Cyber Tribs

CYBER TRIBS

Ist der zweite Teil der Neon-Birds-Trilogie von Marie Graßhoff. Der Roman ist, wie der erste Teil auch im Bastei Lübbe Verlag erschienen. Erschienen ist das Buch am 29. Mai 2020 und hat 445 Seiten, der Preis für den Roman als Paperback beträgt 15 €.

Hier der Klappentext:

Im Jahr 2101 hat die Menschheit nach erbitterten Kämpfen gegen die künstliche Intelligenz KAMI einen herben Rückschlag erlitten. Millionen wurden von ihrem technologischen Virus infiziert und verloren jeglichen eigenen Willen. Während auf der ganzen Welt nach einem Heilmittel geforscht wird, versucht die Kämpferin Andra hingegen Kontakt mit KAMI aufzunehmen — überzeugt davon, dass das Programm eine Persönlichkeit entwickelt hat …

Da ich vorhabe nachdem der dritte Teil erschienen ist die Reihe als Ganzes zu rezensieren und ich eine ausführliche Rezension für Mittelteil immer als etwas unnötig empfinde, kommt hier nur eine kleine feine Kurzrezension, damit ihr wisst ob es sich lohnt weiterzulesen oder nicht. Vielleicht kommt das Ganze auch etwas spät, in etwas mehr als einem Monat erscheint ja schon der letzte Teil der Trilogie, allerdings brauchte ich auch die Zeit und wenn ich mich dann hinsetzten wollte, hatte ich keine Zeit. Das Studium raubt einem dann doch mehr Zeit als man denken könnte.

Also, lange Rede kurzer Sinn, meine Kurzrezension:

Die Handlung geht genau da weiter an der Neon Birds aufgehört hat. Was ich ziemlich gut finde, was ich auch richtig gut finde ist, dass ganz am Anfang eine kurze Zusammenfassung des ersten Teils kommt. Sehr hilfreich. Eigentlich könnte ich meine Meinung des Buches in einem Satz zusammenfassen: Es ist gut, richtig gut, sogar noch besser als der erste Teil. Ich bin hin und weg, total begeistert. Okay, das waren zwei Sätze, nehmt’s mit nicht krumm. Ich probiere es nochmal ein wenig ausführlicher. Wir begegnen den uns altbekannten Figuren, allem voran den vier Hauptfiguren, dazu kommen ein paar neue Charaktere. Die finde ich genauso geschrieben wie die bisherigen Figuren. Sie alle sind glaubwürdig und konstant in ihrer Handlungsweise. Dazu die neuen Entwicklungen, die sich in der Handlungswelt ereignen. Ein paar Fragestellungen, die ich schon fast vergessen hatte, wurden beantwortet, dazu hat uns der weitere Handlungsverlauf weitere gegeben. Mit der Auflösung der Fragen war ich wirklich zufrieden und es ergibt alles Sinn. Worauf ich wirklich wert lege, ich mag Logik und Sinn. Hier ist alles konsequent durchdacht und vernünftig. Das gefällt mir auch an der ganzen Reihe, jeder Charakter handelt in einem für sich definierten Rahmen, haben ihr eigene Moral und ihre Prinzipien, die werden hier entweder weiter ausgebaut oder für neue Figuren gut eingeführt.

Also kurzes Fazit (wobei oben schon mein Fazit gestanden):

Der zweite Teil ist absolut lesenswert, die Handlung super spannend. Die Charaktere sind so sympathisch oder unsympathisch wie eh und je. In Sternen würde ich 5 von 5 Sternen vergeben.

Der Winter erwacht, wenn der Sommer stirbt

DER WINTER ERWACHT, WENN DER SOMMER STIRBT

Achtung: Diese Rezension enthält Spoiler für beide Bücher

Mir fällt gerade erst auf, dass die beiden Titel hintereinander einen Satz und auch einen Sinn ergeben. Und ich kenne die Bücher schon seit circa 4 Jahren.

