Ophelia Scale - Die Welt wird brennen

OPHELIA SCALE

DIE WELT WIRD BRENNEN

Die Autorin hinter Ophelia Scale ist die deutsche Autorin Lena Kiefer. Ophelia Scale – Die Welt wird brennen ist ihr erster Roman. Dieser erschien am 18. März 2019 im cbj-Verlag. Das Buch hat 464 Seiten und wird vom Verlag ab 14 Jahren empfohlen. Für alle die Science-Fiktion Jugendbücher mögen oder auch für alle die schon etwas älter sind und trotzdem Freude an guter Science-Fiktion haben.

Hier eine kurze Inhaltsangabe:

Hoffnung ist stärker als Hass, Liebe ist stärker als Furcht.    Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie gesetzlich vom Regenten verboten. Die technikbegeisterte und mutige Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss sich Ophelia entscheiden zwischen Loyalität und Verrat; Liebe und Hass… Im Kampf um die Freiheit riskiert sie alles

Schreibstil:

Die Geschichte wird komplett aus Ophelias Perspektive erzählt, wir bekommen ihre Gedanken, ihre Sorgen und all ihre Emotionen mit. Das schränkt die Erzählperspektive allerdings auch ein, wir als Leser bekommen nicht alle Informationen, sondern nur die, die auch Ophelia hat, was andererseits auch für die Spannung und einige Überraschungsmomente sorgt. Der Erzählstil ist klar strukturiert und verständlich in meist kürzeren Sätzen formuliert. Das Lesen macht Spaß.

Meine Meinung ohne Spoiler für alle, die den Roman noch nicht gelesen haten:

Wie bei allen Büchern, die man zuhauf auf Instagram und Co. sieht und eine eher jüngere Zielgruppe ansprechen, war ich erst einmal skeptisch. Ist das Buch wirklich so gut, weil man es so oft sieht oder liegt es daran, wie unglaublich gut das Cover aussieht? Um die Frage in einem Satz zu beantworten; ja, das Buch ist wirklich gut und hat es verdient, so viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Ophelia ist ein wirklich durchdachter Charakter, der für sein Alter das richtige Verhalten an den Tag legt, insbesondere, wenn ich daran denke, wie ich mich mit 18 Jahren verhalten habe. Die erste Liebe, die für immer hätte halten sollen und natürlich die wahre Liebe ist, das komische Gefühl, wenn sich jemand neues in sein Herz stehlt. Natürlich auch die eigene Weltanschauung, die auf jeden Fall die richtige ist. Warum erkennen das nur die anderen nicht? Das alles kam mir sehr vertraut vor. Dann das durchdachte Worldbuiliding. Sie kam mir an vielen Stellen sehr realistisch vor. Ein bisschen wie, wenn man im Fernsehen eine Dokumentation über die mögliche Entwicklung der Politik und der Gesellschaft schaut. Um noch einige Aspekte zu nennen, die mir besonders gut gefallen haben, so zum Beispiel, die Essenskultur. Es gibt es beispielsweise synthetisches Fleisch, dass im Labor gezüchtet wurde. Das gefällt mir besonders gut, da schon jetzt daran gearbeitet wird und es auch schon funktioniert, zumindest in den Ansätzen. Und das so eine Entwicklung mit einbezogen wurde, finde ich super. Was ist auch gut finde ist die „Unterteilung“ der Rebellen, es gibt nicht nur die Gruppe der Ophelia angehört und sich unauffällig verhält und sich in ganz Europa vernetzt. Dann gibt es noch die Radicals, die sind, wie es der Name schon sagt, etwas radikaler, sowohl in ihren Gedanken, sowohl auch in der Umsetzung ihrer Ziele. Oder die sonstige Unterteilung der Gesellschaft, wie auch heutzutage bei uns, gibt es Menschen, die wie Hippies und naturverbunden Menschen anmuten und sich hundert Prozent hinter der Abkehr stehen. Auch Aspekte der staatlichen Fürsorge werden dargestellt, denn in Ophelias Welt gibt es keine Obdachlosen mehr. Der Staat stellt allen Bürgern eine Wohnung, Essen kann an staatlichen Stellen abgeholt werden, genauso wie Kleidung. Finde ich sehr gut, dass das mit eingebunden wurde. Aber kommen wir noch einmal auf Ophelia zu sprechen. Sie ist eine wahre Kämpferin, die für ihre Ideale einsteht. Aber auch ein Mensch, der weiß wie es ist ein Geheimnis zu haben. Was genau ihr Geheimnis ist werde ich an dieser Stelle nicht verraten, für alle, die das Buch noch lesen möchten. Als zweite Hauptperson, wenn man es überhaupt so nennen kann, aber nicht wirklich passt, nennen wir sie lieber eine wichtige Person, also ein Nebencharakter. Da wir ihre Gedanken nicht wirklich mitbekommen, sträubt es mich sie Hauptperson zu nennen, der eigentliche Hauptcharakter ist immer noch Ophelia. Die Person, von der ich schreibe, ist Lucien, der Bruder des Königs. Über ihn möchte ich gar nicht so ausführlich schreiben, denn das würde nicht ohne Spoiler gehen und heute möchte ich komplett ohne auskommen. Was ich allerdings hinzufügen möchte, ist, dass er eine interessante Persönlichkeit hat, die ihren Reiz auch durch ihre Ambivalenz erhält. Sonstige Nebencharaktere, die im Verlauf noch wichtig werden, sind die anderen Rekruten, die sich um einen Platz beim Geheimdienst bemühen. Alles weiter würde an dieser Stelle zu weit führen.

