Dragon Ball 01

DRAGON BALL

Das Geheimnis der Drachenkugeln

Inhaltsangabe:

Der kleine Einsiedler Son-Goku und das Stadtmädchen Bulma brechen gemeinsam zu einem großen Abenteuer auf. Sie wollen die sieben geheimnisvollen Dragon Balls finden, mit deren Hilfe jeder Wunsch in Erfüllung geht…

Hier mal meine ersten ungeordneten Gedanken zu diesem so bekannten Manga:

Das Erste was ich dachte war, wie nervig kann eine Person sein. Die Antwort darauf war Bulma, eine Figur, die eigentlich nur aus Klischees. Sie ist laut, auf ihr Äußeres bedacht und hat nur einen Wunsch für den Drachen, sobald sie alle Dragon Balls gefunden hat: einen süßen Freund. Als 23jährige Frau, die sich schon lange emanzipiert hat, ein äußert dummer Wunsch. Aber naja, ich hoffe sie spielt nicht die ganze Zeit eine so große Rolle oder fällt irgendwann in ein Koma oder wird verflucht, sodass sie nicht mehr sprechen kann. Genug von Bulma, kommen wir zur eigentlichen Hautperson, der kleine Einsiedler namens Son-Goku. Den finde ich ziemlich niedlich, mit seinem Schwanz und er ist so herrlich naiv, was mich überhaupt nicht stört, im Verglich mit Bulma. Was mich allerdings verwundert hat, war sein Alter. Kleiner Spoiler: er ist schon 14 Jahre alt, für mich sieht er eher aus wie zehn, aber nicht so wichtig, vielleicht älter er auch anders als andere.

So jetzt zum inhaltlichen Teil: in ersten Teil erlebt das ungleiche Paar schon einige Abenteuer, die allesamt sehr unterhaltsam sind, jedoch sehr kurzweilig. Schon jetzt besitzen die beiden eine große Anzahl der sieben Dragon Balls. Ich hoffe, doch sehr, dass es nicht in diesem Tempo weitergeht, denn ich feure mich darauf mit den beiden die Dragon Balls zu finden und auf dem Weg jede Menge verschrobenen oder auch nur komische Persönlichkeiten zu treffen. Was ich allerdings hoffe, was bald vorbei ist, sind die ständigen Anzüglichkeiten und auch kleinen Perversitäten, die gehen mir ziemlich auf die Nerven.

Das Bildnis der Hexe 01

DAS BILDNIS DER HEXE

Wie sonst auch, hier erst einmal allgemeine Informationen zu dem Manga und den Klappentext, damit wir alle auf dem gleichen Stand sind und uns sicher sind über den gleichen Manga zu schreiben / sprechen.

„Das Bildnis der Hexe“ ist im KAZE-Verlag erschienen, genau am 02. April 2020, bis jetzt ist im deutschen nur der erste Teil erhältlich. Der oder die Autorin, da bin ich tatsächlich nicht ganz sicher, ist HACHI. Der Übersetzer für die deutsche Ausgabe ist Markus Lange. Ein Manga kostet 6,95 €.

Hier noch der Klappentext:

Waisenkind Aisha hat eine ungewöhnliche Gabe: Malt sie Bilder mit ihrem Blut, erwachen sie auf geheimnisvolle Weise zum Leben und lassen Wunder geschehen. Dabei könnte Aisha selbst ein Wunder gebrauchen. Von habgierigen Erwachsenen skrupellos ausgenutzt, ist das Mädchen längst am Ende ihrer Kräfte. Auch ihr einziger Freund Loki kann sie nicht beschützen, aber als ihre Zeit gekommen ist, betraut Aisha ihn mit ihrem letzten Wunsch…

Nun zu dem, was ich über das Ganze denke:

Also, ich war von der Ausgangssituation fasziniert, es hörte sich super spannend an. Ein Mädchen, das mit Blut ein wenig Leben erschaffen kann. Der Anfang ist auch wunderschön, ich konnte die Figuren ein wenig kennen lernen und mich in die Welt von Aisha und Loki hineinleben. Mir gefiel es dort. Bis Aisha die Kraft verlies, das Mädchen konnte nicht mehr und betraut Loki mit ihrem letzten Wunsch: finde meine Bilder und verbrenne sie, befreie die Menschen von ihrem Einfluss. Doch, später, je mehr ich gelesen habe, umso verwirrender waren manche Dinge für mich. Doch das kann ich hier nicht ausführlich beschreiben, ohne direkt zu spoilern. Was ich allerdings ohne schlechtes Gewissen sagen kann, ist, dass das Ende wirklich überraschend ist. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen, denn ich will wissen wie es weitergeht, auch wenn ich noch nicht genau sagen kann, wie gut mir der Manga gefällt. Dafür brauche ich noch etwas Zeit und noch weitere Teile.