Geschrieben wurden die Bücher von der US-Amerikanerin C. L. Wilson. Beide sind zeitgleich am 16. Juli 2015 beim Bastei Lübbe Verlag erschienen. Übersetzt wurde die Bücher von Anita Nirschl. Die zwei sind der Auftakt der Mystral-Reihe, von der noch zwei weitere Bände erschienen sind. Ein Roman kostet als Taschenbuch 10,00 €. Der erste Band hat 381 Seiten, der zweite Band 415.

Inhaltsbeschreibung:

Teil 1: Zwei verfeindete Reiche, mächtige Wettermagie und eine schicksalhafte Liebe

Die Sommerprinzessin Chamsin kann nicht glauben, was ihr Vater von ihr verlangt: Sie soll Wynter Atrialan heiraten. Den Mann, der ihre geliebte Heimat mit einem grausamen Krieg überzog. Der das Reich durch seine Magie im ewigen Winter erstarren ließ. Und der jetzt als Tribut eine Sommerprinzessin fordert. Niemals! Lieber stirbt sie, als ihn zu heiraten. Sie ahnt nicht, dass ihr Vater sie tatsächlich vor diese Wahl stellen wird …

Teil 2: Erst seit wenigen Wochen herrscht Frieden zwischen den Reichen Sommergrund und Winterfels, besiegelt durch die Ehe von Sommerprinzessin Chamsin und Wynter Atrialan, dem Winterkönig. Doch der Frieden währt nicht lange. Zu Beginn des Krieges hat Wynter das Eisherz, die Essenz eines dunklen Gottes, in sich aufgenommen. Und diese Magie droht nun, ihn zu verschlingen und in einen Todesgott zu verwandeln, eine Bedrohung, schlimmer als alles, dem sich Sommer- und Winterländer je gegenübersahen …

Meine Meinung:

Eine romantische Liebesgeschichte in zwei Bänden erzählt. Ich habe nicht besonders viel darüber zu sagen. Es ist eine nette Unterhaltung für zwischen durch, Obwohl ich die Beziehungen zwischen den einzelnen Figuren ganz spannend fand, Unter anderem die zwischen unserer weiblichen Hauptperson und ihrem Vater, das ist eher speziell und lässt tief blicken. Auch die Konstanz, mit der die Figuren handeln ist stimmig. Das einzige, was mir bei näherem Überlegen einfällt ist ein wenig die Vorhersehbarkeit, was mich in diesem Fall nicht gestört hat, da ich die Dilogie eher als nette Unterhaltung betrachte und nicht jede Handlung und Entscheidung auf die Goldwaage lege. Die Bücher würde ich ein wenig mit einer Nachmittagssendung oder einem Vorabendkrimi vergleichen, ja man weiß schon nach der Hälfte, wer der Täter war, aber unterhaltsam ist es trotzdem.

Fazit:

Deshalb vergebe ich 4 von 5 Sternen für die Dilogie. Wenn ihr auf romantische Fantasy steht, die auch explizitere Szenen hat, könnte ihr hiermit nichts falsch machen.

ATTACK ON TITAN

Band 01

Eine kleine Warnung noch: auf der Rückseite ist zu lesen: empfohlen ab 18! Das würde ich auch beherzigen.

Ein paar allgemeine Infos zu der Manga-Reihe:

Der Autor hinter „Attack on Titan“ ist Hajime Isayama, übersetzt wurden die Mangas von Claudia Peter. Die deutsche Ausgabe erschien zum ersten Mal am 18. März 2014 bei Carlsen Manga. Ich besitze die 19. Auflage. Der Manga hat 192 Seiten und ein Band kostet 6,95€.

Genre:

Horror, Fantasy, Action

Klappentext:

Die Erde gehört riesigen Menschenfressern: den TITANEN! Die letzten Menschen leben zusammengepfercht in einer Festung mit fünfzig Metern hohen Mauern. Als ein kolossaler Tian die äußere Mauer einreißt, bricht ein letzter Kampf aus – um das Überleben der Menschheit!