Abschließendes Fazit:

Abschließend möchte ich nur sagen, ich mag das Buch, ich mag die Charaktere, ich mag die Welt, in der alles spielt und ich mag die Handlung, die nicht nur eine plumpe Liebesgeschichte ist, sondern durchaus Köpfchen hat. Wenn ich Sterne vergeben würde, würde dieses Buch 5 von 5 Sternen bekommen und noch eine Daumen nach oben, oben drauf.

MANGA – MAI

Im Mai möchte ich einen Manga-Monat machen, das bedeutet, dass ich einen Monat lang nur Mangas lesen werde. Da ich bis jetzt nur einen bzw. zwei Mangas gelesen habe, je nachdem was man alles als Manga zählen möchte.

Den ersten Manga, welchen ich zuerst gelesen hab, wobei manche behaupten, er sei kein richtiger Manga. Die Rede ist von den „Avatar – Der Herr der Elemente“. Meinen ersten Manga habe ich auf der Stuttgarter Comic Con gekauft und danach alle anderen, die auf dem Markt waren. Mittlerweile habe ich alle Teile der Reihe, wie gut ich sie finde, ist allerdings auf einem anderen Blatt geschrieben.

Den zweiten, den ich gekauft habe, war die „One-Punch Man“- Reihe. Die finde ich uneingeschränkt klasse. Bis jetzt habe ich die ersten drei Teile im Regal. Ich habe allerdings vor mir auch die restlichen Bände zu besorgen.

Was mich auch schon zum Nächsten Thema bringt, was ich mit für den Mai vorgenommen habe. Nur Mangas lesen, leider kenne ich mich nicht besonders gut mit Thema aus, deshalb habe ich mir einfach ein paar Cover angesehen und die rausgesucht, die mir am Besten gefallen und einigermaßen in meine Lieblingsgenre passen: Fantasy und Science-Fiction.

Auf dieser Liste stehen:

  • One-Punch Man
  • Noragami
  • Dragon Ball
  • Yona – Prinzessin der Morgendämmerung
  • Attack on Titan
  • Das Bildnis der Hexe
  • Jujutsu Kaisen
  • Demon Slayer: Kimetsu no Yaiba

Bis jetzt gefällt mir meine Auswahl sehr gut, wenn Euch noch mehr ähnliches einfällt oder vielleicht auch etwas ganz anderes, das genauso interessant ist, dann schreibt mir doch. Darüber würde ich mich echt freuen.

Maddie - Die Rebellion der Maddie Freeman

DIE REBELLION DER MADDIE FREEMAN

Die Rebellion der Maddie Freeman wurde geschrieben von Katie Kacvinsky, sie ist eine amerikanische Schriftstellerin. Die Maddie-Trilogie ist ihre erste Veröffentlichung, wobei Die Rebellion der Maddie Freeman der erste Teil ist und damit auch ihr erster Roman. Der englische Originaltitel lautet Awaken und erschien 2011. Im deutschen erschien der Roman unter dem oben genannten Titel ebenfalls 2011. Der Verlag, unter dem dieses Buch erschien, ist der Boje Verlag, wenn euch das nichts sagt, der Verlag gehört zu Bastei Lübbe. Die Übersetzerin ist Ulrike Nolte.

Hier zuerst einmal eine kurze Inhaltsangabe:

Das Leben ist zu kurz, um vielleicht zu sagen: Eine Stadt in den USA, wenige Jahre in der Zukunft: Maddie, 17, lebt wie alle um sie herum ein digitales Leben. Schule und Verabredungen – das alles findet im Netz statt. Doch dann verliebt sie sich in Justin – für den nur das wahre Leben offline zählt. Gemeinsam mit seinen Freunden kämpft Justin gegen die Welt der sozialen Netzwerke, in der alles künstlich ist. Dieser Kampf richtet sich gegen die ganz oben – und damit auch gegen Maddies Vater, der das System der Digital School gesetzlich verankert hat. Maddie wird für die Bewegung zu einer Schlüsselfigur. Und sie muss sich entscheiden: Auf welcher Seite will sie stehen?

