Maddie - immer das Ziel im Blick

MADDIE

IMMER DAS ZIEL IM BLICK

Von Katie Kacvinsky

Ist das Finale der „Maddie“-Trilogie. Gerade habe ich gesehen, dass die Reihe nur noch als eBook erhältlich. Ich habe die Reihe schon eine ganze Weile und hatte das Glück sie noch als Hardcover zu bekommen. Das eBook ist für 7,99 € erhältlich. Die Trilogie ist im Deutschen beim Boje-Verlag erschienen, dieser gehört zum Bastei-Lübbe-Verlag. Das Buch hat 368 Seiten und wird ab 14 Jahren empfohlen. Übersetzerin ist Ulrike Raimer-Nolte.

Inhaltsangabe:

Nachdem Maddie das Detention Center überstanden hat, kehrt sie zurück nach Hause. Von hier aus möchte sie den finalen Kampf gegen die Digital School ausfechten. Während Justin viel durchs Land reist, schließt sich Jax neu der Gruppe an. Nicht nur sein Wissen ist für den Widerstand wertvoll; in brenzligen Situationen ist es mehrmals er, der Maddie hilft, nicht wieder in Gefangenschaft zu geraten.

Eine Abstimmung über das System der Digital School steht an und die Gegner mobilisieren alle Kräfte, um zu gewinnen. Doch können sie sich gegen die Übermacht der Befürworter durchsetzen?

Ihr solltet die ersten beiden Teile gelesen haben, um hier nicht gespoilert zu werden.

Meine Gedanken und Meinung:

Die ersten beiden Teile haben mir gut gefallen, da wollte ich auch wissen, wie die Trilogie ausgeht. Der Kampf um die Jugend geht in die letzte Runde. Beginnen wir mit etwas positivem. Der Charakterentwicklung von Maddies Mutter, leider habe ich den Namen vergessen. Sie hat mir in diesem Teil am besten gefallen. Insgesamt fand ich sie viel lebendiger und offener, auch was ihre eigene persönliche Meinung angeht. Ein klarer Pluspunkt. Den nächsten bekommt Maddie, dafür, dass sie ein richtiger Familienmensch ist und ihre Familien einfach nicht aufgeben will und kann. Es wäre einfach wegzugehen und den Kampf auszutragen, es ist nicht einfach sich seinem „Widersacher“ zustellen, besonders wenn es der eigene Vater ist. Auch der große „Widersacher“ Maddies Vater, Kevin Freeman, ist ein Pluspunkt. Ich finde in dreidimensional, wenn auch nicht besonders durchschaubar, die Ereignisse, die ihn betreffen, fand ich beim Lesen überraschend und interessant. Was zum Schluss mit ihm passiert ist traurig und auch hart. Es hat mir wirklich wehgetan. Noch ein Pluspunkt ist eine neue Figur, die erst im dritten Band eingeführt wird: Jax. Er ist Künstler und ein DS-Aussteiger. Außerdem ist ein direkter Konkurrent für Justin, den Jax hat ein Auge auf Maddie geworfen. Ich fand das Liebesdreieck etwas typisch für Bücher dieser Art, aber es ist nicht negativ. Es hat noch zusätzliche Spannung gebracht und ich musste wirklich rätseln, für wen Maddie sich zum Schluss entscheidet. Was mir allerdings etwas sauer aufgestoßen ist, sind actionhaltige Szene, in denen hauptsächlich Jax und Maddie involviert sind. Diese fand ich übertrieben und hab beim Lesen auch ein oder zwei Mal die Augen verdreht. Was mir zu schnell ging waren Szenen, die ganz zum Schluss spielen und in denen Maddie und Justin vorkommen. Die werden mir etwas zu mechanisch abgehandelt. Es werden zwar Erklärungen abgeben, aber nur kurze, mir fehlt die Ausführlichkeit und die Tiefe in diesen Szenen. Alles in allem ist der Schluss aber gut. Ich kann damit leben, es macht Sinn und ist das was in diesen Momenten richtig ist für unsere Hauptcharaktere. Es ist zwar nicht unbedingt, dass was ich mir gewünscht habe als ich die Reihe vor einigen Jahren begonnen habe, aber das heißt nicht das es schlecht ist. Mir gefällt auch, dass das Ende zwar in sich abgeschlossen ist, aber noch offen ist für weitere Entwicklungen. Nur weil es jetzt passt heißt das nicht, dass sich Dinge ändern können.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen

Ophelia Scale - die Sterne werden fallen

OPHELIA SCALE

Die Sterne werden fallen

Von Lena Kiefer

Ist der dritte und finale Band der Ophelia-Scale-Trilogie. Wie schon die beiden ersten Teile ist auch dieser Teil beim cbj-Verlag erschienen (gehört zum Randomhouse-Verlagshaus) und das am 11. November 2019. Den Titel gibt es bis jetzt nur als Hardcover mit 512 Seiten. Die Trilogie gehört in das Genre Science-Fiction und ist eher für Heranwachsende geschrieben. Das Buch kostet 18,00€.