Kleines Vorwort:

Bis zu diesem Zeitpunkt habe ich weder den Manga gelesen, noch den Anime geschaut. Den Namen „Attack on Titan“ kenne ich nur von dem Anime, von dem ich bis jetzt nur gutes gehört habe. Da wurde ich neugierig, ist es wirklich so gut oder wird das Ganze nur hochgehypt? Zu Beginn wollte ich mir den Anime anschauen, doch ich habe es nicht geschafft die Serie anzufangen. Entweder hatte ich keine Zeit oder ich hatte keine Lust auf Anime. Doch dann als ich die Idee für den Manga-Mai hatte, musste ich direkt an „Attack on Titan“ denken und das ich diese Gelegenheit nutzen musste. Also jetzt oder nie und wenn ihr das lest habe ich zumindest den ersten Band gelesen und ich hoffe, er hat mir gefallen.

Die Zeichnungen:

Sie gefallen mir, allerdings sind sie manchmal etwas grob gezeichnet und ich kann auf den ersten Blick nicht alles so gut erkennen. Die Zeichnungen sind trotz allem gelungen.

Meine Meinung:

Also, beginnen wir am Anfang, wie ich schon oben beschrieben habe, war ich am Anfang nicht besonders überzeugt von der ganzen Geschichte. Zu Beginn begleiten wir Eren und Mikasa, die wohl Geschwister sind, doch dabei bin ich mir nicht hundert Prozent sicher, denn sie haben verschiedene Nachnamen. Jedenfalls ist Eren mit seiner Meinung nicht besonders beliebt, er möchte nämlich zu Spähtrupp, dass sie Soldaten, die vor die Mauer gehen und Titanen suchen, erforschen und töten möchten. Das ist aber extrem gefährlich und seine Familie ist deshalb nicht besonders begeistert. Doch alles ändert sich als der kolossale Titan die äußerste Mauer der Stadt zerstört, dabei kommt Erens Mutter ums Leben und danach ist entschlossener als je zuvor. Mikasa folgt ihm, denn sie möchte ihn beschützen. Gemeinsam mit ihrem Freund Armin machen sie die Ausbildung zum Soldaten und kommen in den Einsatz. Wie genau es zu dem Angriff kommt und was dabei passiert, werden ich in diesem Zug nicht besprechen, da ich viel spoilern müsste und das möchte ich nicht, ich will euch ja den Spaß nicht nehmen. Ich finde den Anfang nicht so gut wie den Schluss, den der ist echt der Hammer. Total überraschend und, ich kann es wirklich nicht richtig in Worte fassen. Jedenfalls möchte ich weiterlesen und bin sehr gespannt wie es weitergeht. So viel es passiert etwas, was ich nicht kommen sah und die weitere Hauptperson ist nicht die, von der ich es zu Beginn der Reihe dachte.

Von mir gibt es einen Daumen nach oben und ein 4 von 5 Sternen Bewertung, was hauptsächlich auf dem Ende beruht.

DIE TRIBUTE VON PANEM

Das Lied von Vogel und Schlange

ACHTUNG: Die Rezension enthält Spoiler

Geschrieben wurde dieser Teil, wie auch die Originaltriologie, Suzanne Collins. Es ist ein Prequel, spielt also vor der Handlung der „Tribute von Panem“-Trilogie. Ebenso wie die ersten drei Bücher ist auch dieser Roman bei den Oetinger-Verlagen erschienen. Der Preis ist mit seinen 28,00 €, in meinen Augen etwas gehoben. Die deutsche Auflage erschien am 19. Mai 2020 erschienen. Ich habe mir die Hörbuchversion auf Audible angehört.