Meine Gedanken zu den Personen, der Handlung und der Welt:

Unsere Hauptfigur ist wie schon oben und im Titel genannt, Maddie Freeman. Schon rein durch die Inhaltsangabe auf der Buchrückseite wissen wir schon super viel über unsere Protagonistin. Eigentlich kennen wir schon ihre ganze Welt. Denn Maddie lebt nur in der digitalen Welt, doch niemand kennt sie wirklich, online hat sie verschiedene Name und teilweise weiß ein nicht einmal ob es sich um ein Mädchen oder einen Jungen handelt, so gut ist Maddie darin ihre wahre Identität zu verstecken. Das alles macht sie nicht wirklich schnell, schon in den ersten Kapiteln bekommen wir, als Leser, einen ziemlich guten Eindruck von den Verhältnissen zwischen der Protagonistin und ihren Eltern. Zu einen ist da ihre Mutter, Jane Freeman, sie steht zu Maddie und versucht sie auf ihre Weise zu schützen. Zum anderen ist da ihr Vater, Kevin Freeman. Er ist einer der einflussreichsten Menschen der USA und nicht besonders gut auf seine Tochter zu sprechen. Das Verhältnis der beiden ist, um es milde zu sagen, angespannt. Das hängt hauptsächlich von den unterschiedlichen Denkweisen und Weltbildern der beiden. Kevin Freeman steht mit Herz und Seele hinter der Idee und den Grundsätzen der Digital School, was kaum verwunderlich ist, da er diese mit entwickelt und konstruiert hat. Die beiden Elternteile finde ich von der Persönlichkeit sehr unterschiedlich. Kevin ist stur und hat gern die Kontrolle über seine Umwelt, und damit auch über die Menschen in seinem Umfeld. Vielleicht war er nicht immer so, allerdings kann ich mir vorstellen, dass er durch seine Arbeit an der Digital School und davor als Staatsanwalt (oder Anwalt, bin mir nicht hundert Prozent sicher und finde die entsprechende Buchpassage nicht), jedenfalls sind das Beruf in denen man einen starken Charakter braucht. Außerdem findet er technologische Neuerungen gut und findet eine digitale Welt für am sichersten, nicht nur für seine Kinder, sondern auch für alle anderen Kinder. Maddies Mutter ist da eher das Gegenteil davon, sie hat eine ruhige Art und mir kommt sie besonnen vor. Sie sucht nicht die Konfrontation, sondern Kompromisse, mit denen alle etwas anfangen können. Mir kommt sie allerdings teilweise etwas zu passiv vor. Im Gegensatz zu ihrem Mann schwelgt sie gerne in alten Zeiten, sie lässt sich Prospekte auf Kunststoff drucken (Papier gibt es in dieser Zukunft nicht mehr, es gibt auch fast keine Bäume mehr), außerdem hat sie alte Bücher aus ihrer Jugend behalten und verschenkt diese nach und nach an ihre Tochter. So viel zu Maddies Familie. Sie hat zwar noch einen älteren Bruder, der Joe Freeman, allerdings spielt er erst im letzten Fünftel des Buches eine Rolle, deshalb möchte ich hier noch nichts zu ihm schreiben. Nun zu den Personen, die später zu Maddies Freunden werden. Zuerst die wichtigste Person, Justin Solvis. Justin ist 20 Jahre alt und hauptberuflich Aktivist gegen die Digital School. Die beiden lernen sich über eine Nachhilfeplattform kennengelernt. Er hatte nicht mit einem Mädchen gerechnet, doch ob Junge oder Mädchen ist ihm eigentlich ziemlich egal. Denn sie hat etwas geschafft, was er am liebsten selbst geschafft hätte. Justin bewundert Maddie dafür und hat sie jahrelang gesucht, um sie voll und ganz für seine Sache zu gewinnen. Schnell merken wir als Leser, dass die Welt für ihn viel zu technologisch und nicht mehr menschlich ist. Für ihn sollte Technik nicht einschränkend oder einengend sein. Er möchte vereinfacht gesagt, dass die Menschen so leben wie wir es heute tun. Vielleicht mit ein bisschen fortgeschrittener Technologie. Was ich aus heutiger Sicht durchaus nachvollziehen kann, wer möchten schon den ganzen Tag in seinem Zimmer sitzen und seinen eigenen perfekten Avatar sehen. Das sind im Großen und Ganzen unsere Hauptfiguren, es tauchen natürlich noch einige Nebencharaktere auf, die möchte ich hier aber nicht ganz so detailliert darstellen. Das Lesen soll ja trotz dieser Rezession spannend bleiben.