Yona - Prinzessin der Morgendämmerung

YONA

PRINZESSIN DER MORGENDÄMMERUNG

Band 01

Zu Beginn erst einmal eine kurze Inhaltsangabe, bzw. hier, der Klappentext, damit wir alle wissen worum es geht und ein paar allgemeine Informationen:

Der Manga erschien im Tokoypop-Verlag, der Autor ist Mizuho Kusanagi, übersetzt hat Verena Maser. Die deutsche Erstveröffentlichung erschien am 13.Oktober 2016, meine Auflage ist die vierte und von 2020. Ein Manga-Band kostet als gedruckte Ausgabe 6,50 €.

Yona ist die Prinzessin des Königreichs Koka. Als ihr Vater König Il eines Nachts von ihrem Cousin Su-won ermordet wird, flieht sie mit ihrem Leibwächter Hak aus dem Palast, noch bevor die Soldaten Su-wons sei ergreifen können. Doch mit dem Leben außerhalb ihres Schlosses ist Yona bisher nicht vertraut. Und auch dort scheint die Gefahr beinahe zu lauern…

Nun zu meiner, vielleicht etwas kurzen, Meinung zu dem Auftakt der Manga-Reihe:

Zu llererst muss ich sagen, mir gefällt das Setting und die Ausgangssituation, eine etwas verzogenen Prinzessin, die sich in Tagträumen und einer Verliebtheit verliert, wird mit einem Paukenschlag in die Realität und raus in die reale Welt gebracht. Allerdings habe ich eine kleine Kritik an den Figuren. Sie sind alle etwas klischeehaft. Die realitätsfremde Prinzessin, der Cousin, der eigentlich nur an die Macht will und dafür alles tut; und der Leibwächter, der vorgibt, die Prinzessin nicht zu mögen, aber eigentlich mag er sie doch und gibt alles, um sie zu beschützen.

Von der weiteren Handlung möchte ich nichts verraten, den Lesespaß möchte ich euch nicht nehmen. Nun noch etwas zu meinen Erwartungen für die weiteren Teile, denn ich werde definitiv weiterlesen.

Ich erwarte, dass sich die Charaktere weiterentwickeln. Aus der Prinzessin soll eine selbstbewusste junge Frau werden, die ihr Schicksal selbst in die Hand nimmt. Hak wird hoffentlich etwas offener werden. Hoffentlich sehen ich auch noch ein paar spannende Kämpfe rund um den Palast und hoffentlich ganz zum Schluss die finale Auseinandersetzung zwischen Yona und Su-won.

Die vierte Braut

DIE VIERTE BRAUT

Die vierte Braut wurde von Julianna Grohe geschrieben. Der Roman fällt in die Kategorie der Liebesroman, die in einer mittelalterlichen / renaissanceartigen Welt spielen. Die Erstveröffentlichung war im Dezember 2015 beim Drachenmond Verlag. Der Roman hat ca. 360 Seiten und kostet als Taschenbuch 14,90 Euro.

Hier eine kurze Inhaltsangabe für Euch:

In Wahrheit war die Sache mit Cinderella ganz anders…      Auf Wondringham Castle findet eine riesige Brautschau mit vielen Prüfungen statt. Unzählige junge Damen aus allen Teilen des Landes kommen zum Schloss, um die Gunst eines der vier Prinzen zu erlangen. Aber die junge Gouvernante Mayrin Barnaby, die durch unglückliche Umstände ebenfalls dorthin gerät, will gar keinen Königssohn heiraten, sondern nur schnellstmöglich zurück nach Hause. Dort warten ihre beiden jüngeren Geschwister auf sie, für die sie verantwortlich ist. Als jedoch der charismatische Hauptmann dafür sorgt, dass Mayrin bleiben kann, beginnt ein aufregendes Abenteuer voller Leidenschaft und Intrigen.