Inhaltsbeschreibung:

Ehrgeiz treibt ihn an. Rivalität beflügelt ihn. Aber Macht hat ihren Preis. Es ist der Morgen der Ernte der zehnten Hungerspiele. Im Kapitol macht sich der 18-jährige Coriolanus Snow bereit, als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm und Ehre zu gelangen. Die einst mächtige Familie Snow durchlebt schwere Zeiten und ihr Schicksal hängt davon ab, ob es Coriolanus gelingt, seine Konkurrenten zu übertrumpfen und auszustechen und Mentor des siegreichen Tributs zu werden. Die Chancen stehen jedoch schlecht. Er hat die demütigende Aufgabe bekommen, ausgerechnet dem weiblichen Tribut aus dem heruntergekommenen Distrikt 12 als Mentor zur Seite zu stehen – tiefer kann man nicht fallen. Von da an ist ihr Schicksal untrennbar miteinander verbunden. Jede Entscheidung, die Coriolanus trifft, könnte über Erfolg oder Misserfolg, über Triumph oder Niederlage bestimmen. Innerhalb der Arena ist es ein Kampf um Leben und Tod, außerhalb der Arena kämpft Coriolanus gegen die aufkeimenden Gefühle für sein dem Untergang geweihtes Tribut. Er muss sich entscheiden: Folgt er den Regeln oder dem Wunsch zu überleben – um jeden Preis.

Meine Gedanken und Eindrücke:

Mein erster Gedanke als ich von der Neuerscheinung hörte, war nicht besonders negativ, aber auch nicht besonders positiv und ich empfand das Buch für etwas unnötig. Für mich würde es nichts zu der bisherigen Geschichte aus Panem beitragen. In meiner Gedankenwelt war alles erzählt, was man erzählen konnte. Ich hatte mir meine Meinungen gebildet. Insbesondere zu Präsident Snow, für mich war er schon immer das, als was er beschrieben wurde. Als Mensch, der unbedingt die Kontrolle behalten möchte und in erster Linie nach sich selbst schaut, vielleicht noch nach seiner kleinen Enkelin, aber er ist sich selbst der Nächste. Also, genauso wie er auch in diesem Prequel dargestellt wird. Das einzige was neu ist, ist die Darstellung von etwas Menschlichkeit in ihm und die Anfänge der Hungerspiele, der Rest entspricht so ziemlich der Darstellung in der ersten Buchtrilogie. Die Menschen in Distrikt 12 sind schon immer arm, leben in Hütten, haben kaum Geld sich Essen zu kaufen und arbeiten in den Bergwerken. Aber damals musste sich noch keiner die Hungerspiele anschauen. Nun, ein wenig zu meinen Gedanken der Handlung von „Das Lied von Schlange und Vogel“. Der Handlungsstrang ist in drei Teile aufgeteilt. Teil eins zeigt die Zeit vor der Ernte und dem Beginn der Hungerspiele, für mich war die ganze Situationsbeschreibung etwas zu lang, es dauert gefühlt ewig, bis die Tribute in der Arena ausgewählt werden, ins Capitol gebracht und in der Arena ausgesetzt werden. Der zweite Teil spielt dann während der Hungerspiele, wie auch die Spiele von Katniss, sind auch diese brutal. Wenn auch nicht so technisch ausgeklügelt und die Tribute wurden nicht auf Schritt und Tritt beobachtet. Auch gibt es keine Stylisten, die Tribute haben ihre Mentoren, allesamt Schüler der Akademie, die zum ersten Mal versuchen Sponsoren zu erreichen. Viele Neuerungen für die Hungerspiele, doch für mich als Leserin, die bereits die 74ten und 75ten Hungerspiele mitverfolgt hat, ist es eher ein Rückschritt. Der dritte Teil spielt in Distrikt 12, wie wir dort gelandet sind wäre ein Spoiler, deshalb verrate ich es nicht direkt.

Der Coriolanus Snow aus der Geschichte, ist der spätere Präsident Snow. Hier wird sein verqueres Weltbild präsentiert und warum er so energisch auf die Spotttölpel reagiert hat. Es hat nicht nur etwas mit der versuchten und später auch geglückten Revolution zu tun, sondern auch damit, was sie für ihn persönlich bedeuten. Er mochte sie noch nie, die Kreuzung der Technologie des Kapitols mit der Wildheit der Natur. Es ist ein durch und durch ein Mensch der Technologie, der Regeln, der Gesetze und der Durchsetzung aller Gesetze. Sein Tribut, Lucy Gray Baird, ist sein genaues Gegenteil. Sie liebte die Musik, das Singen, Fröhlichkeit, Farben und die Freiheit.