Nun möchte ich ein paar Worte zur Handlung verlieren. Die Handlung ist rund, soll viel kann ich sagen. Auch wenn das Buch eine jüngere Zielgruppe anspricht, macht es auch mit 23 Spaß in Maddies Welt einzutauchen. Natürlich darf eine Teenie Romanze zwischen Maddie und Justin nicht fehlen, diese stößt mir zwar manchmal sauer auf, aber mit 15 fand ich sie einfach super und wer möchte keinen gutaussehenden, klugen Mann an seiner Seite. Ohne zu spoilern kann ich leider nicht auf die genauen Gründe eingehen warum, ich heute ein paar Probleme mit der Beziehung habe. So viel es hat etwas mit Lehrer-Schüler-Konstellation. Auch sonst ist zur sonstigen Handlung nicht viel zu sagen, ohne etwas Entscheidendes zu verraten.

Kleiner Hinweis: sobald ich alle Teile gelesen habe kommt eine ausführliche Rezession mit Spoilern und konkreten Nennungen heraus. Ihr müsst nur etwas Geduld haben.

Zuletzt möchte ich noch ein kleiner Abschnitt über die uns vorgestellte Zukunft. Ganz allgemein kann ich nur sagen, dass ich sie für durchaus realistisch halte. Die Rodung von Urwälder, Regenwäldern und sonstigen Waldflächen, das schon im ersten Kapitel angesprochen wird, halte ich für durchaus realistisch betrachtet man den jetzigen Flächenverbrauch der Menschen für Ackerland, den fortwährenden Bevölkerungsanstieg und das Verlangen der Menschen nach billigen Nahrungsmitteln und Fleisch. Auch im Bezug auf die Entwicklung der Spielebranche, gerade mit den Grafiktabletts und dem Erfolg von VR-Brillen. Diese Entwicklung kann man als die Vorläufer der in dem Roman beschriebenen Unterhaltungs- und ein Stück weit auch der Kommunikationsgeräte sehen. Auch der Wunsch durch vermeintliche Sicherheit hinter Technologie kann ich durchaus verstehen, aber auf der anderen Seite auch den Wunsch nach einem einfachen Leben, wie es sich Justin und seine Mitstreiter erhoffen erschließt sich mir. Worüber ich bis jetzt noch nicht geredet habe, ist die komplette Überwachung, die die Regierung mit Hilfe der Technik über seine Bürger hat. Auf diesen Aspekt wird ebenfalls nachdrucksvoll eingegangen. Die meisten Menschen der Zukunft sind sich dessen nicht einmal vollständig bewusst, aber das sind wir heute ja auch nicht. Gerade in den Corona-Zeit wird deutlich, wie weit man mit internetfähigen Geräten gehen kann, es wird diskutiert, ob man Apps zur Ortung von Personen einsetzten sollte, darf usw. für mich ist das nicht begeisternd. Die Befürchtungen für alle Obrigkeiten komplett gläsern in Bezug auf meinen Aufenthaltsort zu werden keimen auf, zum Teil auch wegen dieses Romans, hört sich komisch an, aber mittlerweile sehen ich technische Neuerung durchaus auch in einem skeptischen Licht. Kann aber auch daran liegen, dass ich älter geworden bin, zum ersten Mal gelesen habe ich das Buch mit vielleicht 15, da hatte ich noch einen weniger hinterfragenden Verstand.

One-Punch Man

ONE-PUNCH MAN

Band 01

von ONE und Yusuke Murata

Die Manga-Reihe erschien 2012 in Japan und 2016 in Deutschland. Ein Manga kostet 6,95 € die einzeln im KAZE Manga Verlag erschienen. Mittlerweile gibt es 19 Bände, der 20. Band soll am 02.04.2020 erscheinen. Die Story stammt von ONE und die Zeichnungen von Yasuke Murata. In diesem Band gibt es 8 Geschichten, die chronologisch aufeinanderfolgen, dazu noch eine extra Geschichte, die meistens in der Vergangenheit spielt, in der, der Leser mehr über Saitama erfährt. Die Geschichten werden Punch, also Schlag genannt, was ich ganz lustig finde.

Hier eine kurze Inhaltsangabe:

Glatze, Gummistiefel, genervter Blick…     was Superhelden-Merkmale angeht, rauscht Saitama gnadenlos durch den Sehtest. Dieser gewöhnliche Knilch hat allerdings ein außergewöhnliches Problem – er findet einfach keinen Gegner, der stark genug ist, es mit ihm aufzunehmen. Ein Schlag, und jeder noch so starke Superschurke liegt im eigenen Schnodder. Wird er irgendwann auf einen ebenbürtigen Gegner treffen, oder ist er zu einem Leben in Super-Langeweile verdammt?

Soweit der Klappentext, hier noch eine kleine Info für Euch: One-Punch Man kenne ich aus der Netflix-Serie, die ich komplett an einem Abend durchgeschaut habe. Ich habe auch schon die ersten drei Mangabände gelesen.

