich nicht auf Mythengestalten beschränkt hat, sondern das auch der Glaube der Menschen berücksichtigt wurde. Nun, zum Fall, dem Lucy sich widmet. Die Auflösung dessen verrate ich natürlich nicht, allerdings so viel, ich fand sie logisch und auch so weit in Ordnung. Apropos Lucy, sprechen wir, damit meine ich, ich schreibe einfach meine Gedanken auf, über die Hauptfigur des Fantasy-Romans. Zu Beginn mochte ich sie. Ihre draufgängerische Art und die Liebe zu ihrem Beruf sind Charaktereigenschaften, mit denen ich mich identifizieren kann. Allerdings hielt dies nicht bis zum Schluss an. Zum Schluss war ich etwas genervt von ihr. Das liegt an Folgendem, sie schafft es nicht, sich an Abmachungen zu halten. Sie löst ihre Probleme damit zu trinken und dann darauf zu warten, dass andere ihre Recherche zu ihr bringen. Außerdem ist sie ein bisschen sehr kaputt. Was hat es damit auf sich, dass Protagonisten in diesen Büchern immer entweder kaputt sind oder eine geheime Identität haben. Normal habe ich kein Problem damit, doch hier finde ich es übertrieben. Es war mir schlicht zu viel. Dann noch die Beziehung zu ihren Mitbewohnern, in dieser Hinsicht finde ich ihr Verhalten einfach nur scheiße und echt egoistisch. Okay, soweit mal das, was mich gestört hat. Aber es ist ja nicht immer alles schlecht, ein paar gute Punkte habe ich ja oben schon angesprochen. Etwas Positives möchte ich noch ansprechen, und zwar die Nebenfiguren, diese habe mir um einiges mehr zu gesagt als die Protagonistin.
Zusammengefasst hat der Roman Schwächen (Protagonistin und teilweise echt schwache Wesen), aber auch Stärken (die Idee an sich und die Nebenfiguren), dazu noch etwas durchschnittliches (der Fall), damit gibt es von mir 3 von 5 Sterne.

Skulduggery Pleasant -3- Die Diablerie bittet zum Sterben

SKULDUGGERY PLEASANT

DIE DIABLERIE BITTET ZUM STERBEN
Von Derek Landy

Ist der dritte Teil der Reihe, übersetzt wurde das Buch von Ursula Höfker, erschienen beim Löwe Verlag, ersamls im Jahr 2012 damals als Hardcover, jetzt gibt es nur noch ein Taschenbuch (9,95 Euro) und eBook (9,99 Euro), 352 Seiten

Inhaltsangabe:
Ein Teleporter nach dem anderen wird umgebracht. Wer steckt dahinter? Und was bezwecken der oder die Mörder?
Gut, dass Stephanie ihr Spiegelbild hat, das für sie in die Schule geht und die Hausaufgaben macht. Denn wer kann sich schon vormittags auf Geometrie konzentrieren, wenn er nachmittags noch eine Mordserie aufklären muss?
In ihrem neuesten Fall müssen Skulduggery und Stephanie einen jungen Teleporter namens Fletcher Renn beschützen. Dumm nur, dass der sich als größte Nervensäge auf Erden entpuppt – und dass ihnen nicht nur die Diablerie im Nacken sitzt, sondern auch Remus Crux, der tollpatschigste Detektiv, den die Welt je gesehen hat. Der glaubt doch allen Ernstes, Skulduggery selbst sei der Teleporter-Mörder!

