Die Hexenjägerin 1 Der Zirkel der Nacht

DIE HEXENJÄGERIN

Der Zirkel der Nacht
Von S. A. Hunt

Ist der erste Band der „Malus Domesitca“ Trilogie der Autorin Samara Abigail Hunt. Die US-amerikanische Reihe wurde von der Autorin zuerst im Selbstverlag herausgebracht, da sie recht erfolgreich war, wurde ein Verlag darauf aufmerksam und nahm die Reihe in sein Programm auf. Die weiteren Teile der Reihe erscheinen erst noch im Laufe dieses Jahres bzw. im nächsten Jahr. Der Verlag, der die deutsche Übersetzung in seinem Programm hat, ist der blanvalet-Verlag. Das Buch wurde von Andreas Helweg übersetzt. Die Hexenjägerin gibt es als Taschenbuch für 15 Euro oder als eBook für 9,99 Euro. Der Zirkel der Nacht erschien am 19. April 2021. Der Roman hat 448 Seiten.
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

Inhaltsangabe:
Robin Martine ist ein YouTube-Star – ihrem Kanal »Malus Domestica« folgen Tausende, die Robin für ihre erschreckend realistischen Hexenjagd-Videos feiern. Doch was niemand ahnt: Robins Videos sind nicht inszeniert – sie sind real! Die junge Hexenjäger-Punkerin reist mit ihrem Lieferwagen durchs Land, um den Hexenzirkel auszulöschen, der für den Tod ihrer Mutter verantwortlich ist. Aber als Robin ihrem Ziel so nah wie nie ist, erkennt sie, dass die wahre Bedrohung von jemand anderem ausgeht: dem dämonischen Roten Lord, dessen Ankunft die Hexen preisen und der enger mit Robins Familiengeschichte verbunden scheint, als ihr lieb ist …
(Quelle: blanvalet Verlagsseite)

Meine Gedanken und Meinung:
Zuerst einmal möchte ich erwähnen, wie gut ich die Covergestaltung finde, den das Cover war das Erste, wodurch ich auf die Reihe aufmerksam wurde. Die blauen Haare sind auch wirklich ein Blickfang. Das zweite, was mich dann dazu gebracht hat, das Buch lesen zu wollen, war die Inhaltsangabe auf der Rückseite. Ein YouTube-Star, die in Wirklichkeit Hexen jagt und alle halten es für gestellt. Eine wirklich gute Idee. Leider wurden meine Erwartungen an das Buch nicht ganz erfüllt. Was genau ich damit meine, werde ich euch im Folgenden erklären. Voller Freude habe ich mich an die ersten Seiten gemacht. Leider hatte ich schnell das Gefühl, dass ich die ersten Seiten des Buches übersprungen habe, beziehungsweise, dass ich mit dem zweiten Teil begonnen habe und nicht mit dem Esten. Ich habe das dann noch überprüft, es ist wirklich der erste Band und das Buch fängt einfach so an. Was ich wirklich schade finde. Dadurch habe ich sehr lange gebraucht bis ich wirklich in der Handlung drin war und ich auch alles verstanden habe. Das hat ungefähr so hundert bis hundertfünfzig Seiten gedauert. Da wir gerade schon bei Dingen sind, die mir nicht so gut gefallen haben, möchte ich an dieser Stelle auf die Erzählweise des Buches überleiten, bei der jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Figur erzählt wird. Damit habe ich an und für sich kein Problem. Hier war es leider nur so, dass ich einige Kapitel eines Charakters, gerade im Mittelteil, sehr nach Filler und nicht wirklich nach Inhalt angefühlt haben. Da hier sehr wenig Inhaltliches passiert und ich oft das Gefühl hatte, das diese Passage nichts zur eigentlich Handlung beizutragen hat. Der Charakter wird größer gemacht, als seine Beteiligung an der Handlung eigentlich ist. Das hat mich schon etwas genervt. Die Handlung ist im Mittelteil auch eher langsam und es wird öfter in die Vergangenheit geblickt, was ich prinzipiell gut finde, da ich hier noch einen besseren Überblick und ein besseres Verständnis für bestimmte Personen bekommen habe. Leider passiert sonst im Mittelteil nicht viel, erst zum Ende hin, kommt wieder mehr Bewegung in die Handlung. Es kommt mehr Action ins Spiel, dazu noch Spannung und an einigen Stellen auch Grusel. Das Ende ist dann wieder ruhiger mit einem kleinen Cliffhanger für den zweiten Teil.
Die ca. 450 Seiten habe ich innerhalb von drei Tagen gelesen, was auch an dem Schreibstil lag. Dieser ist gut lesbar und ich bin mit der Schreibweise wirklich gut klar gekommen.
Zusammenfassend kann ich über Robin, die Hexenjägerin, Gutes und nicht so Gutes sagen kann. Ich mag die Buchidee, die Charaktere und die allgemeine Handlung. Was ich nicht so besonders mag, ist die Ausführlichkeit eines Charakters, die Schwere im Mittelteil und den ersten Einstieg ins Buch. Von mir bekommt, „Der Zirkel der Nacht“ 3 von 5 Sternen. Den zweiten Teil möchte ich aber auch jeden Fall lesen. Ich möchte ja wissen, wie es weitergeht.