Nun gehe ich etwas genauer darauf ein was in den einzelnen Punches passiert, allerdings nur so viel, dass es sich hinterher trotzdem noch lohnt die Mangas selbst zu lesen.

Beginnen wir mit Punch 1: One Punch, darin lernen wir Saitama kennen und wir erleben den ersten Kampf von ihm. Da er der One-Punch Man ist gewinnt er ihn natürlich mit einem Schlag.     Weiter geht es mit Punch 2: Krabbe und Jobsuche, hier erfahren wir von warum Saitama vor drei Jahren beschloss ein Held zu werden.         Punch 3: Wandelnde Katastrophen, in dieser kurzen Episode hat Saitama wieder einen Kampf.      Punch 4: Die Unterirdler, darin erfahren wir etwas über Saitamas Wünschen und Sehnsüchte.         Punch 5: Der Juck-Ausbruch, in diesem Punch begegnen wir zum ersten Genos, der später noch wichtig wird.   Punch 6: Saitama, hier lernen sich Genos und, wer hätte es gedacht, Saitama kennen.            Punch 7: Rätselhafter Angriff, Genos möchte, dass Saitama ihn als Schüler aufnimmt und ihn trainiert. Zusätzlich werden beide noch angegriffen.          Punch 8: Redest du von ihm? In diesem kleinen Manga werden Saitama und Genos ins Haus der Evolution gebracht, aber vorher müssen sie noch gegen ein paar angeblich gefährliche Gegner kämpfen.        Extra Punch: 200 Yen, hier erfahren wir mehr von Saitamas Vergangenheit, genauer aus seiner Schulzeit.    Wie ihr schon merkt sind meine Zusammenfassung ziemlich kurz, dass liegt daran, dass die einzelnen Punches auch kurz sind und ich möchte nicht zu viel verraten, damit ihr selbst die Geschichten noch lesen und dabei überrascht werdet.

Meine Gedanken zu diesem Band:

Wie schon oben gesagt, habe ich die gleichnamige Serie schon gesehen und dadurch kannte ich die meisten der Punches schon. Was der Lesefreude allerdings keinen Abbruch tat, sondern meine Fantasy noch mehr anregte und ich schon die passenden Stimmen im Kopf hatte. Was jeder der noch nie einen Manga gelesen hat, bedenken sollte, ist, dass nicht von links nach rechts, sondern von rechts nach links gelesen wird, daran muss man sich erst gewöhnen, auch ich, auf den ersten Seiten hatte ich eine Zeichnung neben mir, auf der erklärt wurde von wo nach wo gelesen werden muss, um alles zu verstehen. Sobald man aber ein wenig gelesen hat und sich daran gewöhnt hat, ist alles wie gewohnt. Auch darf man keine farbigen Illustrationen erwarten, es gibt nur schwarz-weiß Zeichnung. Aber auch daran gewöhnt man sich. Nun zum Inhalt, der ist super, total witzig und ironisch und nimmt sämtliche Superhelden auf die Schippe. Wem die Serie gefällt, dem gefallen die Mangas auch, was nicht anders zu erwarten war und wer es nicht erwarten kann bis die zweite Staffel erscheint, kann sich die Wartezeit mit den Mangas vertreiben. Wenn ich Sterne vergeben würde, würde ich 5 von 5 Sternen geben.

Das neunte Haus

DAS NEUNTE HAUS

Das neunte Haus wurde von Leigh Bardugo geschrieben, das ist eine amerikanische Schriftstellerin, die zuvor schon einige Romane veröffentlicht hat. Der Roman erschien auf Deutsch am 03.02.2020 im Knaur Verlag und hat 528 Seiten. Im englischen Original wurde er schon am 08.10.2019 unter dem Titel „Ninth House“ veröffentlicht.

Hier eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Mors vincit omnia – der Tod besiegt alles; der Wahlspruch von Haus Lethe

Acht mächtige Studenten-Verbindungen beherrschen nicht nur den Campus der Elite-Universität Yale, sondern nehmen seit Generationen Einfluss auf Politik, Wirtschaft und Gesellschaft der USA – das neunte Haus jedoch überwacht die Einhaltung der Regeln. Denn die Macht der Verbindungen beruht auf uralter, dunkler Magie: So können die Mitglieder der »Skull & Bones« die Börsenkurse aus den Eingeweiden lebender Opfer vorhersagen, während Haus Aurelian durch Blutmagie Einfluss auf das geschriebene Wort nehmen kann – ebenso hilfreich für Juristen wie für Bestseller-Autoren. Als auf dem Campus von Yale eine Studentin brutal ermordet wird, sind die Fähigkeiten der Außenseiterin Alex Stern gefragt, die eben erst vom neunten Haus rekrutiert wurde: Nur Alex ist es auch ohne den Einsatz gefährlicher Magie möglich, die Geister der Toten zu sehen. Um eine Verschwörung aufzudecken, die weit über 100 Jahre zurückreicht, muss Alex ihre Fähigkeiten bis aufs Äußerste ausreizen.