Meine Gedanken und Meinung:
Auch dieser Teil hat mich genau wie die ersten beiden überzeugt. Die Handlung ist spannend, allerdings möchte ich über sie nicht so viel schreiben, da sie viel enthält und ich nichts vorwegnehmen möchte. Über was ich allerdings schreiben möchte, ist die neu eingeführte Figur, des jungen Transportes Flechter Renn. Dieser ist eine sehr eigene, etwas bescheuerte, aber auch freundliche und lustige Figur. Die Beschreibung als Nervensäge ist durchaus zu treffend. Diese penetrante Eigenschaft schafft viele herrlich komische Situationen, die mich entweder zum Schmunzeln oder zum lauten Lachen gebracht hat. Damit ist er zwar nicht meine neue Lieblingsfigur, aber er ist eine gute Ergänzung der bisher eingeführten Figuren. Wer mich ebenfalls noch mehr von sich überzeugen konnte, ist China. Nun noch ein paar Worte zum Ende, das hat mich schockiert, überrascht und sprachlos zurückgelassen. Ja, ich wusste, dass das passiert. Schließlich habe ich die Reihe schonmal gelesen, aber es hat mich dann doch kalt erwischt. Das ist auch das Schöne und Gute an dieser Reihe. Sie packt einen immer wieder aufs Neue. Deshalb gebe ich, wie auch den vorherigen Teilen, 5 von 5 Sterne.

Die Birkenbraut und ihr Ungeheuer

DIE BIRKENBRAUT & IHR UNGEHEUER

Von Arianne L. Silbers

Erschienen am 15.06.2021, im Kampenwand Verlag, 442 Seiten, als eBook (nur als Amazon kindle) oder Hardcover (18 Euro) erhältlich, ab 16 Jahren empfohlen

Inhaltsangabe:
Onora liebt Bücher und gute Geschichten – zwei Dinge, für die ihr kriegslustiger Clan nichts übrighat. Und so schließt sie sich eines Tages den weisen Drunen an, die tief im Wald das Wissen der gesamten Welt versteckt halten.
Als Onora allerdings anfängt, von einer mysteriösen Tür aus Birkenholz zu träumen, wird ihr klar, dass die Drunen neben all ihren Chroniken auch Geheimnisse horten. Zusammen mit dem düsteren Hecser, der gegen seinen Willen zu ihrem Beschützer ernannt wird, schleicht sie sich schließlich in den Irrgarten der Gelehrten, um die Tür aus ihren Träumen zu finden.
Doch je tiefer Onora sich in dem von Monstern bewachten Labyrinth verläuft, desto mehr weicht ihre Furcht vor dem mitleidlosen Krieger einem ganz anderen Gefühl, das sie ins Verderben stürzen könnte, sollte sie die Birkenholztür wirklich erreichen. Denn auch Hecser verbindet etwas mit der rätselhaften weißen Tür – ein Zauber, zu alt und finster, um einen Namen zu haben. Und nicht jeder Fluch lässt sich brechen …
(Quelle: Homepage der Autorin)

Meine Gedanken und Meinung:
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass ich dieses Buch mag. Es hat mir gefallen. Onora ist mir durch ihre schüchterne und zurückhaltende Art direkt sympathisch. Ich habe mich in ihr wiedergefunden. Hecser ist das schon eher das Gegenteil von ihr, doch auch mit ihm konnte ich mitfühlen und mich teilweise in ihm wiederfinden. Dann gibt es da noch eine dritte Person, die eine etwas größere Rolle einnimmt. Für ihn habe ich nicht allzu gute Worte übrig. Ihn mochte ich von Beginn an nicht besonders. Im Verlauf der Handlung fühlte er sich an wie das dritte Rad am Wagen. Die Atmosphäre des Romans ist durch und durch märchenhaft, aber nicht wie die Disney-Märchen, sondern eher wie die Gebrüder Grimm Märchen. Mit all ihren dunklen Seiten, sie verschleiern nicht das Grausame hinter dem Schönen. Allerdings zieht sich die Handlung an manchen Stellen auch sehr und ich hätte mich über ein bisschen mehr Tempo gefreut. Gerade die Zeit bis die Charaktere endlich ins Labyrinth und bis sie schließlich vor der Birkenholztür stehen. Was mir dann wieder gut gefallen hat, war das Ende. Das ist einerseits abschließend, auf der anderen Seite aber auch offen für weitere Abenteuer. Darüber würde ich mich freuen.

Zusammengefasst das Buch hat sowohl Höhen als auch Tiefen. Da die Höhen eindeutig überwiegen, bekommt die Birkenbraut von mir 4 von 5 Sterne.