Die Beiden werden ein unfreiwilliges Paar, er als Mentor bei den 10ten Hungerspielen, sie als weiblicher Tribut aus Distrikt 12. In meinen Augen war die Leibesgeschichte der beiden etwas zu gekünstelt, ja Lucy Gray hat Charme und eine gewisse Anziehungskraft. Die Gegensätzlichkeit zu seinem eigenen Charakter zieht Coriolanus an, doch ich denke spätestens während der Hungerspiele, beginnt seine Faszination zu schwinden. Sie verliert einen Teil ihrer Unschuld, er sieht Teile seines Selbst in ihr. Außerdem bringt die Sorge um sie und seine Gefühle in dazu, Dinge zu tun, Risiken einzugehen, die er sonst unter keinen Umständen getan hätte. Wie gesagt, die Liebesgeschichte ist in meinen Augen etwas überflüssig und die Handlung hätte auch ohne funktioniert.

Unterhalten wir uns noch ein bisschen über den weiblichen Tribut aus Distrikt 12, Lucy Gray Bird. Sie ist, wie schon einmal erwähnt, das genaue Gegenteil zu Snow. Sie denkt nicht nur an sich, sondern auch an andere, vor allem an ihre Familie in Distrikt 12, die, sollte sie die Hungerspiele nicht überleben ein noch härteres Los treffen würde. Leider konnte ich mich nicht richtig mit ihr anfreunden, auf mich hat sie einfach nicht den Charme, den sie auf Charaktere hat. Ich wurde einfach nicht richtig warm mit ihr. In meinen Augen habe ich ihr diese Unschuld, die sie verkörpern soll, einfach nicht abgekauft. Das hat die Handlung leider für mich etwas kaputt gemacht. Echt schade.

Was mich ein wenig gestört hat und für mich persönlich zu sehr in die Teenie-Kitsch-Richtung gedriftet ist, war das kleine Liebesdreick. Kein Buch für Jugendliche ohne Leibesgeschichte in einer Dreiecksgeschichte. Das hat mich ein bisschen enttäuscht, ich habe Snow nicht für den Typen gehalten, der sich einfach so verliebt, aber ich denke, die gescheiterte Liebe zu Lucy Gray hat ihn ein stückweit zu dem gemacht, wer er bei den 74igen Hungerspielen ist.

Dr. Gaul, ist nicht nur ein faszinierender Charakter, sondern auch einer der wirklich interessant war. Die Darstellung hat mich zwar manchmal an der Menschheit zweifeln lassen, aber genau das soll sie auch. Für das was Dr. Gaul darstellen soll, ist sie nahezu perfekt geschrieben. Ich sage, nahezu perfekt, da in meinen Augen Perfektion nicht existiert.

Weitere Figuren mit größeren Handlungselemente sind Coriolanus‘ Cousine Tigris, die mit ihm im Capitol bei ihrer Großmutter leben. Die Großmutter wird von den beiden aber nur Großmadam genannt, was ich ein ziemlich passender Name finde. Die beiden finde ich als Charaktere gut, sie zeigen Coriolanus in seiner Rolle als Beschützer. Für seine Familie und deren Ruf tut er alles. Alles um die frühere Größe und Macht der Snows aufrecht zu erhalten.

Fazit:

Das Lied von Schlange und Vogel ist ein netter Zusatz und für alle Fans der Reihe super. Leider hat es mir nicht ganz zu gesagt, mir war es zu wenig Neues und etwas zu langatmig. Alles in Allem trotzdem ist es kein Fehler oder Zeitverschwendung das Buch zu lesen.