Meine Gedanken zu dem Roman:

Hört sich super an und ich wollte das Buch direkt lesen. Allerdings machte mich etwas stutzig. Auf der Rückseite des Romans ist ein Zitat von Stephen King: „Der beste Fantasy-Roman, den ich seit Jahren gelesen habe.“ Das hat bei mir die Erwartungen extrem nach oben getrieben. Wenn ich schon so etwas lese, habe ich entweder keine Lust mehr ein Buch zu lesen oder wenn ich es doch möchte, dann muss das Buch echt richtig, richtig gut sein, um mich zu überzeugen. Und eins kann ich vorwegnehmen, der Roman ist echt gut. Doch alles von Anfang an, denn als ich begann das Buch zu lesen, war meine Meinung noch eine andere. Den Beginn, also in etwa die ersten hundert Seiten, hab ich mich etwas gequält. Ich hab nur die Hälfte von dem verstanden was ich gelesen haben. Vielleicht wollte ich auch aus Prinzip, dass der Roman nicht so gut ist, wie das Cover es verspricht. Aber ich wollte dann doch wissen was sowohl in der Vergangenheit passiert ist als auch was in der Zukunft passieren wird. Wir lernen zusammen Alex Stern kennen, die eigentlich Galaxy heißt, was mich am Anfang ein wenig verwirrt hat. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten hat sie ein Stipendium für die Yale Universität bekommen und versucht nun mit ihrer neuen Situation und der Umgebung, die mich genauso orientierungslos zurück gelassen hat wie Alex. Sie ist in der Lage Tote zu sehen, ohne zusätzliche magische Mittel, das macht sie besonders. Sie wird der neue Dante des neunten Hauses von Lethe, das Haus, welches die anderen überwacht. Zu Beginn ist sie sich noch unsicher, ob sie dieser Aufgabe gewachsen ist. Doch Alex ist nicht allein, sie hat ihren Vergil, ja wie Dantes Führer in der göttlichen Komödie. Alexs´ Vergil heißt Darlington, eigentlich Daniel Arlington, was mich auch bisschen verwirrt hat. Wieso braucht jeder einen zusätzlichen Namen oder eine Abkürzung, da verliert man doch irgendwann den Überblick. Jedenfalls ist er genau wie Alex Student in Yale. Die beiden haben eine Gemeinsamkeit, die Vergangenheit von beiden ist für den Leser erst einmal ziemlich im Nebel. Je mehr wir als Leser von dem Roman lesen umso ein besseres Bild wird von den beiden offenbart. Doch dazu komme ich später im Spoilerteil. Das sind die beiden Figuren, die mit den größten Teil haben, doch es gibt noch mehr Personen, die eine wichtige Rolle spielen. Zum Beispiel Pamela Dawes, die der Oculus des Hauses Lethe ist. Schon wieder so ein zusätzlicher Name, für alle die nichts mit den Verbindungen zu tun haben, sie ist eine Forschungsassistentin und ersucht gerade ihre Doktorarbeit zu schreiben. Zu Beginn ist das Verhältnis zwischen ihr und Alex schwer wird aber besser, Dawes und Darlington haben schon zu Beginn ein gutes Verhältnis, die beiden kennen sich aber auch schon länger, schließlich war Darlington vor Alex der Dante von Lethe. Eine andere Person ist der Centurion, die Verbindungsperson zwischen der Polizei und den Verbindungen, er wird wichtig, als auf dem Universitätsgelände eine junge Frau tot aufgefunden wird. Er heißt auch nicht Centurion, das ist nur seine Position, sondern Abel Turner und als er und Alex sich begegnen sind die beiden definitiv keine Freunde. Doch beide haben ein Ziel, den Mord aufklären. Es kommen noch mehr Figuren vor, die eine Rollen spielen wie der Dekan Sandow oder die Professorin Belbam. Die hier nicht näher beleuchtet werden sollen.

Schreibstil und Erzählstrukutr:

Der Roman beginnt mit einem Prolog. Dieser hat mich etwas verwirrt, ich hatte das Gefühl, nicht den Anfang des Romans zu lesen, sondern einen Teil aus dem vielleicht letzten Drittel, also schon mal ein, für mich, nicht besonders guter Anfang. Ich mag nämlich Struktur, das ist mir wichtig und hilft mir den Überblick zu behalten. Zudem ist es einfacher hinterher etwas zum Buch zu schreiben. Wie schon oben gesagt, die ersten hundert Seiten des Buches war ich nicht besonders angetan davon. Es gab mir zu viele Dinge, die einfach so ohne Erklärung gesagt wurden. Außerdem war mir die Erzählstruktur zu durcheinander, zu sprunghaft. Es ist nämlich so, dass ein Kapitel in der Gegenwart erzählt wird und das nächste Kapitel wird in der Vergangenheit erzählt. Eigentlich ein ganz einfaches System, doch zu Beginn konnte ich mich persönlich nicht damit anfreunden. Doch je weiter ich in die Welt der Verbindungen von Yale eintauchte, umso mehr freundete ich mich mit der Struktur der Erzählung an. In jedem Kapitel aus der Gegenwart wurde etwas Neues enthüllt und mit jedem Kapitel aus der Vergangenheit wurde auf einen Aspekt Licht geworfen. Denn es ist nicht alles so wie es schient und nicht alle sind wirklich so, wie sie sich geben. An dieser Stelle möchte ich nichts verraten, deswegen werde ich hier keine Namen oder Situationen nennen. Was mir gut gefallen hat ist, dass viele Details beschrieben werden, die durch den super klaren Schreibstill einem vor Augen geführt werden. Soweit zum Haupterzählstrang, zu den kleineren Strängen möchte ich mich hier nicht äußern, nur so viel, sie machen die ganzen Geschichten noch runder und interessanter.

Fazit:

Wer sich nicht von der ersten Verwirrung und einigen Unklarheiten aufhalten lässt, wird mit diesem Buch wirklich viel Spaß haben. Der klare Schreibstil ist wirklich gut zu lesen, auch der Satzbau ist einfach und verständlich. Steve King hat mich nicht enttäuscht, das ist wirklich eines der besten Fantasy-Büchern, dass ich seit längerem gelesen habe. Die Charaktere sind super realistisch und echt und wirklich menschlich, mit allen Höhen und allen Abgründen, geschrieben. Ich habe mit ihnen gelacht und mich gefürchtet, Freude und Leid mit ihnen geteilt. Für mich haben sich diese fiktionalen Figuren wie richtige Menschen angefühlt.

Zum Schluss noch ein paar Gedanken, die mit Spoiler verbunden sind – ihr seid gewarnt:

Meine Güte was war das für ein Ende. Ich war total geflasht. Alex kann Graue in sich hineinziehen und ihre Kraft nutzen und fühlt was sie fühlen, was für eine Wendung, damit hätte ich nicht gerechnet. Aber es ist eine super Wendung. Auch wie ein Mord, der sich vor über hundert Jahren ereignet hat und seine Spuren bis in die Gegenwart zieht ist einfach grandios. Das die nette Professorin Belbam am Ende doch nicht so nett ist und sogar Graue sehen kann, genau wie Alex, kam ebenfalls unerwartet. Genauso wie die Entdeckung warum an manchen Orten, Verbindungen Magie wirken können und an anderen nicht und wie diese zustande gekommen sind. Ich war ziemlich überrascht davon. Es ist nämlich so, dass jemand wie Belbam oder Alex / Galaxy eine Seele in sich ziehen können und somit die Lebensenergie in sich aufnehmen, ihre eigene Lebensspanne verlängert sich damit. Ich freu mich jetzt schon auf den zweiten Teil, an dem es wie es den Anschein hat, in die Hölle gehen, um Darlington zu befreien, der dort gefangen gehalten wird. Das hört sich für mich ziemlich cool an, ein Ausflug in die Hölle.

DIE SCHIERE ENDLOSIGKEIT DES EWIG GLEICH UND WIE MICH DAS ZUM SCHREIBEN BRACHTE

Wie viele andere von Euch verbringe ich auch einen nicht ganz so kleinen Teil meiner Zeit auf Instagram und Pinterest. Und eigentlich hatte ich das gar nicht vor, eigentlich wollte ich nur kurze fünf Minuten Pause machen. Doch wie so oft werden aus diesen fünf Minuten schnell zehn und dann denke ich mir, nur noch fünf Minuten und aus diesen fünf Minuten werden schnell nochmal zehn. Ehe ich es dann versehe ist schon eine halbe Stunde vergangen. Manchmal erinnere ich mich dann zurück was ich gerade gesehen habe und kann die einzelnen Bilder und kurzen Clips dann nicht mehr auseinanderhalten. In meinen Feeds befinden sich endlose Clips von Abschmicktutorials (ja, ich schau mir gerne Abschmicktutorials an, das finde ich beruhigend), in denen zum Schluss dann doch die 20 gleichen Produkte von immer neuen Gesichtern verwendet werden. Der zweite Teil meines Feedes besteht aus den Büchern und Bücherregel von Leuten, die genauso viel oder noch mehr lesen, als ich. Doch wenn ich mir die Regale so ansehe, sehe ich immer das Gleiche. Eine Reihe von weißen, cremefarbenen und pastellfarbenen Büchern, der Titel meist schon so kitschig klingen wie der Inhalt des Buches. Nicht das ihr mich falsch versteht, auch ich lese gern mal ein super schnulziges Buch, des Ausgang ich schon kenne bevor ich es überhaupt gelesen habe. Mich stören diese Bücher nicht, mich stört nur die schiere Menge in denen sie auftreten. Ich sehe mir unglaublich viele Pins, Pinnwände und Profile auf Pinterest und Instagram an, doch sehe ich dort selten die Bücher, die ich hauptsächlich und mit größtem Vergnügen lese: Bücher über fantastische Welten, fremde, zauberhafte Orte, weit entfernte Galaxien, Zeiten die noch weit vor uns liegen und mythische Kreaturen, die ich mir kaum vorzustellen wage.