Hier der Klappentext:

Kann ihre Liebe dem Hass trotzen und den Tod besiegen?

Ophelia befindet sich nun endgültig zwischen den Fronten. Die regierungstreuen Anhänger der Abkehr von jeder Technologie und die Widerstandsgruppe ReVerse bekämpfen sich mit allen Mitteln. Letztere wird inzwischen vom mächtigsten Gegner der königlichen Familie angeführt. Als die Stimmung in der Bevölkerung umzuschlagen droht, muss der König alles auf eine Karte setzen. Und Ophelia muss sich entscheiden, was sie bereit ist zu opfern, wenn sie ihre große Liebe und ihr Land retten will.

Meine Meinung:

Erstmal muss ich erwähnen, dass ich die ersten beiden Teile unglaublich gut fand und daher, hatte ich auch sehr hohe Erwartungen an das Finale. Als ich mit lesen anfing war ich hin und weg, die erste Hälfte war wirklich traumhaft und ich war in der Welt drin und wer die Vorgängerteile kennt, weis wie gut und realistisch und detailliert die Zukunft aufgebaut ist. Die Charaktere waren immer noch die wunderbaren Charaktere, welche ich kennen und lieben gelernt habe. Es war wirklich schön. Aber dann ging es, zumindest für mich, immer mehr bergab. Warum ich so gefühlt habe, lässt sich aber nicht ohne Spoiler erklären. Für die, die keine Spoiler wollen, bekommen hier meine endgültige Bewertung von

3 von 5 Sternen. Ich war wirklich enttäuscht von den Entwicklungen zum Ende hin, es wurden Charaktere wird eingeführt, die ich schon verabschiedet hatte und ich es für notwendig entschieden habe. Vergangen Ereignisse ständig erwähnt, aus denen, dann aber nicht wirklich etwas gemacht wurde. Das letzte Kapitel hat mir dann den Rest gegeben, da saß ich kopfschüttelnd davor.

So aber hier werden jetzt konkrete Geschehnisse genannt:

SPOILER

Also, im letzten Teil wurde Leopold getötet, es gibt zwar keine Laiche, aber alle wissen, er ist tot und wird nicht wiederkommen. Für mich war das erst hart, aber ich fand es gut. Es war die Chance für Lucien sich charakterlich weiterzuentwickeln und an sich selbst und seinen Aufgaben zu wachsen. Aber das wurde ihm dann wieder genommen, denn Leopold wurde nur entführt und nicht getötet. Der Entführer braucht Leopold nämlich noch, warum ist mir allerdings schleierhaft, da der Entführer ja noch mehr Staatsoberhäupter entführt und sie alle braucht, was er aber außeracht lässt, ist, dass Lucien jetzt König ist, also braucht er ihn, warum dann Leopold behalten. Das hat für mich keinen Sinn ergeben, außer das Lucien von der „Last“ des Königsein befreit. War für mich einfach ein unnötiger deus-ex-machina-Moment. Es hat mich auch aus dem Realismus der Welt geholt, weil damit für mich, Ereignisse keine Konsequenzen haben und am Schluss dann doch alles genauso gut wird wie in einem Märchen. Die Bösen sind besiegt und alle leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage, da gibt es einfach keine Tragweite mehr.

Der nächste Punkt, der mir sauer aufgestoßen ist, ist die Verbindung und die Freundschaft zwischen der OmnI und Ophelia. Im Grunde finde ich die ziemlich spannend und interessant. Allerdings ist mir das ständige bloße erwähnen zu wenig. Ein kleiner Rückblich oder eine kurze Szene wäre super um noch tiefer einzutauchen. Die Freundschaft zwischen Ophelia und OmnI war nicht wirklich greifbar. Es hat sich zum Schluss eher wie eine Legende angefühlt wie eine wahre Begebenheit. Wenigstens beim großen Aufeinandertreffen zum Schluss hätte ich eine kurze Erinnerung mit den beiden gut gefunden. Die Bindung der beiden war einfach nicht greifbar und hat sich nicht real angefühlt.

