Ash Princess

ASH PRNICESS von Laura Sebastian

Verlag: cbj 
Preis: 20,00€ gebunden
Erscheinungsjahr: 2018

Zehn Jahre lang wird Theodosia gedemütigt, auf dem Haupt eine lächerliche Krone aus Asche. Der Kaiser hat ihr alles genommen, als sie noch ein Kind war: ihre Mutter, ihr Volk, ihre Sprache, ihren Namen. Aus Theo machte er Lady Thora, ein Symbol der Unterwerfung. Lady Thora ist gebrochen – doch Theodosias ungebändigter Wille schlummert weiter in ihr. Als die Zeit kommt zurückzuschlagen, ist Theo bereit. Aber ist sie auch bereit, den Prinzen zu töten, für den sie unerwartete Gefühle entwickelt?

Schon während ich den Klappentext des Romans las, wusste ich, ich möchte dieses Buch unbedingt lesen. Die Handlung, die Welt, alles hat mich angesprochen, ein Buch wie für mich gemacht. Zuhause habe ich mich dann daran gemacht die Welt von Theodosia zu erkunden. Und was soll ich sagen, ich hatte recht. Der Roman entspricht genau meinem Geschmack. In nur wenigen Tagen, hatte ich das Buch durchgelesen. Die dezente Magie und der vorsichtige Umgang damit, gefällt mir, nur weil, jemand besondere Fähigkeiten hat, bedeutet das nicht, dass sie unbesiegbar sind und jeder Gefahr trotzen können. Theodosia ist ein interessanter Charakter und es macht Spaß gemeinsam mit ihr, ihren Mut und ihre innere Stärke wiederzuentdecken. Auch ihre Verbündeten, welche sie nach und nach um sich schart, habe ich auf Anhieb gemocht.

Doch da ist auch etwas was mich stört. Etwas das ich nicht genau beschreiben konnte, bis vor wenigen Tagen, als ich online nach neuen Büchern stöberte und auch über ein paar gestolpert bin, die schon bei mir im Regal stehen. Jetzt weiß ich, warum ich nicht hundert Prozent begeistert bin, von diesem so gut und interessant geschrieben Fantasy-Roman. Die Geschichte einer jungen Frau, die ihren Kampfgeist entdeckt bzw. wiederentdeckt und sich ihren Problemen stellt, habe ich schon sehr oft gelesen. Nur hier ist es mir ziemlich bewusst gewesen. Warum genau kann ich aber nicht genau sagen. Ich weiß nur die Reise mit Theodosia hat mir unglaublich viel Freude bereitet, ich kann es kaum erwarten den zweiten Band der Reihe LADY SMOKE zu lesen, zum Glück liegt er schon bei mir zu Hause.

Kurzes Fazit: die Story ist schön rund, gut zu lesen geschrieben und toll zu lesen. Die magische Welt, in die wir geworfen werden ist, in meiner Fantasy, wunderschön und echt vielseitig. Nur die Handlung stört mich ein wenig, sie kommt mir ebenso bekannt vor, ich wusste teilweise schon bevor ich ein Kapitel las, was darin passieren wird, na ja zumindest so grob. Ich vergebe 4 von 5 Aschekronen.

Lesestoff im Januar – was ich diesen Monat lese

Die Götter von Asgard von Liza Grimm

„Es gibt eine alte Prophezeiung über den Untergang Asgards.“ Natürlich glaubt die Studentin Ray kein Wort von dem Gerede der mysteriösen Kára, die behauptet, sie vor dem Zorn der Götter schützen zu wollen. Stattdessen ergreift die die Flucht vor ihrer neuern Freundin und läuft dabei Tyr in die Arme, der sei auf Anhieb fasziniert. Ray ahnt nicht, dass Tyr als Odins Gesandter um jeden Preis verhindern soll. Dass die Prophezeiung eintrifft.

Als sie auch noch Loki, Gott der Listen, in die Geschehnisse einmischt, muss Ray erkennen, dass die Legenden über Asgards Götter und Reiden sehr real sind – und dass sie Ray auf die Reise ihres Lebens führen werden.

Das Buch habe ich schon relativ lange bei mir im Regal stehen und ich habe auch schon vor einer Weile angefangen zu lesen. Allerdings habe ich nach ungefähr einem Drittel aufgehört, nicht weil, mir das Buch nicht gefallen hat, sondern weil, ich einfach keine Zeit mehr hatte und die Uni einfach mega stressig war. Jetzt nehme ich das Buch nochmal in Angriff und freue mich schon sehr darauf.

Die unsichtbare Bibliothek von Genevieve Cogman

Die unsichtbare Bibliothek – ein Ort jenseits von Raum und Zeit und ein Tor zu den unterschiedlichsten Welten. Hier werden einzigartige Bibliothekare um Außendienst sie beschafft haben. Irene Winters ist eine von ihnen. Ihr aktueller Auftrag führt sie in eine Welt, die dem viktorianischen London ähnelt. Dort ist eine seltene Version der Grimm’schen Märchen aufgetaucht. Doch was als einfacher Einsatz beginnt, wird nur allzu schnell ein tödliches Abenteuer…

Das ich das Buch haben musste, ist selbsterklärend. Es ist ein Buch, in dem es um Bücher geht und das Buch war gekauft. Ich habe hohe Erwartung an das Buch. Ich hoffe inständig sie wird nicht enttäuscht.

Mordmethoden von Mark Benecke

Der bekannteste Kriminalbiologe der Welt rollt vor unseren Augen obskure und brutale Verbrechen des 20. Jahrhunderts wieder auf: Wie konnte es beispielsweise sein, dass O. J. Simpson im Strafverfahren freigesprochen wurde, obwohl alle Beweise gegen ihn sprachen? Wie kann man genetische Fingerabdrücke überlisten? Kann man einen Mörder am Gesicht erkennen? Welches grauenhafte Blutbad wurde aufgrund einer liegen gelassenen Brille verübt?

Vergessen Sie einfach alles, was Sie bislang über Verbrechen wussten…

Die Wirklichkeit ist spannender als jeder Thriller!

Ich gebe es zu, Mark Benecke finde ich einfach sympathisch. Da ich selber mal für ein paar Semester Biologie studiert habe, war er eine Zeitlang auch ein kleines Vorbild für mich. Mein Biostudium habe ich aufgegeben. Die Sympathie für Mark Benecke ist geblieben. Ich freu mich auf mein erstes Mark Benecke Buch.