Wo sind die Profile mit den Fantasy- und Science-Fiction-Neuheiten, ob mit oder ohne Liebesgeschichte ist mir erst einmal schnuppe. Finde ich diese Feeds nur nicht oder gibt es sie nicht?

Ich denke, es gibt diese Profile und Feeds. Und wenn ich sie finde werde ich dem weißen Kaninchen in seinen Bau folgen. Doch mich beschäftigt nicht nur welche Bücher gezeigt werden, sondern auch wie sie gezeigt werden. Auf einem weißen Tisch mit einer Kerze daneben und vielleicht noch einem Fell unter dem Buch. Oder die zweite Variante mit einer Hand gehalten vor dem im Hintergrund unscharfen Bücherregal. Und natürlich gibt es noch Option drei, das Buch aufgeschlagen im Bett, die zurückgeschlagene weiße Decke daneben. Ich selbst finde diese Bilder nicht schlecht, sie sind stimmig und wirken auch beruhigend, doch es ist im Grunde immer das Gleiche. Ja, es gibt Ausnahmen von dieser Regel, doch sie sind selten und schwerer zu finden, doch die wenigsten von diesen Ausnahmen zeigen die Bücher, die mich wirklich interessieren.

Viele von euch werden jetzt sagen, dann folg doch direkt den Verlagen, am besten denen, die deine Lieblingsbücher herausgebracht haben. Und meine Antwort darauf ist einfach. Ich folge viele meiner Lieblingsverlagen, doch sehe ich nur selten die Fantasy und Science-Fiktion Lektüren, die mich interessieren würden. Ich sehe weiße Liebesromane und dunkle Thriller.

Und wie ich so durch die Feeds und Pins scrollte, dachte ich mir dann mache ich eben meine eigenen Profile und schreiben meine eigenen Rezessionen zu den Büchern, die mich interessieren. Dieser Gedanke ging genauso schnell wieder wie er gekommen war. Doch ganz vergessen hatte ich ihn nicht. Lesen mochte ich schon seit der Grundschule, auch selbst kleine Geschichten hatte ich schon geschrieben, doch noch nie hatte ich meine Meinung zu einem Buch, geschweige denn zu einer Buchreihe formuliert. In der Schule war das nur selten ein Thema, wir haben Bücher interpretiert und Argumente für Essays gesucht, doch die Meinung zu einem Buch war nur selten gefragt. Dieser Gedanke des selber schreiben und in gewisser Weise auch bewerten, wollte mir dann einfach nicht mehr aus dem Kopf und dann setze ich ihn in die Tat um. An einem ganz normalen Tag, an dem ich wahrscheinlich für die Uni lernen sollte, setze ich mich an meinen Laptop und fing an eine Geschichte, die bis dahin nur in meinem Kopf existierte in eine greifbare Form zu bringen. Ich schrieb einfach drauf los, ohne mir vorher groß Gedanke über die Handlung oder die Charaktere zu machen. Die Charaktere benannte ich nach den erstbesten Namen, die mir in den Sinn kamen, mit dem kurzen Gedanken, wenn ich sie nicht mochte, konnte sie ja schnell geändert werden. Diese ersten Seiten, habe ich noch immer, ich habe seither noch ein paar Mal daran weitergeschrieben, doch dann hatte ich Ideen von anderen Geschichten. Auch diese Ideen waren es mir wert aufgeschrieben und weitergesponnen zu werden. Und mit der Zeit waren unzählige unfertige Geschichten auf meinem Laptop, von denen ich die Hälfte irgendwann gelöscht habe. Jetzt habe ich die Ideen und teilweise ersten Kapitel von vier Geschichten auf meinem Laptop, an denen ich je nach meiner Stimmung weiterschreibe oder auch wieder etwas lösche. Zusätzlich habe ich mir vorgenommen zu üben meine Gedanken über Bücher, die ich gelesen habe zu sortieren und niederzuschreiben. Im Prinzip schreibe ich immer das, worauf ich Lust habe, und ich habe Spaß daran und irgendwann, wenn ich dafür genügend Mut aufbringe mache ich meinen eigenen Blog und ein Instagramprofil dazu.

Und wenn ihr das hier lesen könnt, dann habe ich es geschafft, dann hatte ich Mut