Dann mein größter Minuspunkt, das Finale, das Aufeinandertreffen von Ophelia und der großen mächtigen OmnI, fand ich ziemlich enttäuschend. Und um vollkommen ehrlich zu sein, fand ich es unlogisch. Warum hat sich die OmnI einfach ausgeschalten, nur weil Ophelia bereit war sich zu opfern, da kommt wieder der letzte Punkt ins Spiel, die beiden haben keine richtige Verbindung mehr und dann ist sie, die OmnI, einfach weg. Ziemlich enttäuschend. Mehr möchte ich dazu gerade nicht sagen, weil ich hinter der Tastatur spüren wie mich dieses Ende aufregt.

Zum runterkommen hier zwei Punkte, die mir gefallen haben:

Erstens Ophelias Rede in Brighton am Pier, die fand ich wirklich berührend und ich hatte sogar ein Tränchen im Auge, die war so gut. Der zweite Punkt sind die Gespräche zwischen Ophelia und Lynx. Lynx allgemein ist ein ziemlich guter Charakter, den ich schnell ins Herz geschlossen habe.

Nochmal meine Bewertung:

3 von 5 Sternen.

Die erste Hälfte ist wirklich gut, in der zweiten Hälfte nimmt es aber drastisch ab und zum Schluss war ich einfach enttäuscht.

GrishaVerse Goldene Flammen

GOLDENE FLAMMEN

LEGENDE DER GRISHA TEIL 1

von Leigh Bardugo

Ein paar allgemeine Infos:

Goldene Flammen ist der erste Band der „Legenden der Grisha“-Trilogie. Dieses Buch ist nicht das Erste, welches uns in die Welt der Grisha entführt. Allerdings ist es nicht nötig, vorher irgendetwas von der fantastischen Welt zu wissen. Das Buch ist erstmals am 02.03.2020 in deutscher Sprach erschienen. Verlegt wird es vom Knaur-Verlag, das Taschenbuch hat 352 Seiten und kostet 12,99 Euro.

Klappentext:

Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Maljen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Auf keinen Fall soll Maljen merken, dass Alina in ihn verliebt ist! Doch als sie ihm auf unerklärliche Weise das Leben rettet, zeigt sich, dass Alina über besondere Kräfte verfügt. Man schickt sie ins Trainingslager der Grisha, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort nimmt sich besonders einer Alinas an: Der Dunkle, ältester und mächtigster der Grisha …

Kurze Vorgeschichte, wie ich zu dem Buch kam und meine Erwartungshaltung dazu:

Das erste Mal gesehen hatte ich das Cover auf Instagram bei einer Buchbloggerin, an die ich mich nicht mehr erinnern kann und nach und nach tauchte es immer öfter in meinen Feed auf. Da ist es nicht verwunderlich, dass, als ich das nächste Mal in meiner Lieblingsbuchhandlung war, gar nicht anders konnte, als einen genaueren Blick auf dieses Buch zu werfen. Da ich mit Instagram Empfehlungen bisher keine wirklich schlechten Erfahrungen gemacht hatte und sich der Klappentext viel versprechend anhörte, nahm ich es einfach mit. Ich habe mich wirklich gefreut, in die Welt von Ravka einzutauchen. Den Schreibstil der Autorin kannte ich schon, von ihr steht „Das neunte Haus“ in meinem Regal, das finde ich wirklich große Klasse. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich an meinen Neuzugang. Aber dazu später mehr, jetzt tauchen wir erstmal in meine Gedanken während der ersten Kapitel ein…

Meine Meinung: (Achtung, enthält Spoiler)