Ich vergebe 3 von 5 Sternen

NORAGAMI

Die Autorin von Noragami ist Adachitoka, von diesen beiden Autorinnen habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Doch nachdem ersten Teil habe ich definitiv Lust mehr von den beiden zu lesen. Zurück zu Noragami, was so viel wie streunender Gott bedeutet, was echt passend ist. Die japanische Erstausgabe erschien im Dezember 2010. Die deutsche am 11. April 2013, beim Egmont-Verlag. Bis zu diesem Zeitpunkt sind im deutschen 20 Bände erschienen. Ein Band kostet als Taschenbuch 7,50€.

Klappentext:

„Ob Frühling, Sommer oder Winter – Ich löse deine Probleme!“, steht an die Wände der Schultoilette gekritzelt und die verzweifelte Mutusumi wählt die angegebene Telefonnummer. Yato, ein Junge im Jogginganzug erscheint, ohne echten Job oder festen Wohnsitz. Er ist derb, er ist frech und… hält sich für einen Gott!  So ganz hergeholt scheint das aber gar nicht zu sein, denn Yato kann jenen bösen Geistern, die zwischen Diesseits und Jenseits umherspuken, ganz gehörig einheizen!

Zu meiner Meinung:

Yato begegnen wir direkt am Anfang, ein verzweifeltes Mädchen ruft ihn an, ihre Mitschüler mobben sie und deswegen braucht sie Hilfe. Allerdings ist Yato nicht besonders einfühlsam, er ist eher ruppig, wofür sie seine damalige Shinki auch entschuldigt, sie arbeitet schon eine Weile mit ihm und weiß wie er ist. Zum Ende des ersten Kapitels kündigt sie bei ihm, was er absolut nicht versteht. In seinen Augen ist er perfekt und anbetungswürdig. Doch er ist nicht so schlimm wie es in diesem Moment scheint, denn schließlich hilft er der Schülerin, sie kann nochmal von vorne beginnen und ihre Mobber wissen nicht mehr, dass sie sie gemobbt haben. Das fand ich wirklich nicht übel von ihm. Seinen neuen Shinki lernen wir erst im letzten Kapitel des ersten Bands kennen und hoffentlich auch lieben, denn besonders viel wissen wir nicht von ihm. Anders als von Hiyori, von ihr wissen wir schon mehr. Aber dazu mehr bei den Charakteren.

Die Charaktere:

Yato ist ziemlich arrogant und ein bisschen hochnäsig, er möchte als Gott verehrt werde und dass man einen Schrein für ihn baut. Allerdings macht er nicht unbedingt etwas dafür. Zwar hinlässt er überall seine Nummer und nimmt Aufträge an. Meist sind es kleine Dinge, wie einer Schülerin helfen, dass die Mitschüler nicht mehr so gemein zu ihr sind oder eine entlaufene Katze zu finden. Was er nicht so ganz einsieht, ist dass jeder klein anfängt. Gleichzeitig finde ich ihn auch ein bisschen witzig. Die zweite Hauptperson ist Hiyori sie rettet Yato das Leben, dadurch geschieht etwas fatales und Yato soll ihr helfen, alles wieder rückgängig zu machen. Sie ist überdies hinaus ziemlich nett wie ich finde, nimmt die Dinge manchmal aber auch auf die leichte Schulter, sie muss sich erst an ihren neuen Zustand gewöhnen, was ich gut verstehen kann. Es sind schließlich ziemlich ungewöhnliche neue Erfahrungen die sie macht. Auf ihrem und Yatos Weg begegnen sie gemeinsam der dritten, ich denke mal, Hauptperson -Yatos neuen Shinki, was genau das ist, erfährt man auch direkt, es ist Yatos Waffe, mit der er Dämon vernichten kann. Dabei handelt es sich um eine tote Seele. Diese tote Seele hat es ganz schön in sich. Es ist ein Jugendlicher, der sich genauso verhält wie sich ein Jugendlicher eben verhält.

Diese Konstellation zwischen diesen drei Personen, die alle etwas wollen und zusammenarbeiten müssen, um es zu erreichen. Ich erhoffe mir lustige Szenen für den zweiten Band, denn ich werde definitiv weiterlesen.