Die Erwählte

DIE ERWÄHLTE

Die Tochter des Magier Band 3

Von Torsten Fink

Ist das Finale der Trilogie „Die Tochter des Magiers“. Der erste Band heißt „Die Diebin“, der zweite „Die Gefährtin“. Der Autor, Torsten Fink, hat neben dieser Trilogie noch zwei weitere Trilogien veröffentlicht, dazu noch einige eigenständige Romane. Alle gehören in das Genre Fantasy. Die Trilogie ist schon etwas älter und schon im 2009 erschienen, alle beim blanvalet Verlag, erhältlich sind nur noch eBooks, der Preis pro eBook beträgt 8,99€.
Mein Exemplar wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Nochmal vielen Dank dafür.

Inhaltsangabe:
Maru ist eine Sklavin. Auf sie wartet der Dienst in der Palastküche oder auf den Feldern vor der Stadt. Bis sie vom skrupellosen Grabräuber Tasil gekauft wird – der Maru als Figur in seinem gefährlichen Spiel um Reichtum und Macht missbraucht. Und auch ein uralter Daimon namens Utukku entwickelt Interesse an der jungen Frau. Denn er hat erkannt, dass in den Adern der Sklavin das Blut der mächtigen Magier der Sümpfe fließt …

Meine Meinung und Gedanken:
Puh, ich muss schon sagen, das Ende hat mich doch mehr mitgenommen, als ich gedacht habe. Wie immer war viel Handlung in wenig Zeit gepresst, da das Ende der Geschichte innerhalb von wenigen Tagen erzählt wird. Mein Verhältnis zu Maru ist nach wie vor nicht das beste, an manchen Stellen ist sie mir sympathisch und ich fiebre mit ihr mit. Maru ist selbstständig und wird immer selbstbewusster. An deren Stellen ist sie mir zu passiv und nicht aktiv genug an der eigentlichen Handlung beteiligt. Der größte Punkt, der mich an der Handlung stört, ist das Ende. Es ist noch so viel offen, viele meiner Fragen an die Handlung wurden nicht beantwortet oder mir wurde eine Frage beantwortet, dafür haben dann 2 neue den Platz eingenommen. Ein kleiner Epilog zum Schluss oder ein Abschluss hätte mir da wirklich geholfen. Der Schreibstil ist eigentlich wie in den ersten beiden Teile. Ein konsequenter Schreibstil ist wirklich ein gutes Zeichen und bringt einen immer zurück in das Buch egal, ob man eine Pause zwischen den Bänden eingelegt hat oder ob, man einfach nur noch mal reinlesen möchte. Trotz allem ist die Reihe wirklich lesenswert. Mir hat das Leseereignis trotz des etwas enttäuschenden Endes gefallen. Von mit bekommt der dritte Teil 3 von 5 Sternen. Das liegt vor allem an den vielen offenen Fragen und meiner ambivalenten Beziehung zu der Hauptfigur. Wer Lust auf diese Reihe hat, macht hiermit keinen Fehler.

Wer Lust auf die Reihe bekommen hat, kann über diesen Link, den ersten Teil erwerben:
https://www.penguinrandomhouse.de/ebook/Die-Diebin/Torsten-Fink/Blanvalet/e326776.rhd