Die ersten Kapitel fand ich wirklich wunderbar, ich habe sie regelrecht verschlungen, das Lesen war eine wahre Freude. Das Worldbuilding, die anschaulichen Erklärungen über diese Welt voller Magie, die doch so realistisch schien, mit ihrem Dreck, den unterschiedlichen Lebensweisen und der großen dunklen Bedrohung. Mittendrin unser Hauptcharakter, eine junge Frau, die sich noch nicht richtig gefunden hat, verliebt in den besten Freund, der sie einfach nicht so wahrnimmt, wie sie ihn. Das fand ich wirklich typisch und eine wenig zu klischeehaft, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Also ging die Reise weiter, Alina hat magische Kräfte, große Überraschung und kommt zum Obergrisha (er heißt nicht wirklich so, aber ich finde es passend). Der findet sie natürlich super interessant und nicht nur, weil sie leuchtende Hände hat (die haben mich auch in einem anderen Zusammenhang aufgeregt, aber mehr dazu in einem Gedankenartikel zu „Die Erben der Nacht“). Sie wird also zu den Grisha gebracht und soll dort ausgebildet werden. Aber natürlich ist sie furchtbar schlecht, hat keinen richtigen Anschluss und freundet sich mit einem anderen Außenseiter an. Noch mehr Klischees und typisches, was so in fast jeden zweiten Fantasy Buch vorkommt. Aber gut, die Handlung war ja trotz der ganzen Stereotypen interessant, ich hatte einige Fragen, die auf eine Antwort warteten. Wer ist Alinas Lehrerin? Ist der Obergrisha (eigentlich heißt er der Dunkle) wirklich so, wie er sich gibt? Und weitere, die ich vergessen habe, weil der Rest des Buches mich dann doch aufgeregt hat. Es stellt sich dann heraus, dass der Dunkle böse ist und Alinas Macht für teuflisches missbrauchen möchte (wer hätte bei diesem Namen und den Fähigkeiten auch etwas anders ahnen können, also ich eigentlich ich, weil ich die Hoffnung hatte, das nur weil jemand nicht strahlendhelle Kräfte hat böse ist, sondern, dass auch er Gutes im Sinn hat. Es wäre ein schönes Spiel mit den Erwartungen der Leser gewesen.) Die Lehrerin ist seine Mutter und wusste von Anfang hat, was er vorhat, sagt das aber niemand, weil Gründe. Natürlich kommt der Typ vom Anfang, den Alina so toll findet und rettet sie. Dann fliehen sie und irgendwann gibt es noch einen kleinen Kampf. Das ist so ziemlich alles, was bei mir hängen geblieben ist.

Personenkonstellationen, die ich schon unzähligen Male in anderen Büchern hatte.

Eine typische Heldenreise.

Für mich, teilweise unlogische Handlungen, viel Klischee und Stereotypen.

Ich bin nicht begeistert von dem Buch (im Gegensatz zu vielen Instagram Bloggern)

Ich weiß, ehrlich gesagt noch nicht, ob ich mir die beiden anderen Teile lesen werden. Wobei es mich schon interessieren würde, ob die auch so 08/15 weitergehen. Außerdem ist es immer schön eine vollständige Trilogie im Regal stehen zu haben.

Zum Schluss noch etwas Positives, man kann das Buch wirklich sehr gut an einem Wochenende durchlesen und es ist auch in seiner einfachen Art und keinen großen Wendungen unterhaltsam.

3 von 5 Sternen

Die namenlose Königin

DIE NAMENLOSE KÖNIGIN

von Rebecca McLaughlin

Der Roman erschien am 27.03.2020 im Bastei Lübbe-Verlag, das englisch Original wurde von Axel Franken übersetzt. Genau 349 Seiten dick ist das Buch und kostet in der Paperback-Edition 15,00 Euro. Der Verlag empfiehlt den Fantasy-Roman ab 16 Jahren.

Hier der Klappentext:

Coin ist eine Namenlose und gehört damit zum Bodensatz der Gesellschaft im Königreich Seriden. Doch eines Tages passiert das Unglaubliche: Der König stirbt, und auf Coins Arm erscheint eine schwarze Krone. Das magische Tattoo wird an denjenigen weitergegeben, dessen Namen der König auf dem Sterbebett als letztes ausspricht. Doch Coin hat weder einen richtigen Namen noch eine Verbindung zum König. Nur widerwillig offenbart sie sich und findet sich wenig später im Palast wieder. Schon bald bemerkt sie, dass ihr Schicksal keinesfalls vom Zufall gelenkt wurde und sie die magischen Kräfte, die mit dem Tattoo in ihr erwacht sind, im Palast nur zu gut gebrauchen kann …

Weiter mit meinen Gedanken und Eindrücken:

Zu Beginn hatte ich wirklich ein gutes Gefühl, die Charaktere wurde wirklich wunderbar eingeführt. Ich konnte mich direkt in sie hineinfühlen und konnte auch ihre Handlungsmotivation nachvollziehen. Die Welt in die ich geworfen wurde, hat mir direkt gefallen, na ja, das ist vielleicht das falsche Wort, ich fand sie realistisch mit ein wenig Magie vermischt, aber nicht so viel, dass man davon erschlagen wird, sondern nur davon eingehüllt. Die Idee, dass es Menschen mit Namen und andere ohne Namen gibt ist interessant. Es ist eine harte Welt, wenn man keinen Namen hat, aber die Namenlosen haben eine Art Parallelgesellschaft gebildet. Nun, genug des Lobes, kommen wir zu dem was mich gestört hat. Leider, leider ist das ziemlich viel. Ein Punkt wären einige Charaktere, die sehr stereotyp sind und nicht wirklich einfallsreich, neben den anderen guten Charakteren sehen diese dann doppelt schlecht aus. Der Hauptpunkt, was mich persönlich gestört hat, war der Mangel an Logik, vor allem zum Schluss des Buches. Für mich hat alles einfach keinen Sinn mehr ergeben. Um zu verstehen, was genau ich damit meine muss ich das Ende spoilern, sonst ist es leider unverständlich. Also, hier die Warnung, wenn ihr nichts über das Ende wissen wollte, dann lest nicht weiter, lest das Buch selbst und entscheidet für Euch. Von mit gibt es jedenfalls 2 von 5 Sternen.

Achtung, Spoiler!

So, zum Ende wird gerätselt, warum Coin das Tattoo haben konnte obwohl sie doch keinen Namen hat, es stellt sich heraus, dass sie in Wahrheit, die zweite geheime Tochter des Königs ist und von ihm auch einen Namen erhalten hat, wodurch sie auch das Tattoo bekommen hat. So weit so gut, allerdings frage ich mich, dann wiederum, warum die Magie bei ihr nicht gewirkt hat, sie hat doch einen Namen und es wird erklärt, wer einen Namen hat, der wird von der Magie beeinflusst. Ich hoffe, ihr könnt meine Verwirrung hier nachvollziehen. Diese Ungereimtheit ist mein Hauptkritikpunkt.

Ophelia Scale - der Himmel wird beben

OPHELIA SCALE

DER HIMMEL WIRD BEBEN

Allgemeine Informationen:

Der Himmel wird beben ist der zweite Teil der Ophelia Scale Trilogie. Die Autorin der Trilogie heißt Lena Kiefer und die Trilogie ihr Debut. Erschienen ist die Trilogie beim cbj-Jugendbuchverlag und das am 26. August 2019. Das Buch ist erhältlich als Hardcover mit Schutzumschlag und kostet 18,00 €. Der Roman hat 496 Seiten und gehört in das Genre Jugendbuch, Science-Fiction mit ein bisschen Dystopie vielleicht.

Inhaltsangabe:

Die 18-jährige Ophelia ist zum Tode verurteilt. Im Auftrag des Widerstandes hat sie einen Anschlag auf den König verübt. Ihre Liebe zu dessen Bruder Lucien hat sie ebenso geopfert. Doch dann bietet ihr Phoenix, der Chef des Geheimdienstes, einen Handel an: Wenn sie bereit ist, sich bei ihren Freunden von ReVerse als Spionin der Regierung zu betätigen, kann sie ihr Leben und das ihres besten Freundes retten. Nun muss Ophelia sich entscheiden – zwischen ihren Gefühlen und dem Glauben, was sie für richtig hält.

Meine Meinung (allerdings nur kurz):

Ich bin begeistert, wie auch schon der erste Band, hat der zweite Band mich absolut gefesselt und vor den Seiten gebannt. Ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen. Sowohl weil, ich von dem guten und positivem, welches passiert ist einfach nicht genug bekommen konnten, also auch weil, die schlimmen, negativen und bedrückenden Szenen kein Erbarmen mit mir hatten. Allerdings muss ich sagen, dass ich ein zwei Szenen vermisst habe, die sich zeitlich zwischen Teil eins und Teil zwei zugetragen haben, die ich gerne gelesen hätte, aber das soll keine Kritik sein, sondern nur der Wunsch einer Leserin, die gar nicht genug bekommen kann. Eine dieser Szenen wäre gewesen, wenn Ophelia unter Schmerzen gesteht, dass sie ein super optimiertes Gehirn hat. Ich hätte einfach gerne die Reaktionen von Phoenix und den restlichen Schakalen und vor allem die von Leopold und Lucien gesehen. Ein kleiner Trost war, dass es zumindest kurz angerissen wird. Die Zeit bei den Rebellen zieht sich an manchen Stellen etwas, für meinen Geschmack. Aber das Erscheinen einer bestimmten Person hat mich ziemlich gefreut und die Handlung dann auch weiter vorangetrieben. Ein Teil, relativ am Ende des Buches, hat mir viel Genugtuung verschafft, als zum Beispiel ein zwei Charaktere, das zeitliche Segnen, die ich nie besonders leiden konnte und ich einfach ein schlechtes Gefühl bei ihm hatte. Auch der anderen Seite wurde mir ein Charakter genommen, den ich stets interessant und wunderbar fand. Was mich milder stimmt, ist die Tatsache, dass vielleicht doch nicht alles von ihm verschwunden ist.