Meine Gedanken zu der Handlung und den Personen:

Beginnen wir mit unserer Protagonistin, Mayrin Barnaby. Sie arbeitet als Gouvernante bei der Familie Conley, doch sie war nicht immer eine einfache Angestellte, geboren wurde sie in den Adel. Sie genoss eine gute Ausbildung und Unterricht in Benehmen, Etikett und dergleichen. Ebenso ihre beiden jüngeren Geschwister, Neela und Leopold. Mayrin ist für beide verantwortlich und nimmt diese Aufgabe auch sehr ernst. Hier lässt sich auch schon ihre erste gute Eigenschaft erkennen, ihr Verantwortungsgefühl, ich möchte fast schon sagen, ihr Pflichtgefühl. Sie will alles richtig machen und ihre Geschwister auch ohne Mutter und Vater so gut erziehen wie diese sie selbst. Generell finde ist Mayrin eine aufrichtige und, ich würde es korrekt nennen, sie ist auf Anstand bedacht. Außerdem kann sie es nicht leiden, wenn man sie Mühe gibt und sich anstrenget, an sich arbeitet, dies aber nicht gewürdigt wird. Was ich ein bisschen schade finde ist, dass nur sehr kurz und knapp auch Mayrins restliche Familie eingegangen wird. Wir erfahren nur, dass sie tot sind und in ein paar knappen Sätzen, wie sich dies ereignet hat. Was wir leider nicht erfahren sind die Namen ihres Vaters, ihrer Mutter und die Namen ihrer Brüder. Meinem Gefühl nach sollten diese Verluste einen größeren Teil in der Handlung selbst einnehmen. Für jeden Menschen ist es ein Schock, wenn er ein Drittel seiner Familie verliert. Aber in jungen Jahren wie Mayrin, die erst etwa 16 Jahre alt war, als sich dieser Schicksalsschlag ereignete, sollte es eine größere Rolle spielen. Auch was genau mit ihrem Cousin vorgefallen ist, welcher dann die Vormundschaft für die verbliebenen Barnaby Kinder übernahm, hätte mich interessiert. Im Buch ist nur die Rede davon, dass er ein Trinker war. Die sonstigen Begleitumstände dieser schlimmen Zeit wären bestimmt sehr interessant und würden dem Charakter auch etwas mehr Tiefe verleihen, nicht das der Charakter nicht realistisch geschrieben wäre oder gar flach, mir hat nur noch das letzte i-Tüpfelchen gefehlt, um die Figur komplett rund zu machen. Dennoch mag ich Mayrin sehr und kann mich auch gut mit ihr identifizieren. Ebenso wie die anderen Charaktere, wobei ich teilweise Problem mit der Darstellung des Hauptmanns hatte. Sein Charakter war mir manchmal zu forsch, zu bestimmt. Natürlich liegt das, daran was ich hier nicht spoilern möchte, aber wenn man das nicht außer Acht lässt, machen diese Charaktereigenschaften verständlich, auch wenn sie mir dadurch nicht besser gefallen. Nun noch etwas zur Handlung, im Großen und Ganzen ist eine Aschenputtel- oder Cinderella-Story. Vier Prinzen suchen aus Zeitnot jeweils eine Frau. Dazu laden sie viele junge Frauen auf ihr Schloss. Eine unter viele möchte gar nicht da sein, klingt einfach und ist es vom Prinzip, doch durch viele Verwirrungen und interessante Charaktere macht das Ganze Spaß. Die anderen Teilnehmerinnen sind gutgeschrieben, jede hat ihre eigene Persönlichkeit und ihren speziellen Charme. Allerdings sind nicht alle fair zueinander und viele suchen keine Freundin, sondern wollen Prinzessin, manchen am Liebsten sogar Königin werden. Doch nur eine geht so weit, die anderen zu verletzten und Anschläge zu begehen. Das macht alles noch komplizierte und sorgt für einige spannende Wendungen. Denn alle wollen wissen wer so hinterhältig ist und das Spekulieren beginnt, eine Untersuchung wird gestartet, denn eine Attentäterin möchte niemand im Schloss haben. Doch das Ende hätte sich keiner so vorgestellt und niemand hätte einem solchen Ausmaß gerechnet. Was genau passiert und wie die Geschichte endet, werde ich an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel, es ist wahrlich eine Cinderella-Story.

Nun zu meinem Fazit:

Das Buch ist schöngeschrieben, die Charaktere sind realistisch. Die Handlung rund. Das Lesen macht Spaß, man wünscht sich fast selbst einmal bei einem solchen Casting mitzumachen. Für alle die auch schon die Selection – Romane rund um America Singer mochten. Wenn ich Sterne verteilen würde, was ich theoretisch nicht mache, würde ich vier von fünf vergeben.