Fazit:

Super Vorsetzung, die einem Lust auf mehr macht.

5 von 5 Sternen

DER DUNKLE SCHWARM

Ist ein audible exklusiv Hörbuch, bedeutet es ist nur auf audible verfügbar und nur als Hörbuch zu haben. Ihr müsst, um es zu hören, also einen Account anlegen, bzw. könnt euch mit euren Amazon-Account anmelden, da die Unternehmen zusammengehören. Geschrieben wurde das Hörbuch von einer meiner liebsten Autoren zurzeit, Marie Graßhoff. Der dunkle Schwarm ist aufgebaut wie eine Serie. Jedes Kapitel entspricht einer Folge mit einer Laufzeit von einer Stunde. Die erste Staffel (der dunkle Schwarm) besteht aus 10 Folgen. Daraus ergibt sich auf die Laufzeit von etwas mehr als 10 Stunden.

So viel zu den allgemeinen Informationen, jetzt zu etwas ebenfalls Wichtigem:

Die Inhaltsangabe:

Im Jahr 2100 können Menschen ihr Bewusstsein mittels Implantaten zu „Hive Minds“ verbinden. Die Programmiererin Atlas Lawson profitiert davon gleich doppelt: Tagsüber arbeitet sie für den größten Hive-Entwickler. Nachts betreibt sie unter dem Deckmantel „Oracle“ einen lukrativen Handel mit Erinnerungen, die sie aus Hive-Implantaten stiehlt. Nur ihr Androide Julien weiß von ihrem gefährlichen Doppelleben. Bis der Industriellensohn Noah Levy sie aufsucht und alle drei in eine gnadenlose Intrige verstrickt werden. Welche Rolle spielt Atlas‘ ungeklärte Herkunft dabei? Und weiß jemand von der einmaligen Fähigkeit, die sie um jeden Preis geheim halten will?

Meine Meinung: (fällt allerdings ziemlich kurz aus und ist auf das wesentliche beschränkt, da mir gerade der Antrieb für eine lange Rezension fehlt)

Die Idee der düsteren Zukunft ist erst ein wenig bedrückend, doch in meinen Augen auch ziemlich realistisch. Dann die Charaktere, davon gibt es einige, darunter auch die drei Hauptcharaktere: Atlas Lawson, Julien und Noah Levy. Dazu noch einige Nebencharaktere. In meinen Augen sind alle Figuren wirklich gelungen. Alle handeln wirklich konstant und ihren Moralvorstellungen, nach ihrem eigenen Gewissen. Das finde ich super, ich kann bei allen nachvollziehen warum sie so handeln, das finde ich wirklich gut und einer der großen Pluspunkte. Der nächste groß Pluspunkt ist der Aufbau der Welt. Wie schon erwähnt, spielt sie in der Zukunft, im Jahr 2100. Die Entwicklungen, die hier angebracht werden beruhen nicht auf wilden Fantasien, sondern auf jetzt schon begonnen Entwicklungen.

Insgesamt finde ich die Handlung spannend, allerdings braucht es Zeit, bis sie wirklich Fahrt aufnimmt.

4 von 5 Sternen

ACHTUNG: Kleiner Spoiler-Teil

Am Ende fand ich eine Enthüllung, allerdings dann doch ein bisschen lamm. Für mein persönliches Empfinden. Ich hätte einen Klon oder ein neuartiges Experiment spannender und interessanter gefunden. Allerdings bringt diese Entscheidung auch wieder ein Stück unserer aktuellen Welt in die Geschichte und beschreibt, wie es immer noch die gleichen menschlichen Probleme gibt, die es auch bei uns gibt.

Auch den Tod von Julien fand ich ein bisschen komisch, hätte Atlas ihn nicht in den Supercomputer hochladen können und ihn dann später auf einen neuen Androiden herunterladen können. Vielleicht will ich auch einfach nicht akzeptieren, dass dieser wundervolle und doch so menschliche Charakter nicht mehr da ist und er in der zweiten Staffel nicht mehr dabei sein wird. Was so gesehen ein großer Pluspunkt ist, denn wer liebt es nicht, mit den man Figuren mitfiebern kann.